Full text: Annalen der Märkischen Oekonomischen Gesellschaft zu Potsdam. - 3.1797/1802 (3.1797/1802)

 
“, "daß ſeine Pfarre jekt gewiß um 505 Thlr, , und 
9 8 noc<.um weitz;mehr verſchlimmert iſt. I<h 
fönnte.Beyſpiele anführen, -daß Kirchenäker und Wie. 
ſen, die in vorigen Zeiten um-ein Paar Thaler vererbs 
pachtet ſind, jekt 30 und mehrere Thaler einbringen wür«- 
den. Und dennoch wird auch jekt noch bisweilen der 
Conſens zu dergleichen Erbverpachtungen in Gele er« 
theile, 
; Gegen] eine Erbpacht in Körnern Pfarv,- und 
Kirchenland: wegzugeben „- "ſcheint, nicht. ſo nachtheilig 
zu ſeynz weil/eine ſolche Erbpacht in eben dem Vers 
hältniß ſteigt, in welchem. die Getreidepreiſe ſteigenz 
es wird ſich aber leicht zeigen laſſen, daß. ſie für die 
Pfarren und Kirchen gleichfalls ſchädlich. ſey. ) 
- Es iſr oft der Fall, daß Patronen und Gufshert» 
ſchaften den Pfarx - -und Kirchenacker. ia Evbpächt zu 
befommen ſuchen, weil ſie die Aufhebung.der. Gemein« 
heit alsdann/ leichter bewirken fönnen. . Das leßters 
könnte“ durch. eine Austauſchung „des Sandes erreicht 
werden, -der ſich fein Prediger ; wenn man ordentlich, 
dabey zu Werke gebet, widerſeßen wird. Jedoch der 
Conjens zur Erbverpachtung wird.-nachgeſucht. * Die 
Oberny rechnen bey Eintheilung deſſelben auf das Guts 
achten des Predigers 'und des Kirchenvorſtehers „. die 
aber oft Bedenken tragen, dem Mächtigern + Der „ſeis 
denken. DOfe wird auchein Anſchlag durcheinen Wirth= 
ſchaftsverſtändigen gemacht. * Geſeßt, ein ſölcher ver» 
fahre vollkommeit ehrlich und ohne alle Nebenabſich« 
ten; ſo'kann er doc<ß das Länd nur nach ſeiner gegen= 
wärtigen Beſchaffenheit würdigen. . Wenn nun, wie 
das oft der Fall iſt, der Acer unter „einem. ſchlechten 
; Wirch
	        
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