Zweiter Evangelischer Schulkongreß tn Kassel. 403
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ständigen und alle Schulmänner, Geistliche, Väter und Freunde der Schule,
welche unsern Heiland als das Licht der Welt auch in den öffentlichen Schulen
wollen anerkannt haben, für rege Teilnahme an dem Kasseler Schulkongreß
von ganzem Herzen zu erwärmen und dadurch mitbeizutragen, daß unserm
Volke sein köstlichstes Kleinod: der Glaube an Jesum Christum und damit
seine Seligkeit erhalten bleibe. Ko.
Je glänzender der Verlauf des ersten Ev. Schulkongresses zu Frankfurt a. M.
war, mit um so größerer Zuversicht darf wohl darauf gerechnet werden, daß
auch der diesjährige Schulkongreß, welcher vom 24.-27. September in
Kassel tagen wird. sich einer zahlreichen Beteiligung erfreuen wird. Alle
christlich gesinnten Schulmänner und Schulfreunde Deutschlands werden hiermit
nochmals zu demselben eingeladen. Mitgliedskarten ä 3 M-, welche zu ermäßigter
Eisenbahnfahrt und zu allen sonstigen Vergünstigungen berechtigen, sind von
dem Bureau des Kongresses, Herrn Lehrer C. Grün in Kassel, Wein
bergstraße 8, je eher je lieber, zu beziehen.
Das Programm enthält im wesentlichen folgendes:
Montag, den 24. September Abends 8 Uhr: Vorversammlung.
Dienstag, den 25. September Morgens V 2 9 Uhr: Festgottesdienst
(Festpred. Ober-Konsistorial-Rat Dr. v. Burk): 10 Uhr: 1. Hauptver
sammlung. Thema: Der naturwissenschaftliche Unterricht in
den höheren Schulen mit Rücksicht auf ihren christlichen
Charakter (Res. Prof. Dr. Kramer und Gymn.-Dir. Alexi). Nachmittags
3 Uhr: 2. Hauptversammlung. Thema: Die Bedeutung des Spieles
für Jugendleben und Erziehung (Res. Dr. Schlapp und Lehrer
Steinhäuser). Mittwoch, den 26. September Vormittags 10 Uhr:
3. Hauptversammlung. Thema: Die Schulaufsichtsfrage (Res.
Prof. Zillessen und Seminar-Oberlehrer Bochterle). Nachmittags: Aus
flug nach Wilhelmshöhe und Festessen daselbst. Donnerstag, den
27. September Vormittags 10 Uhr: 4. Hauptversammlung. Vortrag
des Ober-Konsistorial-Rats Hofpred. Dr. Säur: Luthers Bedeutung
für die deutsche Schule. - Schlußwort von Dr. Frick, Direktor der
Frankeschen Stiftungen in Halle a. S.
Zur geistlichen Schulaufsicht.
Aus Briefen 1) des Konsistorialrats R. Naumann in Kublank bei Örtzenhof
in Mecklenburg. 2) des Lehrers Hildebrand in Obermettmann bei Mettmann
nebst 3) einem Schlußworte des Hcmptordners.
1. Mein hochverehrter, lieber Herr Ordner!
Gern bin ich bereit zu gestatten, daß mein Name als Verfasser der Thesen
über die geistliche Schulaufsicht im Augusthefte unseres Ev. Monatsblattes
genannt werde. Nur möchte ich noch bemerken, daß ich zu einem litterarischen
Streite darüber um so weniger geneigt bin, als mir die Zeit knapp ist und ich

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