Full text: M. Karl Ehregott Mangelsdorfs Versuch einer Darstellung dessen, was seit Jahrtausenden im Betreff des Erziehungswesens gesagt und gethan worden ist

 
 
 
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gen, welche ihrer Einſicht nichts unbegreifliches zus 
rück ließen? 9 Gotti was könnte: matt dann. nicht 
hoffen, und zuverſichtlich erwarten! Und war-die- 
ſes nicht anfänglich Baſedows Zweck? würde nicht 
das nunmehr ſo nothwendige Abſchneiden und Vev- 
kürzen am ungeheuren Stamme der Wiſſenſchaften 
von ſelbſt erfolget ſeyn? würde nicht Baſedow: viel 
leicht ſein Ziel erreichet haben, hätte “er ſich) weni» 
ger mit kirchlichen Streitigkeiten bemenget,- und 
den Rath ſo mancher würdigen Gelehrten geſucht 
angehört und benußet? Ein jeder beantworte ß < 
vier Fragen nach ſeiner Einſt icht. 
Von Erlernung der lateiniſchen 
Sprache. 
Wer. in der Geſchichte der Gelehrten ſich umge 
ſchen hat, dem kann nicht unbefannt-ſey1, «daß 
Sprachkundige vom erſten Range die: Methode, 
nach welcher die Erlernung der lateiniſchen: Sprache 
nicht mit der Grammatik, ſondern mit zufälligen 
Plaudereyen anfängt, als die -natürlichſte vorge 
ſchlagen, und theils an ſich, theils an andern mit 
dem beſten Erfolge erprobet haben. "Ich darf nur 
den, wegen ſeiner Freyheit im Urtheilen verläſter« 
ten Sch0dpp oder Scioppiys nennen,: welcher 
mit Erlaubniß der Herren Labbeus und Lam- 
becius, ein eben ſo“gelehrter. Kritiker und römi- 
ſcher Styliſt war, als Herr D. Erneſti. Er hat 
ein beſonderes Buch darüber geſchrieben, wie man 
in - einem Jahre die lateiniſche Sprache lernen 
fönnez 
 
 

	        
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