Full text: Annalen der Märkischen Oekonomischen Gesellschaft zu Potsdam. - 3.1797/1802 (3.1797/1802)

Heber den vortheilhaften Anbau des Thimothei- 
raſes auf Moorboden. 'Wom Hrn, Amts- 
rath Hubert. 5 
Die Vermehrung des grünen oder trocknen! Viehfuts- 
ters bey einer Landwirthſchaft iſtwohl-unſtreitig 
eine. der: wichtigſten. Verbeſſerungen ; die "man: dabey 
nur immer vornehmen kann. Sie ſekt venTLandwirth 
über ſo viele Beſorgniſſe: hinweg, und eröffnet ihm die 
Quelle; -aus"der ſich allein hinlängliche Düngung für 
ſeine Felder, und 'alſo reiche Getreideerndten. mit Bes 
ſtande ſchöpfen laſſen, 
Der Botaniker verdient daher den Dank der Dea 
conomen, der uns mit neuen nüßlichen und zum Vieha 
futter tauglichen Gräſern bekannt macht, und vorzügsa 
lich diejenigen aus der großen Menge herauszieht, die 
ſich durch ſchnellen 'und geilen Wuchs und durch die 
Güte ihrer Beſtandtheile, in Rückſicht der geſunden 
Nahrung für das Vieh, vor andern auszeichnen, und 
die auch da mit Vortheil angebauet werden können, w9 
bisher unnahrhafte Gewächſe ihre Stelle einnahmen. . 
Dieſen Dank verdient auch der Unbekatinte, der 
den Anbau des Thimotheigraſes empfohlen hat. Bey 
der ſo großen Verſchiedenheit des Bodens , bey der 
noch immer ſehr unbeſtimmten Bedeutung von' guten, 
* mittlern und ſchlechten Boden, darf man ſich nicht wuns 
dern, wenn das Urtheil der practiſchen Dekonomen über 
den vortheilhaften) Anbau gewiſſer Fatterfräuter und 
Gräſer auch eben ſo verſchieden ausfällt, wenn ein und 
daſe 

	        
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