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reits auf 238 geſtiegen 3; die Unterſchriften zählen ſicher über | ſ 20,000. Cin Theil der Abgeordneten ſoll nicht abgeneigt
ſein , Konceſſionen zu machen, ein anderer ſteht aber fet.
' iſt faſt ohne Ausnahme ſc<ön und korrekt angebracht und ver-
mittelt ſonac< für die Schüler in kalligraphiſcher Hinſicht leicht
Die Regierung ſcheint der Nede des Prinzen Wilhelm nad -
keine Luſt zum Nachgeben zu haben.
Mähren.
das Finden und Erlernen der rechten Lage dieſer Buchſtaben,
. worauf doch hauptſächlich die Schönheit dieſer Schrift beruht.
. Es iſt aber nur das große Alphabet, weil man wahrſcheinlich
In der letzten Verſammlung des Znaimer
Dekanats wurde verhandelt über Lehrmittel und Vortrags8=
weiſe in den Schulen des Dekanates, man ſiellte das Prinzip
auf, zum Behuf der beſſeren AnſjhanunZ und Verdeutlichung
beim Vortrage ein beſonderes Gewicht auf bildliche Dar=
ſtellungen zu legen. CZ3 haben ſonac) die Gemeinden für
ihre Schulen beiſpiel8weiſe alle Arten von Getreide in eige=
nen Behältniſſen , Gewichte, Maße , verſchiedene Gattungen
Früchte, Abbildungen der Thiere und dergleichen auzuſchaffen.
Zugleic< beantragte die Verſammlung eine Peiirion an den
Landesausſ tationsrecht der Lehrerſtellen nichr der Gemeinde, ſondern der
Statthalterei zuſtehe, weil (wohl nur in Landgemeinden;
weiß und vorausgeſetßt hat, daß Fröbel die kleinen lateiniſchen
Buchſtaben dem Kinde ſchon zeitiger lehrte und nur damit
ſchreiben ließ; aber eine ſehr geeignete Stelle würden letztere
hier gefunden haben.
Die in dem Vorworte gegebenen methodiſ jebhr beherzigenswerth. Sei dieſe ganz im Sinne Fröbel's
. durc wärtigen hätte, würde ex dann irgend ein ſtüörriges Kind.
etwas unglimpflich behandeln.“
wurde auf Die Tage8ordnung der nächſten Lehrerverſanmmu=
Dieſer letzte Gegenſtand
. Taſſen.
lung , welche eheſtens ſtattfinden fol, und zu der auch die . kaum m l
: Beſchäftigung ſehr ſpeziell -- leitende Erzieher oder Kinder-
einzelnen Ortsvorſtände und Schulaufſeher gezogen werden,
zur Beſchlußfaſſung geſeßt.
Literariſches. Die Shulbänke. Dr. Guillauine
ven Neuenburg veröffentlicht ein Werk, das von den Be=
ziehungen der Schule zur Geſundheit handelt. Wir heben
Daraus hervor, was er von den Shulbänken ſagt. Cr radelt
haupiſächlich die Bänke, die ohne NRüctlehne ſind, weil ſich
Dann das Kind ohne Stüße halten muß, was eine gewiſſe Erms
dung hervorbringt, die häufig eime Urſache von Unordnung
wird.
mung der Wirbelſäule zur Folge.
- JSedeutet finde, im
empfohlen.
Das 8. Heft enthält die Anleitung zu Thonmeodelliren.
Auch dieſe Beſchäftigung iſt dem natürlichen Triebe geiſtig
munterer Kinder abgelauſcht, allerlet weiche und leicht ſich
formende Stoffe zu benutzen, um Gegenſtände des ſie um-
gebenden Lebens nachzuahmen. Hier iſt nun glei<ß das dazu
geeignetſte Material und deſſen zweckentſprechende Zubereitung
, u. ! - angegeben, wie es ſich zur Bearbeitung am beſten ſct.
„der Lehrer von Seite der Bauern ſc Gewagt dürfte es aber erſcheinen, Dinge, welche als
Körper zu geſtalten ſind, nac< Vorlagen, welche nur in Flächen
vorgeführt werden, namentlib von Kindern ausführen zu
Die richtige , allſeitige Vorſtellung wird den Kleinen
kaum möglich werden. Wir nehmen aber an, daß der, dieſe
gärtner in den Vorlagen ein reiches Material deshalb an-
es den Kindern in natura, oder wenn
; dies nicht möglich , in Gyps, Holz oder Metall ausgeführt,
zur Nachahmung anſchauen zu laſſen. Daß das Meodelliren in
Thon ganz beſonders mit Ordnung, Genauigkeit und Sauber-
. keit vollzogen werden muß, daſſelbe auch das Ange beſonders
Solche Bänfe haben auch oft eine nachtheilige Krümz= ;
Chadlich find auch die :
zu hohen Bänke. Der Berf. ſchlägt das ameriianiſche Syſtem
vor, nah welchem die Schüler nicht nach ihren Kenutmiſſen |
"„
und ihrem Fleiße, ſondern nach ihrem Wuchſe an Bänke von -
verſchiedener Höhe geſebt werden.
Dadurch würde au) der
Uebelſtand verſchwinden, Daß die ſc ſammen finden und fich fortwährend gegenſeitig zerſireuen ;
während, wenn gute und ſchlechte unter einander gemiſcht
vären , durch Ueberwachung leicht alle in Ordnung gehalten,
uud die Faulen vielleicht eher angeregt und aufgeweckt wer=
Den fönnten.
Bücherſchau.
[ud
Arbeitsſhule. 7. und 8. Heft, 3 12 Sgr. Herausgegeben
von Fr. Seidel und Fr. Shmidt, Weimar, Hermann
Böhlau 1865.
Das 7. Heft dieſer ArbeitsſGule bringt als Fortfeung
des Fröbel'ſ der hierin angewendeten Bogenlinie. Dieſe Schönheitslinie iſt
in klarer Anſchaulichkeit nach allen Lagen und Richtungen erſt
einfah gegeben, dann aber in größerem Maßſtabe zu den
verſchiedenſten Verbindungen zuſammengeſeßt, woraus die dem
Ange wohlthuendſten Schönheitsformen gebildet worden ſind.
Dinge aus dem Leben, wie ſie das Innere eines Hauſes, --
Wirthſc Natur bieten, ſind ſinnig und geſct dargeſtellt. (Es finden
ſonaM die Phantaſie und der Verſtand des Kindes reiche
Nahrung. Das im Kindergarten ſtetig geleitete Kind wird für
die von Seite 11 an ſ BVerſtändmß finden. Das auf der letzten Seite nach den
gegebenen Geſetzen, in welchen die gebogene Linie ihre ver-
' engliſchen ZdiomS ſelbſt nicht mächtig.
mmm

übt und ſchärft, die Hand geſhi>t macht und zu allſeitigem,
ſtrengem Aufmerken nöthigt, macht dieſe Art der Thätigkeit
beſonders für das Haus ſehr empfehlenswerthb.
E G.AH.....
Criter Lehrgang der engliſchen Sprache. Als Vorläufer der
Srammatik von Heinr. Pehling. Altona 1865, Verlags-
bureau. 109 S.
Was ſoll man zum Lobe eines Buches ſagen, das den Lehrſtoff
auf ein Paar Paradigmen und eine geringe Zahl zum Theil abge-
ſ Er hat keinen Begriff vom
Er waiß nicht, wie wan den
Er weiß Since und for nicht
Do you hear the lark? yes, J heard ginging
(p. 34.)
richtigen Gebrauch des Imperkekts.
Satz auSdrüct: ich hörte ihn ſingen.
zu unterſcheiden.
it Since three hours,
Muſikaliſ Theorvetiſc 1) Die Vivline, ihre Geſchichte und ihr Bau. Nach Quellen dar-
geſtellt von Hygeint Abele. Neuburg a/D., Aug. Prechter,
1864.
2) Klavierunterricht. Ein Wort der Zeit an Aecltern, Lehrer
und Schüler 2c. von Kühn. Mannheim , I. Schneider, 1864.
8) Grundlage beim Unterricht in der Geſchichte des Kir liedes und Kir rien 2x. Leipzig, Jul. Klinkhardt, 1864. Preis 41/5 Ngr.
4) Kleine Kinder:Geſangſc für Kinder 2c. 2c. von F. L. Schubert. Leipzig, ebendaſelbſt.
Preis 8 Sgr.
5) Urania. Muſikzeitſ beſonders zu fördern haben. Heraus8geg. von G. W. Körner,
jährl. 12 Nummern. Preis !/5 Thlr.
6) Euterpe. Cine Muſikzeitſchrift für Deutſchlands Volksſ lehrer. Herau8geg. von Erk, Jacob, Flügel und Hent-
ſhel. Der Jahrgang 1 Thlr. Leipzig, C. Merſeburger.

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