Allgemeine |
Wöchentlich erſcheint efie Nummer - “- "Preis por Jahrgang Rthlr. 3. oder
in einem ganzen Bogen. Abonne- ' “fl. 5. 24 kr. -- Inſerate wer-
ments, jedom nur auf den gan: | man den mit 1 Egr. oder 4 kr. die
zen Jahrgang, nehmen alle Poſt- geſpaltene Petitzeile oder deren
Ämter und Buchhandlungen an. ES berehnet. .
Ahtunddreißi igſter Jahrgängen,


N-4 oo =< Darmſtadt, 5. Janar, Beinen 1861
zZ ===:
ZZ ZZ 22 2ZZZTS

SSESSSSEIINSNNSSEINN NNEN
GG 7Z
KR <<< == ==S=SS= Sade nereuemewarri
ena
Bei dem Beginn des neuen 1 Jahrgangs der Allgemeinen S< ulzeitung fei es mir geſtattet, an den verehrten Leſern
die Geſchichte dieſes Blattes vorüberzuführen.
Es war im Jahre 1824, als mein Bruder, Hofprediger Dr. Ernſt Zimmermann, und Profeſſor Dr. Dilthey-die
Allgemeine Schulzeitung als „ein Arc und Unterrichtsweſens, der Univerſitäten, Gymnaſien, Volksſ Lehranſtalten" ins Leben riefen. Die Idee wurde ſehr günſtig aufgenommen, und ſc wöchentlihen Nummern eine dritte hinzugefügt werden. Außerdem wurden mit dieſem Jahre die im erſten Jahre in die Scul-
zeitung ſelbſt aufgenommenen Kritiken über erſchienene Bücher in ein alle Woche einmal erſchienenes „P ädagogiſ logiſches Literaturblatt“ verwieſen. Schon im darauf folgenden Jahre, im Jahre 1826, erlitt aber die Sculzeitung
eine weitere Aenderung. Man trennte aus naheliegenden Gründen das Blatt in zwei Abtheilungen. Während die zweite Abtheiz
lung, nun von Dr. Dilthey allein redigirt, den Beititel führte „für Berufs- und Gelehrtenbildung" (2 wöchentliche Nummern
Zeitung und 1 Nummer Literaturblatt), erhielt die erſte von meinem Bruder allein redigirte Abtheilung den Beititel „für das
allgemeine und Volksſ Mit dem Jahre 1828 aber hörte die Trennung des Literaturblatkes auf, und es wechſelten von da an in der nun in 3 wöent-
lien Nummern erſcheinenden Schulzeitung Aufſäße, Nachrichten und Recenſionen zwe>mäßig ab. Auch mit der zweiten Abthei-
lung gingen Veränderungen vor. Im Jahre 1828 übernahm die Redaction derſelben wieder mein Bruder Ernſt, im Jahre 1829
trat mein Bruder, der Gymnaſiallehrer Dr. L, .Chr. Zimmermann-als Mitredacteur bei. - Später wurde durch den Leßteren
dieſe Abtheilung in eine Zeitſchrift „für Alterthumswiſſenſ Auf ihre weitere Geſchichte gehe im hier niht weiter ein, ſondern wende mich wieder zu dem Blatte zurüc, welches bis
auf den heutigen Tag den urſprünglichen Namen beibehalten hat. Am 24. Juni 1832 ſtarb ihr Begründer. Seit Anfang
dieſes Jahres war ich demſelben bei der Redaction ſchon helfend zur Seite getreten und übernahm nun nach ſeinem“ Tode,
unterſtüßt von vielen tüchtigen Schulmännern, die jeßt zum großen Theil ſchon niht mehr unter den Lebenden ſind (die erſte
Nummer des Jahrgangs 1834 lieferte ein Berzeihniß der Mitarbeiter), die Redaction der Allgemeiuen Schulzeitung und
erweiterte fie mit dem Jahre 1834 auf 4 wöcentlihe Nummern. Mit den Jahren traten mancherlei Anforderungen an die
Redaction heran, um der Schulzeitung die Geſtalt zu geben, welche die Verhältniſſe des Schulweſens erheiſchten. Ju Folge
davon trat mein verehrter Freund, der Herr Director Dr. Vogel zu Leipzig, im Jahre 1840 als Mitredacteur für das Reals-
und Bürgerſchulweſen, und Herr Stiftsprediger Dr. Jäger zu Oberſtenfeld in Württemberg als Mitredacteur für das Taub-
ſtummen- und“ Blindenweſen bei, und um die Jdee einer Allgemeinen Shulzeitung immer mehr zu verwirklihen, gab von jener
Zeit an unſer Blatt zugleiß regelmäßige Berichte über das in den immer zahlreicher erſcheinenden pädagogiſchen Zeitſchriften
Enthaltene. Mein Eintritt in mehrere kirchliche Aemter veranlaßte mit dem Jahre 1848 den Beitritt meines theuren Jugend-
freundes, des damaligen Gymnaſiallebrers, jeßigen Oberſtudienraths Prof. Dr. Wagner dahier zur Redaction. Allein ſchon
nac< zweit Jahren mußte derſelbe, durc< unvorhergeſehene Fälle genöthigt, wieder zurücktreten, hat aber bis auf den heutigen
Tag dem Blatte ſeine Liebe und kräftige Theilnahme und Mitwirkung bewahrt. Leider wirkten die traurigen politiſchen Vers
hältniſſe auch auf unſer Blatt höchſt nachtheilig ein. Es wechſelte für einige Jahre ſeinen Verlag. Erſt im Jahre 1854 kehrte
es wieder in den Le ske'ſ niſonslehrexr Dr. Fölſing dahier wirkte beſonders in Betreff der Kleinkinderſ Dr. Wagner zum zweitenmal abtrat, beſtimmte i< das Blatt, welches von da an nur zweimal wöhentli< und dann nur
einmal (in einem ganzen Bogen) erſchien, vorzugsweiſe für das Volksſchulweſen,

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.