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1883. Iso. 3.
GlMgeMes Äonatssitaft
für die deutsche Schule.
Organ des Deutschen Evangelischen Schulvereins.
Erscheint am 15. jedes Monats und wird den Mitgliedern gratis und franko geliefert.
Für Nichtmitglieder Preis des Jahrgangs 4 M. Alle Buchhandlungen und Post-
anstalten nehmen Bestellungen an. — Beiträge für das Blatt sind an den Her
ausgeber, Inserate für den Umschlag an die LZerlagshandlung zu senden.
Für letztere wird die Petitzeile oder deren Raum mit 30 Pf. berechnet. — Anmel
dungen für den Verein sind an dessen Schriftführer, Lehrer Sielaff in Stettin,
Pölitzerstraße 94 zu richten. Die Jahresbeiträge (3 M.) nimmt der Kassierer,
Gymnasial - Elementarlehrer Lüttschwager zu Treptow a. Rega entgegen.
Verhandlungen des Berliner Lokalvereins über die dortigen
Schulverhältnisse.*)
I.
Der Berliner Zweigverein hielt am 31. Januar im Wirtshause
zum Deutschen Reich seine erste Versammlung im neuen Jahre ab, zu
der sich, aus Veranlassung der auf die Tagesordnung gestellten Besprechung
über die Verhältnisse der Berliner Schulen, eine ganz außergewöhnlich
große Anzahl Mitglieder und Gäste eingefunden hatte.
Der Ordner (Seminardirektor Dr. Kaiser) eröffnete die Sitzung
mit einem kurzen Gebet und hieß sodann die Mitglieder zum erstenmal
im neuen Jahre zu gemeinsamem Wirken und Schaffen im Vereine
herzlichst willkommen. Der Verein, so führte der Vorsitzende darauf
weiter aus, vertrete eine der höchsten Kulturaufgaben der Zeit: die Pflege
wahrer Religiosität und echten, unverfälschten Christentumes in Schule
und Haus. In Schule und Haus: denn die Bewegung, welche der
Deutsche Evangelische Schulverein auf dem Gebiete des Schullebens
anrege, müsse ihre Wellen notwendigerweise auch in die Elternhäuser
und insbesondere in die Häuser, welche die jetzt heranwachsende Genera
tion dereinst gründen werde, treiben. Daß aber gerade in unseren Tagen
eine derartige Pflege wahrhaftigen, bekenntnistreuen evangelischen Christen
tumes in der Jugend ganz besonders notwendig sei, bedürfe im Hinblick
*) Für die thatsächlichen Angaben im folgenden einzustehen, überläßt die
Redaktion natürlich den betr. Referenten.

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