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ad 1.
männer , ſondern auch für Solc ſches , ſpeziell Induſtrielles intereſſiren.
ad 2. Sehr wohlgemeint.
und Erzieher beherzigen.
ad 3.
Lehrenden, der allerdings die Sache ſtudirt haben muß, kann aus
dieſem Kompendium etwas machen. Und die ;Sache verdient es.
Es muß eine Lebensaufgabe, namentlich für den Seminarlehrer
ſcin , ſeinen Schülern ein ſolches Leben aufgehen zu laſſen.
ad 4. Verdient die Beachtung ſeiten der Herren Geſanglehrer,
weil das Büchlein aus gutem Denken hervorgegangen und Keime,
Winke und Anregungen enthält, die für die Zulunft ergiebig werden
tönnen.
jetzt werden können.
ad 5.1. 6.
Ein ſehr intereſſantes Büchlein , nicht blos für Fach-
loge ſei. Wor andern ihm gleichen Bewerbern erhält ein
ſolcher den Borzug.
Möchten es viele Aeltern, Lehrer .
Kurz, aber inhaltreich, gehaltvoll. Das Wort des
Die Geſangſtofſe hätten hie und da dur< paſſendere er-
Enthalten des Leſen8- und Beherzigenöwertben
nach wie vor allewege. = Dem Herausgeber der erſtern Zeitſchrift /
(Urania), leider zu früh vor einigen Menden verſiorben, rufen wir
Übers Grab noc< Dank wezen jeinex Verdienſte um Schule und .
Kirche und ein herzliches „Ruhe ſanfte“ in dem Frieden, den die .
Erde Dir nicht geben konnte!
Leipzig. Noob. Schaab, L.

Briefkaſten.
Herrn Th. in B. u. Herrn Z. in L. Der Ab- -
Druc> wird erfolgen, fobald bie Protokolle der Leipziger Verſamm=- -
lung uns Raum laſſen. =-- Herrn F. in W. Zum Studiren Ihrer
Arbeit ſind wir noc und die Anzeige ihres Cingaug2.

Herrn H. in B. Auf Ihren
Brief vom 1. Mai au die Verlagshandiung tie Bitte um Geduld. .
Cs war uns uicht mögli , Ihre Fragen eber .
-- Herm N. in C.
zu beantworten.
Dr. H. in K.

Die Tage haben zu wenig Stunden. -- Herrn
Ihren Brief haben wir an die Verlagshandlung
Bor der Hand nur Dank
gejendet, da wir mit Expedirxung der Zeitung nichts zu thun haben.
--- Herrn D. in V. Wer an der Spitze des Hanns&verſchen Lehrer-
vereins ſicht, wiſſen wir nicht.
Es wäre gut, wenn die Vorſtände -
der Landes- und Provinzial - Lehrervereine ihre Adreſſe bei der -
Redaktion der deutſchein Lehrerzeitung miederlegten.
darum gebeten haben. =- Herrn W. in D. Iſt gar nicht möglich;
viel zu lang. = Herrn G. in A. Bitte, nehmen Sie ſich cin
Muſter an dem Auffatze : „Die Volk8ſ --“ Herrn S. in K Die „Pflanzenfunde“ 20. iſt nicht von uns,
Wir wollen
ſondern durch jede beliebige Buchhandlung von Jul. Klinkhardt in |
Leipzig zu beziehen. Von dem „Handbuche für Schüler iſt die
letzte Auflage noch ſehr neu. = Herrn I. in B. Wir haben nie die - | nt 1e, Jer 1 ;
Förderung der Erziehungswiſſenſ| Abſicht , Jemanden zu beleidigen , die Redaftion muß ſich aber ihre
Selbſtſtändigkeit wahren. Uebrigens gilt uns der Grundjaß:
Gründe gegen Gründe. Unbegründete Raiſonnements können wir .
nicht aufnehmen. Man verlangt viel von uns, will aber ſelber
nichts bieten. = Herrn U. in D. Desgleichen. Wir haben gern
einen Theil unſerer Zeit dem Ganzen gewidmet, mögen Andere
auch ſo bereitwillig ſein. Jeder Tropfen hilft das Maß füllen.
Gibt es in einer ſo zahlreichen Berſammlung nicht Einen, der ſich
einer Mühe unterziehen will ? Wir können doh keinen Korreſpon=
denten hinſenden! --

Änzeigen.
Die evangeliſ für die erledigte Rektorſtelle an ihrer Schule einen ent-
ſprechenden Mann.
Er hat Unterricht zu ertheilen in der Religion, in der
deutſchen Sprache, im Rechnen mit Cinſchluß der Anfänge
aus der Geometrie und in den ſogenannten Realien, worin
auch die erſten Clemente der Phyſik mit einbegriffen ſind.
Dieſer ganze Unterricht iſt, mit alleiniger AuSnahme von
ein paar Religionsſtunden , in der höchſten Klaſſe der Schule
an Kinder von 12 bis 14 Jahren in wöchentlic< 24 Stunden
zu ertheilen. Cs iſt, wenn ſchon nicht unerläßliche Bedin-
gung, ſv doh ſehr wiünſchenswerth, daß der Mann ein Theo-=
Verantworti. Redatteur: Scbuldirektor A, Bertbeit in Dresden.
„Die Stelle iſt mit einem fixen Gehalt von 700 fl. dotirt,
welchem nach Ablauf von dret Jahren ein ac zugelegt wird. Sie ha“ überdies ein Nebeneinkommen von
beiläufig 100 Gulden, dazu den Genuß einer angemeſſenen
freien Wohnung im Schulhauſe.
Bewerber wollen ihre Geſuche gefälligſt richten an
das Presbyterium der Gemeinde Biala.
Im Verlag von Julius Klinkhardt in Leipzig iſt ſo=
eben erſchienen:
"Rede an der neuen Gellerkſtalue
im Roſenthal zu Leipzig.
Gehalten den 7. Juni 1865 bei der XY. Deutſchen Lehrer=
verſammlung
von
Dr. GÖ. Fricke.
geh. Preis 2 Ngr.

So eben iſt erſchienen und dur< alle Buchhandlungen zu be-
ziehen: |
Pädagogiſche Bauſteine
für Leiter, Lehrer und Freunde der Schule:
1. Ueber die bleibenden Früchte der Bolksſ Preisſchrift.
II. Das Veränderliche und das Bleibende in der Pädagogik.
III. Der Lehrer und ſein Ideal. |
IV. Das Aufſichtsre V. Unfere Schulſtrafen vor dem Nichterſtuhle der Humanität.
Von
Guſtav Fröhlich,
Rektor zu Raſtenberg im Großherzogthum S. = Wennar.
Dieſe Schrift enthält neue, ſehr beac
zuwirken auf Emporhebung der Volksichule zu einer wahren Er-
ziehungsanſtalt, auf die innere und äußere Selbſtſtändigkeit des
. Lehrerſtandes, auf eine würdevolle Stellung der Volksſchule andern

Faktoren der Civiliſation gegenüber, auf eine, der menſc Würde entſprechende , humane Behandlung der Zöglinge.
C8 werden „Bauſteine“ zum Tempel des Kultus geboten,
welche der wahren Bolks3veredlung im Sinne des beſonnenen Fort=
ſchrittes dienen. Die Behandlung der obgenannten Zeitfragen und
die daran angereihten Vorſchläge ſind originell. Gründlich und
gerecht iſt beſonders die Abhandlung über die ſogenannte „Cman=-
zipationsfrage.“ Dieſelbe wird von vier Geſicht8punkten aus be=
leuchtet; die Vorſchläge zu ihrer Löſung ſind neu und zwe>mäßig.
Zwei Zugaben ſind dem Werke beigefügt:
1) Die Grundzüge des prozektirten preußiſchen Unterric ſetzes, 2) das neue Schulgeſetz S. = Gotha's im Jahre 1833.
Das Buch empfiehlt ſic< beſonders für Schulbehörden, Land=
tag8abgeordnete, Sc männer. Es umfaßt in groß Oktav 81, Drubogen (134 Seiten).
Preis 121/53 Sgr. (Dieſe Schrift gab namentlih mit Veranlaſſung
zur Anregung der Schulfrage im Großherzogthum S. = Weimar.)
Joh. Friedr. Saerecke,
Hofbuchhandlung in Eiſenach.

Für S 9 Thlr. 20 Ngr. aus O. in B. dur< Herrn C. B. aus O. Herz-
lich dankend
Leipzig.
Druck und Verlag von Julius Klinkbardt in Leipzig.
Dr. Sornemann.

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