Full text: Wochenschrift für katholische Lehrerinnen - 37.1924 (37)

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einem bellimrr.ten fcraö allgemeinen lU.jjens die sacquchen (biunolajcn öes 
-.strebten wrssenjchafilichen Studiums vorausgesetzt weiden. Als bcjonöctes 
Kennicicben für Charakter und Tüchtigkeit soll gewertet werden, daß die 
Bewerber in ihrem jetzigen Beruf bereits anerkannte Leistungen aufgu» 
roeijen 1)qJ>c |, ann hiernach nur in besonderen Ausnahmefällen in 
5rage kommen, auch soll die gebotene Möglichkeit nicht dazu dienen, 
lediglich dem Wunsch nach einem Berufswechsel zu genügen. Gejuchsteller, 
die naw iprem bisherigen Entwicklungsgang in der Lage wären, auf dem 
normalen Wege ldurch Reifeprüsung. Erjatzretfeprüfung usw.) die Fähigkeit 
zum Unioersi.'ätssludlum zu eilangen, müssen außer Betracht gelassen werden. 
Der Antrag soll nicht von dem Bewerber selbst, sondern von urtcils. 
fähigen Persönlichkeiten gestellt werden, die mit den Voraussetzungen und 
dem Wesen wissenschaftlicher Arbeit vertraut sind und den Bewerber nach 
seinen bisherigen Leistungen bereits kennen. Der Antrag ist an das 
Ministerium zu richten: er mutz ersehen lassen, datz dem Antragsteller die 
grundlegenden Bestimmungen der Zulassung im einzelnen bekannt sind. 
Aus dem Gesuch und seiner Befürwortung mutz sich ein klarer Bild der 
ganzen Persönlichkeit des Bewerbers gewinnen lassen. Beizufügen ist ein 
ausführlicher Lebenslauf, Nachweise über Verussvorbildung und Berufs- 
leistungen, eine Varlegung der bisherigen allgemeinen Weiterbildung und 
der wissenschaftlichen Beschäftigung, eine Angabe über das Ziel des Stu 
diums sowie ein Leumundszeugnis und das Zeugnis über den Abschluß 
der Schulbildung, vie erste Sichtung der Anträge wird im Ministerium 
vorgenommen. Geeignete Gesuche werden einem Ausschuß an der Berliner 
Universität überwiesen. Vieser beurteilt die Anträge nach dem Ergebnis 
einer oder mehrerer von dem Bewerber unter Aufsicht anzufertigenden 
schriftlichen Ausarbeitungen und auf Grund eines mit ihm zu veranftal- 
tenden Kolloquiums, ver Gegenstand der schriftlichen Arbeiten soll wenn 
möglich zu den Vorstudien oder dem Beruf de» Bewerber» in Beziehung 
stehen, ver Minister entfcheidet dann über die Zulassung. 
vie Zulassung erfolgt nur für ein bestimmtes Fach oder eine bestimmte 
Gruppe unmittelbar zuiammenhängender Facher. Mit dieser Einschränkung 
berechtigt sie zum Studium als vollimmarrikuUerter Studierender an preu 
ßischen Universitäten, wegen Zulassung zu den akademischen und staat 
lichen Prüfungen bedarf er einer Änderung der gegenwärtig bestehenden 
Bestimmungen, weitere Erklärungen darüber bleiben vorbehalten. 
Au§ unserem Verein. 
„Znr Leben hinaus." 
Trotz der fast unüberwindlichen Schwierigkeiten haben wir uns ent- 
schloffen, auch in diesem Winter wieder die Zeitschrift „Znr Leben hinaus- 
für die Mädchen vor der Schulentiaffung herauszugeben. Einer Empfehlung 
bedarf die Zeitschrift nicht mehr! Vaß die bisherigen sieden Jahrgänge 
jedesmal in einer Auflage von 30 000 - 33 000 Stück erscheinen konnten, 
daß die Mädchen selbst sie nicht nur mit Interesse la>en, sondern auch sorg 
sam aufbewahrt«» und immer wieder lasen, ist der beste Beweis für ihre 
Gediegenheit. Besonders als Klastenlektüre für die letzten Monate der 
Schulzeit werden die Blätter sehr willkommen sein „Ins Leben hrnaus- 
erscheint in sechs Nummern von Februar bis April zum Preise von 0,20 Gold- 
mark für den Jahrgang bei Bezug von wenigstens fünf Exemplaren, wir 
sind überzeugt, datz die Mädchen diesen preis gern zahlen werden, weniger 
werden nur in begründeten Ausnahmefällen abgegeben zum preise von 
0,53 Goldmark. 
Außerdem geben wir ein prächtiges vierseitiger Entlaflungsandenken, 
ein Bild „Ave Maris Stella“ von G. Kau mit kurzen LedenrgrundsLtzen, 
Größe 11 X 7 cra, zum Preise von 0,05 Gotbmark heraus. 
Be,iellungen bitten wir zu richten an den Verbandsverlag weiblicher 
vereine G. m. b. h. in Bochum, Mauritiussir. 12, und zwar eiligst, damit 
die höhe der Auflage bestimmt werden Kann und nicht wie in srüheien 
Jahren, Tausende von Bestellungen nicht mehr geliefert werden Können 
Zahlungen erbitten wir, wenn möglich, schon mit der Bestellung zu macken 
an den verbandsoerlag weiblicher vereine, Bochum, Postscheckamt Köln 22361. 
Zentraloerband der kath. Jungfrauenvereinigungen veutschlandr. 
Verein katholhcher deutscher Lehrerinnen. 
ver Vereinsbeitrag für den Januar 
beträgt für alle, die ihn bis zum 20. nicht bezahlt haben, 50 pfg. ver 
Februarbeitrag <25 pfg.) ist dis zum 10. 2. sällig, sonst erhöht er sich gleich- 
falls. Immer wieder wird der Geldfendungen an die haupigeschäftsstellg 
oergeffen. den Bezirksverein anzugeben. Bei kleinen Orten ist es oft 
nicht möglich, ihn hier festzustellen. Infolgedessen kann er auf der Mit. 
gliedskarte unserer Kartei nicht vermerkt werden, und es kann vorkommen, 
daß die Einsenderin als mit den Beiträgen rückständig angesehen und ihr 
die Zeitschrift gesperrt wird. 
vie Sammlerinnen werden recht dringend gebeten, bei ihren Geld, 
fendungen anzugeben, wieviel Tinzelbeiträge in der Nummer für feden 
einzelnen Zeitraum enthalten sind, z. B. Zahl der rückständigen Beiträge 
für Dezember. Sah! der Januarbeiträge, Zahl der Jahresbeiträge usw. 
wenn wir diese Angaben nicht erhallen, verlieren wir jede Übersicht darüber, 
wieviel Miigliederbeiträge noch rückständig, wieviel im voraus gezahlt und 
wieviel noch jeweils für den laufenden Monat zu erwarten find. Klarheit 
in diesen Dingen ist aber die unbedingte Voraussetzung für eine gesunde 
GeldwirNchast. Aus demselben Grunde bitten wir auch die Sammlerinnen 
von Westfalen und Essen, die die Gelder an die Verlagsfirma F. Schöningh 
senden, um die gleichen Angaben. 
Haftpflichtversicherung. 
Unser Vertrag mit der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-A.-D, 
ist auf der Grundlage der Renrenmark neu geschloffen worden. Die Prämie 
beträgt eine Rentenmark und 5% Reichsstempelgedühr für ein Jahr. (Statt 
Rentenmark können noch andere wertbeständige 3ahlung?mittel gebraucht 
werden ) Vas Geld ist nur durch die zuständige Grlsoerlreterin der Unter« 
stützungskasje zu senden. 
Die Leistungen der Kaste entsprechen den früheren: Als Deckung»« 
summen werden gewährt bis zu 
100000 Jt für jeden, eine einzelne Person betreffenden Schadenfall, 
300000 Jt für jeden, mehrere Personen betreffenden Schadensall (höchst« 
leistung pro Person 100000 Jt), 
10000 Ji für Sachschaden (ohne jede Selbftoersicherung). 
herzliche Einladung zur rel. sozialen Sonr.lagstagung am vierten Sonntag 
trn Februar (24. 2.) tm Kloster der Utfulrnen. Koblenz. Beginn (0 Uhr, 
Mitarbeiter: Herr Pfarrer Homscheid, Koblenz, und Herr Schulrat Antz, 
Andernach. Litte Mundvonat mitbringen! 
~ G. Miesges El. Schmitz 
Lanüesvertreterin. Leiterin d. Ausschusses f. rel. foz. Fortb 
Landesvertreterinne«. 
Liederschlesien. 
vie Unterzeichnete bittet alle Mitglieder, besonders aber die vorstünde 
der Uiederschle,i>chen Bezirksvereine, sich eine recht genaue Kenntnis der 
perjonalverhäliniste an den Schulen ihres Bezirkes zu verschaffen - auch 
der an den evangelischen Schulen, damit man beim kommenden Abbau 
Grundlagen für ge. echte vergleich« hat und nötig werdende Einsprüche mit 
Zahlen unterstützen kann. Auch bitte ich dringend, sich recht genaue Kenntnis 
der Abbauoelvronungen und der Aurführungsbeftrmmungen zu verschaffen 
und die Fachpresse recht eingehend zu studieren, wir Lehrerinnen haben 
noch lange nicht die Stellenzahl inne, die uns laut Mimsterialverfügung 
vom 13 6. 1916 zukommt (Vs an gemischten, */# an reinen Mädchenschulen); 
noch immer gibt es Schulen, wo z. B. unter 10 oder 17 Lehrkräften ern- 
einzige w'stenfchast'iche Lehrerin arbeitet. Sollten nun beim „Abbau- offen« 
sichtliche Ungerechtigkeiten vorkommen — sei es gegenüber dem Lehrerinnen« 
stand und dem Interesse der werblichen Jugend im allgemeinen, sei es 
gegenüber einzelnen Kolleginnen, dann mutz unverzüglich bei den betreffenden 
stellen (evtl. Schiedsgerickt) «ine Prüfung des Falles beantragt werden; 
das kann aber nur bei genauer Kenntnis der Sachlage und bei genauer 
Kenntnis der wirtschaftlichen Lage der einzelnen geschehen. Jedenfalls 
tut Eile not! Eine demnächst statlfindende volstöndekonferenz wird gegen 
seitige Aussprache bringen, vann werden auch hoffentlich die Ausführung!» 
bestimmungen in unseren Händen sein. Bis dahin grüßt und wünscht Gotte» 
Segen zur jetzt doppelt wichtigen vereinsarbert. E. hoffrrchter. 
Bezirk- und Zweigvereine. 
Leodfchütz. Sitzung 9 Februar, 4 Uhr, bei Graste, Gesellschaftshaus. 
1. Vortrag. 2. Schul- und Tagesfragen. 
Magdeburg. Die Vereinsbeiträge sind vom heutigen Tage an zu senden 
an Fräulein Brock Magdeburg-Sudenburg, halderstadierstr. 15'L 
Heiligenbildchen! 
1 Sortiment 400 Stück in feinster künstlerischer Ausführung 
. fein sortiert 6,30 Jt, 
II. Sortiment 600 Stück in feinster künstlerischer Ausführung 
. fein sortiert 12,80 
IIL Sortiment 1000 Stück in feinster künstlerischer Ausführung 
sein sortiert 28,10 Jt. 
Nichtrostendes nehme ich retour oder tausche um. Bei Voraus 
sendung des Betrages erfolgt noch franko Lieferung. 
Jvh. Singer, Kirchl. Buch- und Kunstverlag, 
Abenheim, Nheint,essen. Postscheckkonto Nr. 712 Ludwigshafen. 
2 des. ang. Lehrerinnen 
Rhein-Großstadt. Orts- 
klaffe A, Besatzungszu 
lage. sehr angenehme 
Lchulverhältnisse) suchen 
Lausch mit des L. in 
Hamburg oder Um 
gebung resp. N o r d d s ch l. 
Bedingung: Gemeinsame 
Haushaltsührung ge-, 
ivährlerstet. Umzug ver 
gütet. Entschädigungs- 
inmme rn Äusland- 
währung gezahlt. 
Angeb. unt. Nr. 7 a. d. 
Gefchäftsst i Paderborn 
»eubearbeilung für die Ardeittfchnle! 
Die Biblische Geschichte 
in der katholischen Grundschule. 
Ein Handbuch im Anschluß an die kleine kath. 
Schulbibel von vr. Ecker mit einer melho. 
bischen Anleiiung und vielen Lehrproben 
von -f- n. SoUrrleden u. f I. v. Schilttnecht. 
Für die Grundschule bearbeitet 
von G. hllker, Rektor und Religionslehrer. 
24 u. 354 S. gr. 8°. 
Steif, drosch. 3.80, geb. 5,00. 
Verlag von Ferdinand Schonlngh, Paderborn. 
Süf Oie Scyriftleitung der woqenjchrtft verantwortlich: Slisavelh Miene'. Ber.in-siegliy. vre.teste. 7, für die Sondernummer „Die Lehren«- r Clara w.rg tu Mrefe«0, IWbPf-.lH- 
Kür den Anzeigenteil nar der Verlag Zerdkuui» Schöningh in Paderborn. - *
	        
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