fremder geographischer Eigennamen in der Schule-
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Galilaea, ist diese Silbe auch in mehrsilbigen Ortsnamen betont.
Weitere Ausnahmen, wie Moria (hebr. morijjah), Arimathia aus lat.
Arimathaea, werden sich wenigstens in bekannteren Ortsnamen selten
finden. Was aber Samaria betrifft, so wäre dieses allerdings nach
dem Lateinischen auf der vorletzten Silbe zu betonen; doch ist in Über
einstimmung mit dem oben erwähnten deutschen Gesetze die Betonung
Samaria im Gebrauche üblicher, und es ist um so unbedenklicher, sie
auch hier anzuwenden. Wer trotzdem noch Skrupel empfindet, möge
Samarien sagen, wie Alexandrien, Caesarien.
Hinsichtlich der Aussprache der einzelnen Laute wollen wir hier eine
allgemeine Bemerkung nur über einige Vokale machen, nämlich über ai,
au, ei, eu. Bei diesen ist auf die ziemlich zahlreichen Fälle zu achten,
wo dieselben, entgegen dem Deutschen, nicht als einheitliche Doppelvokale,
sondern getrennt zu sprechen sind: a-i, a-u, e-i, e-u. Es klingt schlecht,
wenn der Lehrer spricht und lehrt z. B. Aleuten statt Ale-uten. Die
Fälle ziehen sich durch eine Reihe von Sprachen und Ländern, wie fol
gende keinesweges vollständige Liste erweist:
Ukraine; Altai, Hainan; Port Said, Wadai; Haiti, Jamaika,
Buenos Aires, Paraguai, Valparaiso; Taiti — daurisch
— Creus; Ceuta; Aleuten — dazu die biblischen: Sinai,
Rain, Bethsaida — Emmaus, Kapernaum — Seir.
Wir kommen nunmehr zu den einzelnen Völkern und Sprachen, welche
wir der Reihe nach, innerhalb der Grenzen dieser Arbeit, einer kurzen
Musterung unterziehen wollen.
Spanisch.
Die wichtigsten Regeln der Aussprache sind folgende:
ch 7= tsch (Mancha, Chile),
h unhörbar (Mahon),
g vor e und i i_ chch, d. i. ch hart aus der Kehle
j (Badajoz, Cartagena),
ll --- lj (Sevilla, Llanos),
NN (kl) = nj (Corunna),
qu — k (Guadalquivir, Quito),
v ---- w (Vitoria).
In betreff des c vor e und i und des z sind die Angaben nicht
übereinstimmend; während nach den gewöhnlichen Regeln ersteres als ß
(z. B. in Barcelona), letzteres (namentlich am Ende) als s zu lesen ist,

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