über die dortigen Schulverhältnisse.
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Dietz-Löwe veranlaßten, welcher, soweit dem Redner bekannt, mit der Ver
urteilung des Herrn Löwe endete; ferner an die Mitteilungen des Hof
predigers Stöcker im Preußischen Abgeordnetenhause über seine Erfah
rungen mit der Geschichte des Königs Hiskias und deren Folgen; sowie
an den „Schuß an der Jnvalidensäule", welcher zu so mannigfachen
Beleuchtungen der Berliner Schulverhältnisse in der Presse wie in Ver
einen und im Parlamente Veranlassung geboten.
Das alles genügt aber noch nicht, fuhr der Redner fort, zur
Motivierung des Umstandes, daß auch unser Verein die Berliner Schul
verhältnisse auf die Tagesordnungen seiner Sitzungen bringt, und es liegt
uns deshalb vor allen Dingen die Pflicht ob, dieses unser Verfahren
vor der Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Dieser Verpflichtung vermögen
wir jedoch in sehr leichter Weise Genüge zu leisten. Unser Verein ist,
wie schon sein Name besagt, ein „Schulverein" und hat als solcher nicht
nur ein Recht, sondern sogar die Verpflichtung, Schulverhältnisse zu
besprechen. Nach § 1 seiner Statuten bezweckt der Deutsche Evange
lische Schulverein aber auf allen Gebieten der Erziehung und des Unter
richts die eigentümlich deutsche Art in inniger Verbindung mit der
evangelischen Wahrheit, wie dieselbe in der heiligen Schrift geoffenbart
ist, zur vollsten Geltung bringen zu helfen, und demnach hat unser
Lokalverein also auch ein Recht, sich die Berliner Schulverhältnisse auf
ihre Beziehungen zur Pflege echt deutscher Gesinnungen und positiven
evangelischen Christentums anzusehen. Freilich werden wir dabei, unserer
gesamten Welt- und Lebensauffassung entsprechend, wohl zu anderen
Resultaten gelangen als andere; aber wir wollen deshalb doch durchaus
nicht demonstrativ, sondern vielmehr recht ruhig und objektiv bei unseren
Untersuchungen zu Werke gehen.
Redner gedenkt nun zunächst der im großen und ganzen für seine
Aufgabe, ein allgemeines Referat zu liefern, recht wenig ergiebigen Mit
teilungen, welche der Leiter des Berliner Elementarschulwesens, Stadt
schulrat Bertram, in einem von ihm am 26. Februar 1878 gehaltenen
Vortrage über die Berliner Gemeindeschulen*) gemacht hat, und wendet
sich sodann zu den Ressortverhältnissen der Berliner Schulen.
Sämtliche Berliner städtischen und Privatschulen, und zwar höhere
wie niedere, sind der' Schuldeputation des Magistrats unterstellt, welche
aus einem juridisch gebildeten Stadtrat als Vorsitzenden, zwei Schulräten,
von denen der eine das niedere und der andere das höhere Schulwesen
*) Bertram: Das Gemeindeschulwesen der Stadt Berlin. Berlin 1878.
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