Full text: Wochenschrift für katholische Lehrerinnen - 37.1924 (37)

Berlin. Der Kursus von Herrn Kpl. Fahsel findet jeden Dienstag 
5 Uhr Karlstr. 30 statt. (Einführung in die Ethik.) Teilnehmerinnen können 
sich noch melden. — 3» Len pfingstferien soll voraussichtlich in Berlin eine 
Gauversammlung abgehalten werden, zu der alle kath. Kolleginnen der 
Delegatur herzlich eingeladen find. Näheres durch die Wochenschrift und 
in der nächsten Versammlung. - vie Österreichische Freundeshilse bittet, 
die Mitglieder unseres Vereins aufmerksam zu machen auf die von ihr 
eingerichteten Küchen — Schloßküche, Stadtjchloß — Ärzteküche, Kurfürsten- 
straße 116 — Künstlerküche, Neues Schöneberger Rathaus — und ladet 
die Kolleginnen ein, von diesen Einrichtungen Gebrauch zu machen. Speise 
zeit 12-4 Uhr. preis 0.89 J6. (Suppe, Fleisch, Gemüse und Mehlspeise) 
Koblenz. Mittwoch, 21, 5. 3y 2 Uhr - Nizzaheim. - vie Einführung 
der Sütterlin»Schrift. (Frl. Keßler.) 
Magdeburg. Bezirksversammlung 2l. 5., Josefshaus, Prälatenstr., 
4 Uhr. I. Vortrag: Zeitgemäßer Naturgeschichtsunterricht, Frl. Vinter. 
2. Stellungnahme zu den Anträgen für die Hauptversammlung. 3. Dahl 
einer velegierten für die Hauptversammlung. — vie Mitglieder sind ge> 
beten, den neuen vereinsbritrag zu zahlen an Frl. Brock, Magdeburg, 
halberstädterstr. 15. (S. Wochenschrift Nr. 14 S. 85.) 
Osnabrück. Mittw. 14. 5., nachm. y 2 4 Uhr, Vers. im Ursulinenkl. 
I. Vortrag: verufsfreudigkeit. (h. Domkapitl. Buchholz.) 2. Wahl einer 
Vertreterin für die Hauptvers.; Besprechung der Anträge, 3. Vereins 
beitrag. 4. verschiedenes. Um möglichst vollzähliges Erscheinen bittet der 
Vorstand. 
Merktafel. 
II. Kongretz für Heilpädagogik. 
Die Gesellschaft für Heilpädagogik, Arbeitsorganisation und Forschungs- 
inftitution für Heilpädagogik, veranstaltet vom 29. Juli bis I. August 1924 
in München den II. Kongreß für Heilpädagogik. Ver Kongreß will die 
Interessenten aus den verschiedenen Berufen — Heilpädagogen, Psychiater, 
Seelsorger, Kinderärzte, Piychologen, Hilfsfchul», Taubstummen-, Schwer, 
hörigen-, Blinden., Krüppellehrer, Jugendrichter, Jugendämter, Fürsorger, 
Berufsberater, Anstaltserzieher uff. — über den neuesten Stand der wissen 
schaftlichen Forschung und der allgemeinen Fortschritte auf dem Gesamt, 
gebiete der Heilpädagogik orientieren. 
von den Vorträgen, Forschungsreseraten und Demonstrationen seien 
hier einstweilen genannt: Iferlin-München, „heilpädagogische Ausbildung", 
heller.wien, „Über sittliche Defekte im Kindesalter", Spielmeyer-München, 
„Über die pathologische Anatomie familiärer Geisteskrankheiten", Ham. 
durger-Graz. „Ärztliche Psychotherapie im Kindesalter", Gött-München, 
„Vie Entwicklung des Kindes, die inneren Drüsen und ihre Sekretionen", 
Alois Fischer-München, „Vas moralische Bewußtsein der Schwachsinnigen", 
Bühler-Wien, „Vre sprachliche Entwicklung der Kindes", Lindworsky-Köln, 
„Intelligenzforschungen", Peters-Jena, „Psychologisch.pädagogische Unter 
suchungen ieistungsunsähiger Schüler". Ranschburg-Budapest, „Lese-, Schreib- 
und Rechenstörungen im Kindesalter", Fuchs-Berlin, „(Organisation der 
Sonderschulwesens". Entres-München und (fluerll-Leipzig, „über Taub 
stummenbildung", Reinfelder-Berlin, „Schule für Schwerhörige", Silberhuber- 
wien, „Taubstummenblinde", Herold-Leipzig und würtz-verlin, „Krüppel- 
schulwesen", Gregor-Flehingen und o. d. Seyen-Berlin, „Fürsorgeerziehung", 
Weigl-Amberg, „Anstalten für Schwachsinnige". Endgültiger Tagungsplan 
erscheint später. 
Alle Anfragen sind zu richten an Erwin Lesch, München, Schule an 
der Klenzestraße. 
Über den I. Kongreß für Heilpädagogik 1922 ist bei I. Springer, 
Berlin W 9, ein Bericht von f Haus Göpfert erschienen. 
Line Studiensahrt nach dem vodensee 
veranstaltet die Staatliche Stelle für Naturdenkmalpflege zu pflngsten dieses 
Jahres (9. —14. Juni 1924). Vie Leitung des Unternehmens liegt in der 
Hand von Univerfltätrprosessor Dr. Küster in Gießen. Mittelpunkt der 
Fahrt ist Konstanz wo eine Reihe von Vorträgen über Geographie, Geo 
logie, Biologie. Geschichte und Kunstgeschichte des Bodensees und der ihn 
umgebenden Städte geboten werden. Auch ein Besuch von Meersburg, 
Mamau, Reichenau und des Hohentwiel find in Aussicht genommen. Aus 
künfte sowie Anmeldung bei der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege 
in Preußen, Berlin-Schöneberg, Gruncwaldstraße 6-7 (Rückporto erberen). 
Der ((. Nürnberger Fortbildungskurs für Zchulgesang 
findet vom 17. —23. Juli statt, von der Kritik, staatl., Pädt. und kirch 
lichen Behörden wärmstens empfohlen. Hervorragende Dozenten. Für 
Volksschullehrer unv -lehrerinnen, Gesanglehrer an höheren Lehranstalten, 
Geistliche und Kirchenmusikdirektoren gleich wichtig. Behandlung der Ge 
biete: Atemtechnik, Rhythmik, Dynamik, Bildung von Sprache und Stimme 
bei Lehrenden und Lernenden in praktischen Übungen. Prospekt durch 
Gesangpädagogen Schuberth, Nürnberg, hainstr. 20. Rückporto höfl. erbeten. 
wissenschaftlicher Ferienkurs in München. 
Der Münchener Lehrerverein veranstaltet auch in diesem Sommer 
(20. Juli —2. August) einen wissenschaftlichen Ferienkurs, für den schon eine 
Reihe von Hochschuldozenten gewonnen sind. Führungen durch die Kunst 
sammlungen Münchens sowie musikalische Darbietungen find wieder in 
Aussicht genommen. Ausführliches Programm erscheint noch im Mai. vor- 
läufige Anmeldungen (allenfalls mit Dohnungswünfchen) sind zu richten an 
die „Ferienkurskommilion" München. Schule an der Klenzestraße. 
Der Vorsitzende der Ferienkurskommission: gez. Dr. h. Reinlein. 
Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht 
Berlin W 55, Potsdamer Strotze (20. 
Berliner Studienwochen im Sommer (924. 
A. Hauptlehrgang 
vom 30. Juni bis 12. Juli 1924. 
I. Deutsche Kultur. 
Universitätsprofessor Dr. Neckel: „Deutsch und Germanisch". Dienstag, 
8. Juli, 11 — 12 Uhr vorm., Sonnabend, 12. Juli, 10-12 Uhr vorm. 
Universirätsprofessor Dr. petersen: „Deutsche Klassik und Romantik". Seit 
unbestimmt. 
Dr. Freyhan: „Neue Strömungen der deutschen Literatur". Dienstag, 
8. Juli, 3 — 4 Uhr nachm., Donnerstag, 10. Juli, 3 — 4 Uhr nachm., 
Freitag, 11. Juli, 4 — 5 Uhr nachm. 
hosprediger prioatdozent D. Voehrmg: „Das religiöse Motiv in der 
deutschen Kultur". Montag, 30. Juni. Donnerstag, 3. Juli, Montag, 
7. Juli, Donnerstag, 10. Juli, 11 — 12 Uhr vorm. 
Studienrat Dr. Franke, Zentralinstitut: „vom Wesen deutscher Kultur". 
Montag, 30. Juni, 9 — 10 Uhr vorm. 
Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Waetzold: „Meisterwerke deutscher Graphik des 
19. Jahrhunderts" (mit Lichtbildern). Dienstag, 8. Juli, und vonners- 
tag, 10. Juli, 4-5 Uhr nachm. 
Prof. Dr. Thiel, Direktor des Akademischen Instituts für Kirchen- und 
Schulmusik: „Vas deutsche Lied in der Zeit der Romantiker" (mit 
Vorführungen des Madrigalchores). Montag, 7. Juli, und Donners 
tag, 10. Juli, 5 — 7 Uhr nachm. 
Prof. Dr. Lampe, Zentralinstitut: „Deutscher Land und Volk in ihren Be. 
Ziehungen". Montag, 30. Juni, 10—11 Uhr vorm., Mittwoch, 9. Juli, 
5—7 Uhr nachm. 
Prof. Dr. Lampe, Zentralinstilut: „Deutsche Jugend im Fllm". Freitag, 
II. Juli, 7-9 Uhr abends. 
Studienrat Schlemmer: „Vie Jugendbewegung in Deutschland". Mittwoch, 
9. Juli, 3-5 Uhr nachm. 
II. Unterricht und Erziehung. 
Univerfltätslektor Dr. vrach: „Deutsche Laut» und Sprechlehre". Freitag, 
4. Juli, 9-10 Uhr vorm, Dienstag, 8. Juli, 5 —6 Uhr nachm., Donners, 
tag, 10. Juli, 9-10 Uhr vorm., Freitag, II. Juli, 5-6 Uhr nachm. 
Universitätslektor Dr. vrach: „Übung im Betrachten und im Vortrag 
deutscher Gedichte". Freftag, 4. Juli, 10-11 Uhr vorm., Dienstag, 
8. Juli, 6-7 Uhr nachm., Donnerstag, 10. Juli, 10-11 Uhr vorm., 
Freitag, II. Juli, 6 — 7 Uhr nachm. 
Studienrat Dr. Franke, Zentralinstitut: „Vas Drama im Unterricht". Montag, 
7. Juli, 10—11 Uhr vorm., Mittwoch, 9. Juli, 9-10 Uhr vorm., 
Sonnabend, 12. Juli, 9-10 Uhr vorm. 
Studienrat Dr. Lebede, Zentralinstitut: „Richard Wagner in der Schule". 
Dienstag, 1. Juli, und Freitag, 4. Juli, 11-I Uhr vormittags. 
Gberstudienrat Dr. Goette: „Hauptzüge deutscher Geschichte im Unterricht". 
Dienstag, 1. Juli, 4-5 Uhr nachm., Donnerstag, 3. Juli, 3-5 Uhr 
nachm. 
Studienrat Dr. Kranz: „Altsprachlicher Unterricht und Gegenwart in ihren 
Beziehungen". Dienstag, 1. Juli, 5 — 7 Uhr nachm. 
Studienrat Prof. Dr. Leisering: „Typen der deutschen pflanzen- und Tier 
welt im Unterricht". Montag, 30. Juni, 5-7 Uhr nachm., Mittwoch, 
2. Juli, 6-7 Uhr nachm. 
Lehrer Wolter: „Heimatkunde in der Arbeitsschule". Freitag, 4. Juli, 
5-7 Uhr nachm. 
Lyzeallehrer Wolff: „Grundsätzliches zur Arbeitsschule". Montag, 30. Juni, 
und Mittwoch, 2. Juli, 3-5 Uhr nachm. 
Studienrat Dr. Vetters: „Var Problem der Gemeinschaftsschule in Deutsch, 
land". Dienstag, 1. Juli, 3 — 4 Uhr nachm., Freitag, 4. Juli, 3-5 Uhr 
nachm. 
Geh. (Vderreg.-Rat Prof. Dr. pallat, Zentralinstitut: „Entwicklung und 
Stand des Werkunterrichts in Deutschland". Freitag, 11. Juli, 9-11 Uhr 
vorm. 
Geh. Reg.-Rat Dr. Karstadt: „Die deutsche Volksschule der Gegenwart". 
Dienstag, 1. Juli, 9-11 Uhr vorm., Donnerstag, 3. Juli, 9 — 10 Uhr 
vorm. 
Geh. Reg.-Rat Dr. Karstadt: „Deutschs verülchsschulsn". Donnerstag, 
3. Juli, 10-11 Uhr vorm., Dienstag, 8. Juli, 9 — 11 Uhr vorm. 
Studienrat Dr. Behrend: „Der Aufbau des höheren Schulwesens in Deutsch 
land". Mittwoch, 2. Iuli, 5-6 Uhr nachm., Donnerstag, 3. Juli, 
5-7 Uhr nachm. 
III. Führungen, Besichtigungen und Ausstellungen. 
Prof. Dr. Frida Schottmüller: Führung durch die Kunst der deutschen 
Renaissance im Kaiser-Friedrich-Museum. Mittwoch, 9. Juli, 10-12 Uhr 
vorm. 
Prof. Dr. Frida Schottmüller: Führung durch die Meister der deutschen 
Malerei des 19. Jahrhunderts in der Nationalgalerie. Freitag, II. Juli, 
9-11 Uhr vorm. 
Prof. Brunner, Kustos der Sammlung für deutsche Volkskunde: Führung 
durch die Sammlung. Montag, 7. Juli, 3-5 Uhr nachm. 
Prof. Dr. Lampe, Zentralinstitut: Führung durch Potsdam. Sonnabend, 
5. Juli. 
Unterrichtsbesuche: Mittwoch, 2. Juli, vorm. 
Ausstellung von geographischen, biologischen, mathematischen, physikalischen 
Lehrmitteln in den Räumen des Zentralinstitutcs. 
Schulbücherschau in den Räumen des Zentralinftituter.
	        
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