Full text: Wochenschrift für katholische Lehrerinnen - 37.1924 (37)

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„-.riammluna und Vorstandssitzung mit sich bringen, bitten wir Sie baljcr 
nerHöJ ble bei Ihnen bereits eingegangenen Beiträge möglichst sofort 
X vostscheäkonlo des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen 
Sli s'is ibctroelftn zu wollen. 
wohnungranmeldANg für die Hauptversammlung. 
Alle Rolleginnen, welche an der Hauptversammlung teilnehmen wollen 
und wünschen, daß man ihnen eine Wohnung besorgt, mögen sich sofort, 
soätestens bis zum 28. Mai bei Fräulein Lehrerin Franziska Bruns. 
Paderborn. Laurentiusgasse 11 anmelden. Sehr erwünscht find Sammel 
anmeldungen durch die Bezirksvorfitzende. Sur Vermeidung von Irrtümern 
sei besonders darauf hingewiesen, daß die Hauptgeschäftsstelle in Berlin 
Wohnungsanmeldungen nicht annehmen kann, auch nicht für die Delegierten. 
Anträge an die Hauptversammlung. 
vreiundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle die Hauptgeschäftsstelle beauftragen, eine 
ueue Auflage unseres Reiseführers herauszugeben. 
Die Bezirksvereine Beuthen, Cosel, Gleiwitz. hindenburg, Leobschütz, 
Neisse, Neustadt, Gppeln, Ratibor. 
vierundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle beschließen, daß Wochenschrift und Mädchen- 
bildung in einer Zeitschrift vereinigt werden. 
Die Bezirksvereine Beuthen, Cosel, Gleiwitz, hindenburg, Leobschütz, 
Neisse, Neustadt, Gppeln, Ratibor. 
Fünfundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle entscheiden, ob verheiratete Mitglieder» 
die im Nmte bleiben, fernerhin Mitglieder des Vereins katholischer deutscher 
Lehrerinnen bleiben dürfen. 
Die Bezirksvereine Beuthen. Cosel, Gleiwitz. hindenburg, Leobschütz, 
Neisse, Neustadt, Ratibor, Gppeln. 
Sechsundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle die Vereinsleitung beauftragen, erneut 
dafür einzutreten, daß die Lehrerbildung konfessionell gestaltet werde und 
die Ausbildung weiblicher Lehrkräfte ihrer Eigenart und ihrer Aufgabe 
gemäß erfolge.' 
Die Bezirksvereine Beuthen, Cosel, Gleiwitz, hindenburg, Leobschütz, 
Neisse, Neustadt, Gppeln, Ratibor. 
Siebenundzwanzigster Nntrag. 
Der Bezirksverein Essen stellt an die Hauptversammlung den Nntrag, 
Unserer Wochenschrift eine der Bedeutung unseres Vereins entsprechende 
Nusgestaltung zu geben. Insbesondere beantragt er eine wirkungsvolle 
künstlerische Umgestaltung der Ropfleiste. 
I. N.: gez. h. Dasbach, I. vors. 
Nchtundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle beschließen: Die Entrichtung der Beiträge 
an den hauptoerein kann bis zur Wiedereinführung der vierteljährlichen 
Gehaltszahlung im zweiten Monate des Vierteljahres erfolgen. 
Begründung: Eine große Knzahl unserer Mitglieder muß im ersten 
Monat des Vierteljahres Beiträge zu Rrankenkassen, Sterbekassen und anderen 
Berufsorganisationen zahlen. Die Verlegung des Zahlungstermins der Bei. 
träge an den hauptoerein vom ersten auf den zweiten Monat des Viertel 
jahres würde daher für viele Mitglieder eine große Erleichterung bedeuten. 
Dem hauptoerein aber würde kein Nachteil erwachsen. 
Der Bezirksverein Essen. I. N: gez. h. Dasbach, 1. vors. 
Neunundzwanzigster Nntrag. 
Die Hauptversammlung wolle beschließen: Nus den Jahresberichten möge 
die Vereinsleitung alle Vorträge, die über örtliche Interessen hinausgehen 
und für weitere Milgliedeckreise in Betracht kommen, veröffentlichen. 
Begründung: vielen Bezirksvereinen würde durch diese Übersicht die 
Gewinnung von Rednern vereinfacht, einmal gehaltene Vorträge würden 
einem größeren Rreise zugänglich gemacht und dadurch besser ausgewertet 
werden können. Ferner würöe diese Einrichtung der Heranbildung eines 
tüchtigen Rednernachwuchses dienen. 
Der Bezirksverein Essen. I. N.: gez. h. Dasbach, I. vors. 
Dreißigster Nntrag. 
Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen wolle dahin wirken, daß 
die für die Erziehung unserer Jugend unentbehrlichen privatschulen weiterhin 
durch staatliche und städtische Unterstützung sichergestellt werden. 
Für die Nbteilung für höhere Müdchendildung: M. wilkens. 
Einunddreißigster Nntrag. 
Der Verein katholischer deutscher Lehrerinnen wolle durch geeignete 
Schritte dahin wirken, daß die Besoldungsverhältnisse der Lehrkräfte der 
vrwatschulen sowie deren Nlters- und hinterbliebenenvrrsorgung den ver» 
hältnisten der öffentlichen Schulen angepaßt werden. 
Für die Nbteilung für höhere Mädchenbildung: M. wilkens. 
Zweiunddreißigster Nntrag. 
'. .P*r verein katholischer deutscher Lehrerinnen wolle dahin wirken, daß 
^Fhl der Religionsstunden in den höheren Lehranstalten für die weib- 
uche Jugend zum mindesten in ihrer früheren höhe wieder eingesetzt wird, 
-ür die Nbteilung für höhere Mädchenbildung: M. wilkens. 
Dreiunddreißigfter Nntrag. 
Die Hauptversammlung des v. k. d. L. wolle beschließen: 
1. Die Junge Lehrerin I4tägig im Umfang von je 4 Guartseiten er 
scheinen zu lassen. 
2. Den Postbezug der Jungen Lehrerin sür die Bundesmitglieder wieder 
zu ermöglichen. 
Begründung: zu I. a) Ncht Guartseiten ist das Mindestmaß dessen, 
was zur Verfügung stehen muß, um die Junge Lehrerin zu dem au: zu 
gestalten, was sie sein soll, nämlich eine führende und vorbildliche sZung- 
lehrerinnenzeitschrift, b) Die Junge Lehrerin hat diesen Umfang immer 
gehabt bis zu dem Zeitpunkt, wo die Inflation ihre Rürzung unvermeidlich 
machte, heute ist ein Zurückführen auf den alten Umfang wieder möglich. 
Zu 2. von allen Seiten laufen Nnfragen ein nach der „Jungen 
Lehrerin". Die Möglichkeit des Postbezugs von Januar bis Npril war 
den Bundesmitgliedern nicht bekannt. 
I. N.: Maria Mey, I. Bundesvorsitzende. 
vierunddreißigster Nntrag. 
Die Junglehrerinnen Bayerns stellen laut Beschluß der Jugendtagung 
auf der 13. Hauptversammlung des Vereins kath. bayrischer Lehrerinnen 
zu Würzburg den Nntrag, daß ihnen der Bezug der Zeiüchrift „Die Junge 
Lehrerin" durch die Post einzeln, getrennt von der betreffenden Wochen« 
schrift des deutschen Hauptvereins, ermöglicht werde. 
Zentrale kath. bayr. Junglehrerinnen. Nnna Straßenberger. 
Karitaskaste. 
Vas Postscheckamt Röln hat letzthin wiederholt Sendungen für die 
Standeskaritas zurückgewiesen, weil die Kdresse unvollständig oder unrichtig 
war. Zur Vermeidung dieser für beide Teile bedauerlichen Vorfälle ist sür 
Standeskaritas jetzt ein neues Ronto eingerichtet: Nr. 9600V, Scheckamt 
Köln, Frl. Maria Aistermann, voppard, Postfach. Das bisherige Ronto 
wird nur noch kurze Seit beibehalten. - Die Mitteilung, daß keine 
Guittungen und Zahlkarten mebr an die Sammlerinnen verschickt 
werden, hat leider noch wenig Beachtung gefunden, ebenso unsere jeden 
Monat an dieser Stelle veröffentlichte Notiz über die eingegangenen 
Spenden. 
Unsere Raritassammlerinnen bitte ich herzlichst, doch stets auf dem Nb« 
schnitt zu vermerken, daß es sich um den Raritasbeitrag des Be« 
zirksvereins handelt, damit dieser auch als solcher gebucht wird und 
nicht als Linzeispende der Nbsenderin. Spenden für Viasporahilfe bitte 
ich an Frl. N. Vogt, Thale a/Harz Postscheckkonto Nr. 14 383 Scheckamt 
Magdeburg zu senden und nicht erst nach Boppard. 
Raritasgesuchen muß die Beglaubigung durch di; Vorsitzende des Be« 
zirksvereins oder einer anderen vertrauensperfon gleich beigefügt 
werden, da sich sonst die Erledigung des Gesuchs erheblich verzögert. 
Eingänge vom I.—30. Npril: 
Bezirksvereine: Recklinghausen 87,68; Erkelenz 8,30; Lschweiler21s 
Gelsenkirchen 222; Geilenkirchen 12; Coesfeld 16,20; Geldern 7 JL. 
Einzelspenden: I. S. in K. 1; N. ITT. in B. 10; N. N. in h. 5) 
M. B. in G.I5; L. N. in CH. 10; N. Sch. in h. 2; M. B. in w. 10; Sch. 
in v. 4; Th. h. in D. 5; M. F. in B. I; h. w. in R. 17; B. W. in 
E 20; I. u. 5. w. in w. 20; L. R. in L. 5. Verzicht auf Honorar: Unge« 
nannt 8; L. Sch. 24; Stadtschulrat Sch. in Fr. 30^; Österreichischer Lehrer« 
bund 7 Mill. Rronen (418 Ji)\ schweiz. kath. LehrerinnenvereiN 
850 Franken 
Blindenkasse; N. N. in h 5; Chr. G. in v. 10; N. Sch. in h. 2) 
Bezirksverein Esten 210 Ji. Die Rasten führerin: Maria Nistermann. 
Landesvertreterlnnen. 
Oberfchlefien. 
Die Vorsitzende des Neustädter Lehrerinnenvereins, Fräulein RückeL 
hat in Nnerkennung ihrer Verdienste auf dem Gebiete der Raritas ooM 
hl. Vater den Drden pro eeclesia et pontiüco erhalten. Die Bezirksoerein- 
Gberschlesiens gratulieren herzlichst. 
I. N.: M. Labryga, Landesvertreterin. 
Bezirks- und Zweigvereine. 
Zweigvereln Württemberg, über die höhe des vereinsbeitrags scheinen 
manche Mitglieder noch im unklaren zu sein. Derselbe ist vom 1. Npril 
an auf 1 Ji für den Monat festgesetzt. Er ist in mindestens vierteljährigen 
Raten im voraus zu bezahlen, wer der Sammlerin oder Rastenführerin 
eine besondere Freude machen will, schicke den vollen Jahresbeitrag mit 
9.75 Ji sofort ein. hat aber ein Mitglied schon 3 Ji (den früher geplanten 
Jahresbeitrag) entrichtet, so hat er für das erste Halbjahr noch 75 für 
öas zweite Halbjahr 6 Ji zu entrichten. Ver Nufschlag gilt nämlich vom 
1. Npril an. - Ver Beitrag zur Haftpflichtversicherung beläuft sicd auf 
jährlich 1,05 Ji und ist ungesäumt an mich einzusenden. Postscheckkonti 
unseres Zweigvereins in Stuttgart Nr. 24889; Girokonto bei der Gberamts» 
fparkaste Gmünd Nr. 1954. ..... 
Nm 15. Npril starb Frl. Maria Härle, Gberlehrerin in Fuedrichshafen; 
am 18. Npril Frl. Sophie Horn, Hauptlehrerin in Nltheim-Riedlingen. Sie 
werden dem Gebete der Mitglieder empfehlen. R. i. p. , , . 
Die in Untermarchtal vom 13.-17. Kugust stattfindenden ExerzMeN 
werden von h. h. P. Ltppert S. J. geleitet. 
Gmünd, 27. 4. 1924. 3. N.: Klara Bommäs.
	        
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