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Settau,
nach der Natur des Inhalts; daher gehört die Beziehung zwischen In
halt und Form in den Begriff der Schönheit selbst als des objektiven
Grundes des subjektiven ästhetischen Wohlgefallens.
III. Mindestens unklar ist die Herbartsche These: „Sein ist ab
solute Position". Denn hiermit zieht H. das Setzen des Seins in
den Begriff des Seins hinein, woran sich ihm dann u. a. auch die irrige
Annahme knüpft, die Zahl der realen Wesen können nicht unendlich sein,
weil wir freilich, vom Endlichen ausgehend, niemals das Unendliche als
eine bestimmte Größe setzen können, sondern bei jeder bestimmten Grenze
denken müssen, es könne und solle noch weiter gegangen werden. Das
Sein an sich hat aber in der That mit unserer Position nichts zu schaf
fen. Es ist gerade das von unserm Setzen Unabhängige. Nicht das
Sein, sondern unser Denken des Seins ist Position, und was (wie das
Unendliche) außerhalb des Bereichs unserer Position liegt, liegt darum
doch keineswegs außerhalb des Bereichs der Wirklichkeit. (S. 'Über
weg, „System der Logik" und desselben „Grundriß der Geschichte der
Philosophie").
IV. Unerweislich ist der Satz, daß „die gegenseitige Durchdrin
gung der Vorstellungen ein punktuelles einfaches Wesen (die
Seele!) voraussetze, das an einer einzelnen Stelle inmitten des Gehirns
seinen Sitz habe" (vgl. Überweg, „System der Logik" §40: „Isoliert
gedacht, mag die Einheit als Einfachheit erscheinen, wie andererseits die
Vielheit, wenn sie isoliert wird, auf einen exklusiven Atomismus führt;
die Thatsachen aber nötigen vielmehr, eine synthetische Einheit anzuneh
men, die nicht ein punktuelles Substrat und nicht eine Vielheit auseinan
derliegender Substrate, sondern ein harmonisch gegliedertes Ganzes sei.
Der Punkt ist nur als Grenze denkbar und nur in der Abstraktion zu
verselbständigen; die angenommenen punktuellen Wesen sind hypostasierte
Abstraktionen").
V. Die Theorie der Selbsterhaltungen leidet an dem Wider
spruch, daß nur das Alte erhalten und doch ein Neues geworden sein
soll, welches letztere sogar nach Aufhebung der „Störung", die ihrerseits
keine wirkliche Störung war, beharren soll. In dem Gegensatze der Vor
stellungen, die nicht zusammen bestehen und einander nicht aufheben
können, kämpfen zwei den Prinzipien nach absolute Notwendigkeiten mit
einander, die sich nicht durch einen Kompromiß abfinden können. Daß
ein Quantum gleich den schwächern Vorstellungen „gehemmt" werde,
genügt nicht; es müßte mindestens die schwächere Vorstellung selbst

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