Full text: Zeitschrift für pädagogische Psychologie und Jugendkunde - 29.1928 (29)

434 Karl Bartsch 
 
prüfungen, Bedeutung Stummer Tests, gegenstandsbedingter Scheidung der 
Intelligenz nach 1, 1,, 1; und 1 und Sonstiger Probleme, die unmittelbar zur 
Theorie der Intelligenz überleiten. -- 
Literatur. 
Der vorliegende kurze Ergebnisauszug wird ergänzt durch folgende Darstellungen : 
Lang, Massenprüfungen f. Zwecke der Berufsberatung, Halle 1923. 
Giese, Handbuch psychotechnischer Eignungsprüfungen. Halle 1925. 
Giese, Theorie der Psychotechnik. Braunschweig 19253. 
Giese, Die Arbeitsprobe in der Psychodiagnostik. Zeitschrift für angewandte Psychologie. 
Bd. 23, 1924. | 
Giese, Pauschalprüfungen. Zeitschrift für pädagogische Psychologie. 1924. 
Giese, Masgenprüfungen weiblicher Handgeschicklichkeit. Zeitschrift für pädagogische 
Psychologie. Bd. 25. 
Giese, Zur Unterguchung der praktischen Intelligenz. Z. €. Neurologie und Psychiatrie, 
Bd. 59, 1920. 
Giese, Die Dreiwortmethode bei Intelligenzprüfungen. Zeitschrift für pädagogische 
Psychologie, 1913. | 
Giese, Psychotechnische Bevölkerungsstudien in der Edelmeiallindustrie. PSychotechnische 
Zeitschrift, 2. 1927. 
Giese, Die öffentliche Persönlichheit (Beiheft z. „Z. f. angew. Psychologie“). Leipzig 1928. 
Bogen, Psychologische Grundlegung der prakt. Berufsberatung. Langensalza 1927. 
Moede, in „Praktische Psychologie, Bd. 2, Heft 10, Leipzig. -- 
Lamparter, Ps. Klasgenprüfung u. Schulleistung. „Deutsche Psvcbologie“ Band 7,4 
Halle 1928. 
Couve, Die Psychotechnik im Dienste der ReichsSbahn. Berlin 1925. 
Die Arbeiten von Rüssel, Wagner, Beuttel, Peglow, Fusbahn werden in Band 7 der 
„Deutschen Psychologie“, Halle 1928, erscheinen. 
X >* 
Das Hiälfsschulkind. 
Von Karl Bartsch. . 
Es Soll keine ausführliche Darstellung des Hilfsschulkind2s gegeben werden, nur 
ingoweit Soll es gekennzeichnet Sein, als es zum allgemeinen Erkennen nötg 15t. 
Zugleich Sollen Hinweise für das tiefere Studium Seiner Eigenart gegeben Sein. 
In den Schulgesetzlichen Bestimmungen beißt es gewöhnlich, daß Kinder, die 
wegen Schwacher Begabung nicht mit Erfolg am Unterricht der allgemeinen 
Volksschule teilnehmen können, der Hilfsschule zu überweisen Sind. Damit werden 
die Kinder von einer Überweisung an die Hilfsschule ausgeschlossen, deren erfolg- 
lose Teilnahme am Unterricht andere Ursachen hat. 
Dilfsschüler Sind also Dicht Kinder, die infolge anbaltender Krankheit oder un- 
günstiger Milieuverbältnisse oder Verwahrlogung im Unterrichte zurückbleiben. 
Wenn also ein Sohn eines Gemügebändlers Jede Schulfreie Zeit -- mitunter auch 
die Unterrichtszeit -- auf dem Gemüsgewagen verbringt und mit auf den Handel 
fährt und infolgedessen keine Schularbeiten anfertigt und das Schulziel nicht 
erreicht, 80 ist er micht der Hilfsschule zu überweisen. Oder wenn ein Kind der 
untersten Volksschulklasse zu Hause niemals ein Lesebuch anrührt und kein 
Tischeckchen findet, auf das es Sein Schreibbuch legen kann, um sich im Schreiben
	        
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