Full text: Wochenschrift für katholische Lehrerinnen - 37.1924 (37)

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oec'cin, der Jugendherbergen usw. in den Zirkeln immer wieder besprochen 
und neuzeitlich behandelt werden. 
Einschlägiges Material kann von Bochum. Verbandsverlag weiblicher 
Vereine und vom Volksverein M -Gladbach bezogen werden. 
Für den Ausschuß für Jugendpflege: 
Anna seinen, Barmen, Gewerbeschulstr. 28. 
Sofie Stiehl, Dortmund, Amalienftr. 28. 
Landesvertreterinnen. 
Aus Baden. 
Oie Mitglieder der Fortbildungsjchulgruppe seien hiermrr auf die im 
Verlag Richard Buhler, wlesloch, erscheinende Monatsschrift für Fortbildungs 
schüler „vre Brücke" ausmerksam gemacht. Besonders jenen Kolleginnen, 
dre sich nur schwer die zur Vorbereitung notwendigen Bücher verschaffen 
können, kann diese Schrift recht willkommen sein. — Die Leitung der 
Gruppe beabsichtigt, im Sommer (Monat August) zwecks lveiterbildung 
und engerer Fühlungnahme unserer Mitglieder unter sich eine Mander- und 
Studienfahrt durch die rauhe stlb bei genügender Beteiligung zu unter 
nehmen. wanderlustige wissensdurstige können sich einstweilen unverbind 
lich melden bei E. Lgetmeper, Freiburg i. B., Herrenstr. 46. 
Bezirks- uns Zweigvereine. 
Allrnstein. Sonnabend, 29, 3., 4 Uhr, Hotel Kronprinz. 1. Vortrag: 
Über Spitzweg (Frl. Giering). 2. Anregungen und Mitteilungen. Unsere 
BegräbnisKasse ist ordnungsmäßig gegründet. Schlußanmeldungen bis zum 
I. April bei Fräulein Martha Schulz. Allenstein, Schillerstr. 33. 
Ausschuß zur Bearbeitung der Adbausragen: Auf Anfragen antworten 
HI. will, Allenstein, Uoonstr. 53, 3. kecklick, Gr. Kronau, Moser, Bischofsburg. 
Düsseldorf. Mi., 2. April fällt der Vortrag aus. Beginn der Exerzitien 
Samstag, 5. April, nachmittags. Oie verfügbaren Betten sind vergeben. 
Cs können sich noch Teilnehmerinnen melden, die zu Hause schlafen wollen. 
Bezirksverein Glriwitz. Anläßlich der Jubiläumsfeier Kants (200. 
Geburtstag) veranstaltet unser Verein im Kasino des bath. vereins- 
hauser (Dstroppkastr.) eine Reihe von vier Vorträgen zur „Einführung 
in die Philosophie Kants". I. Am 17. März abends 7 Uhr: Oie 
Erkenntnistheorie Kants. — Darlegung. 2. Am 24. März abends 
7 Uhr: Oie Erkenntnistheorie Kants. — Kritik. 3. Am 31. März 
abends 7 Uhr: Oie Ethik Kants. 4. Km 7. April abends 7 Uhr: Oie 
Religionsphilosophie Kants. Redner: Herr Gberkaplan Borek. 
Limburg, a. L. An Stelle von Frl. A. Becker ist Fr!, m. Därr, Lim 
burg, Viezerstr. 33, Sammlerin unseres Bezirksvereins geworden. Oie Bei 
träge für die Haftpflichtversicherung 1,10 sind zu senden an Frl. A. vreid- 
xing, Limburg, vietkircherweg 2. Oer Bezirksvereinsbeitrag beträgt I Ji. 
Waldenburg. Nächste Sitzung Mi., 2. 4., 4 Uhr im kath. Vereinshaus 
in Waldenburg. Fortsetzung von „Schaffende Arbeit im Geschichtsunterricht". 
wsrmditt. Versammlung, 30. 3., 1 Uhr, in der Haushaltungsschule zu 
wormdiit. Vortrag von Frl. Anna Albrecht, Mehlsack: Wesen und Ziel 
der Jugendbewegung. 
Nerktafe). 
Exerzitien für Lehrerinnen. 
Benediktinerkloster Grüssau, kreis Landeshut, Schief, vom 9, 
bis 13. Juli, vom 16. bis 20. Juli. Beginn am ersten Tage abends, Schluß 
am letzten früh. Wohnung und Verpflegung (zus. Tag 2 Ji) wird nach 
gewiesen. Anmeldungen rechtzeitig an ?. Prior. 
Ueisse, St. Georg-Stift. Beginn 11. 4. abends, Schluß 15. 4. früh. 
Exerzitienmeister: Lenediktinerpatec Juftinus aus Grühan. Anmeldungen 
bis spätestens 1. April an Lehrerin Hanna Stephan, Reiste, Dbermähren- 
gaste 27. Handtuch und Bettwäsche sind mitzubringen. 
Arbeiterinnen-Hospiz Aachen, weqhestraße 13 von Sonntag, 6. 
abends 6 Uhr bis Donnerstag, den 10. April. Bettwäsche mitbringen. 
Anmeldungen erbeten an die Gberin. 
vom 9. April abends bis zum 13. morgens in Haus Aspel bei Rees. 
Post und Bahnstation Haldern (Rheinland), Strecke Wesel-Emmerich. 
Kollegium Marranum, Münster i. w. vom 16. bis 20. April. 
Anmeldungen rechtzeitig! 
3u der Karwoche in Vechta vom Dienstagabend bis Samstagmorgen. 
Früh pensionierte Kollegin oder Beamtin gesucht, die mit einer eben 
solchen gemeinsam ein Häuschen in kleinem Grt des Wesergebietes kaufen 
möchte. Anschrift vermittelt die Hauptgeschäftsstelle. 
Ferienaufenthalt im „Habichtrhof", dem gemeinsamen Erholungs- und 
Ferienheim des kath. Tiroler Lehrcrvereins und des Vereins für christliche 
Erziehungswissenschaft, süddeutsche Gruppe. Die herrliche Höhenlage des 
Hau>>s (über I00<> Meter) im schönen Stubaital, zwischen Fulpmes und 
Neustift, die Nähe des eigenen Waldes und des kräftigen Heilbades Medratz, 
der qeimartig geregelte Betrieb bei möglichst entgegenkommenden preisen 
uno die Hauskapelle mit Mest-lizenz für Priester geben die Gewähr, daß 
das Haus den Gästen ein schönes, bequemes Heim bietet. Angenehmer 
Ferienaufenthalt für die katholische Lehrerwelt Tirols, der österreichischen 
Bundesländer, Deutschlands und des befreundeten Auslandes und deren 
Angehörigen sowie für hochw. Herren Religionslehrer. Betriebsbeginn 
1. Juli, evtl. 15, Juni. Baldige Anmeldung angezeigt. — Mitteilungen und 
Anfragen sowie Anmeldungen als Gäste sind an die Heimleitung zu richten 
»nler der Adresse der „kath. Volksschule". Innsbruck, Maria Therejienstr. 40. 
vücherbesprechimgeir. 
Zu Geschenken für den Ehrentag der Erstkommunikanten empfehlen wir: 
Glockenläuten von Theod. Korten (für Mädchen) Köln. Benziger 
Kampf und Sieg von Theod. Korten (für Knaben) Köln, Benziger 
Heilige Jugendzeit von K. Kümmel. Freiburg i. B., Herder 
Ehrenpreis von H. pogss, Freiburg i. B., Herder. 
Aus Gottes Garten, Erzählungen aus dem Leben der Heiliaen Frei, 
bürg i. B., Herder. s ' * 
Der weg zum lieben Heiland von Maria Koch-Doll, wnenberab 
Kevelaer. ' ‘ 55 
Oie beiden ersten Bändchen bringen leichtfaßliche Erzählungen aus dem 
Leben Klemer Lrstkommunikanten. Kinder, die mit'Schwächen und Fehlern 
Kämpfen und die Schwierigkeiten in ihrem jungen Leben zu meistern ver- 
suchen. Frisch und ohne dicke Moral erzählt. 
Konrad Kümmels Buch ist umfangreich, ein hübscher Band voller innig 
frommer Erzählungen, wie sie nur ein so warmherziger und reicher volks- 
und Jugendschriftsteller wie Konrad Kümmel bieten kann. 
Ehrenpreis gibt schon den ganz kleinen, die zum Heiland dürfen, 
köstliches in den schlichten Legenden vom Jesuskind, in den Erzählungen 
aus dem Leben lieber Heiliger, in den Erzählungen bester katholischer 
Schriftsteller (Buol, Dörfler, Dransfeid, Pages usw.) in den künsterisch feinen 
Bildern und den dazu gehörenden Besprechungen, und den Großen gibt es 
Freude und Anregung weit über den Tag der ersten Kommunion hinaus. 
Aus Gottes Garten bietet 110 Erzählungen aus dem Leben der Hei 
ligen, sehr schlicht und kindlich einfach, ohne jeglichen Überschwang. 
Der weg zum lieben Heiland ist eine Neuerscheinung, deshalb sei diesem 
Büchlein etwas breiterer Raum gegönnt. Es soll ein Geleitbuch für Kom 
munionkinder von Weihnachten bis Weißen Sonntag sein und die Vor 
bereitung des Kindes in drei Stufen vollziehen: als weg der Reinigung, 
der Erleuchtung und der Vereinigung. Daß die Verfasserin die Form des 
Gespräches wählt, zeigt ihre Vertrautheit mit der kindlichen Auffastungs- 
tähigkeit, daß sie in jedem Kapitel aus die Legende und das Leben großer 
Männer und Frauen zurückgreift, mag die Bedeutung erweisen, die sie der 
konkreten Anwendung beim Kinde zugesteht. Trotz dieser praktischen Ein- 
stellung weist das Buch eine künstlerische Anordnung und Durchdringung 
auf, wie wir sie gerade in der Kommunionbücherei leider oft vermissen, 
künstlerisch sind hier Sprache und Bau, die häufige und sinngemäße An 
wendung ausgewählten alten Volksgutes, wie auch die Durchsetzung des 
Buches mit den Richterschen Bildbeigaben. 
Pädagogischer. 
Rudolf Borch, vilderatlas zur Geschichte der Pädagogik. Freiburg, 
Herder. 
Line Lücke ist damit ausgefüllt. Bilder von Schulmännern und aus 
dem Schulleben aller Zeiten mit kurzem Text. Am Schluß ein Verzeichnis 
der pädagogischen Literatur. Liner der äußerlichen Vorzüge ist, daß jede 
Seite durch das Bild mit dem begleitenden Texte etwas Abgeschlossenes 
bietet. Für eine Neuauflage hätten wir einige wünsche: Ls mögen mehr 
Bilder aus dem Schulleben vergangener Tags gebracht werden. Dafür 
dürften Bilder von so bekannten Persönlichkeiten, wie z. B. Goethe, 
fehlen (denn Lückenlosigkeit kann nicht die Aufgabe des Werkes fein), und 
der Text dürfte kritischer durchgesehen werden. Die Güte des Werkes wird 
durch diese kleinen Ausstellungen nicht berührt. Ml. 
Dr. Seidenberger, Gtto willmann. Eine Einführung in fein pädago 
gisches und philosophisches Schaffen. (Handbücherei der Erziehungswissen 
schaft. 6. Bd.) Schöningh, Paderborn; Ji 1,80. 
Als bestes Lob fei von vornherein gesagt: es ist ein Buch, das zu 
willmann hinführt, weil Seidenberger nicht nur über willmann schreibt, 
sondern durch die ganze Art der Behandlung zum selbständigen Studium 
der Schriften willmanns anregt, ganz wie er es in dem Knappen Vorwort 
verspricht. Die lange Auseinandersetzung mit Bernberg ist in diesem Rahmen 
nicht unbedingt nötig. 
Professor Dr. Posselt (Dr. Lccartus), Die Volksschule, ein Sorgen 
kind. Lrne Kritik des deutschen Volksschulwesens in pädagogischer, 
finanzieller, politischer und religiöser Beziehung, verbunden mit Vor 
schlägen zur Schaffung eines neuen Volksschullehrerstandes. Leipzig, 
Theodor Weicher. 
Das Buch ist ein bedeutsamer Ruf zum bedächtigen Vorgehen für alle 
modernen Stürmer. Der Verfasser Ptzt mit seiner Kritik aber auch bei den 
bisherigen Zuständen ein. Ls ist klar, daß er — besonders bei den kriti 
sierten — nicht immer Anklang finden rrurd. Das ist aber vielfach ern 
Zeichen für die Richtigkeit der Behauptung. Jedenfalls zeugt das Buch von 
umfassender Kenntnis der Dinge. Ls sei somit — ohne daß wir dem Ver 
fasser in allem zustimmen — Lehrern, Stadtverordneten, Elternbeiräten und 
allen, die sich für Schulfragen interessieren, zur Orientierung empfohlen 
und wird hoffentlich recht viele zur eigenen, sachlich objektiven Kritik der 
Zustände führen, wir Lehrerinnen sind dem Autor dankbar für seine Aus 
führungen darüber, wie geeignet die Frau für den Lehrberuf ist. Ml. 
pädagogisches Magazin, Heft 956. (Beyer u. Söhne, Langensalza 1923.) 
Schriften zur Frauenbildung, herausgeg. von Prof, wygram. Heft 5, 
Dr. Lochner, Geschlechtertrennung und Geschlechtervereinigung 
im deutschen Schulwesen der Vergangenheit. 
Das Heftchen gibt eine übersichtsweife Darstellung der geschichtlichen 
Cntwicklr g des deutschen Schulwesens vom 7. Jahrhundert an bis zur 
Gegenwart in bezug auf die Geschlechtertrennung bzw. -Vereinigung beim 
Unterricht und führt hauptsächlich alte Schulordnungen an, die alle bestrsht
	        
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