Full text: Annalen der Märkischen Oekonomischen Gesellschaft zu Potsdam. - 3.1797/1802 (3.1797/1802)

die Geſtalt hohler Cylinder gäbe, damit die Fufe 
von innen ünd von auſſen auf die Flamme wirs 
ken könnte. Daß bey einer ſolchen Anordnung 
alles Brennmaterial verzehrt werden müßte, folg 
lich ſich gar kein Rauch und Ruß, ſondern blos- 
Waſſer und kohlenſaures Gaß beym Verbrennen 
eines ſolchen Lichts bilden könnte, muß dem, der 
mit den Grundſäßen - der Chemie vertraut iſt, 
einleuchtend ſeyn; dem aber, der'nicht Chemiter 
- iſt, kann die Argandſche Lampe den Beweis 'da- 
von geben. Daß aber eine Flamme, die nicht 
durch aufſteigenden. .Ruß verdunkelt wird, weit 
mehr als eine andere erleuchten muß; daß ſie 
beym gänzlichen Mangel an Rauch und Ruß, 
auch feinen übeln Geruch mehr ausduünjten fann, 
geht aus der vorigen Erzählung hervor. Ich be- 
Halte „mir vor, mehrere Verſuche über dieſen Ge- 
genſtand anzuſtellen , und ſie der Societät zu ei- 
ner andern Zeit vorzulegen. ' 
Endlich bin ich nun auch noch bemühet ges 
weſen, die Itenſität des Lichts zu erforſchen, 
welches von jenen Lichtſorten bey dem Brennen 
ausgeſtrömt wird. Zu dem Behuf wurde in 'ei- 
nem Hverfinſterten Zimmer das angezündete Licht 
auf einen Tiſch geſtellt. Ic trat dann mit ei- 
nem Buche in der Hand -davor und entfernte 
mich rücfwärts ſo lange, bis die Schrift. meinen 
Augen verſchwand. Die Diſtanz dieſer Entfer- 
nung vom Lichtfegel wurde genau ausgemeſſen 
und“gab folgende Reſultate. - 
Das Wachslicht: warf einen Lichtſrähl, deſ- - 
ſen Diſtanz der Erleuchtung I 0m 
SD an? 
„3: DU, 

	        
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