Aus dem naturgeschichtlichen Unterrichte. Hl
Was für einen Schwanz muß er also haben? Einen langen Schwanz.
Wiederhole, was wir bis setzt besprochen haben!
Name, Flügel und Schwanz?) Der Sperber wird auch Stoßvogel ge
nannt, weil er eine Zeitlang ruhig hoch in der Luft schwebt, und dann plötzlich
auf seine Beute losstößt. Er hat ziemlich lange, spitze und kräftige Flügel, mit
denen er schnell und ausdauernd fliegen kann. Mit seinem langen Schwanz
kann er sich in der Luft geschickt drehen und wenden. Er fliegt fast den ganzen
Tag umher.
Womit bemerkt der Stoßvogel die Vögel? Augen.
Er sieht sie auch dann schon, wenn er noch sehr weit von ihnen ent
fernt ist.
Was ist also von seinem Gesicht zu sagen? Er kann sehr gut sehen.
Sein Gesicht ist so scharf, daß er sogar kleine Vögel, wie Sperlinge und
Zaunkönige bemerkt, wenn sie ihrem Neste zufliegen oder auf einem Aste sitzen.
Gesicht. Sein Gesicht ist sehr scharf. Schon aus weiter Entfernung be
merkt er kleine Vögel, die auf einem Aste sitzen oder ihrem Neste zufliegen.
Gut fliegen und gut sehen kann auch ein andrer Vogel, der den Sommer
bei uns nach Mücken und Fliegen jagt.
Welcher Vogel ist das? Schwalbe.
Ihr wißt auch noch, was für Beine die Schwalbe hat.
Warum kann der Sperber solche Beine nicht gebrauchen?
Wenn er kleine, schwache Beine hätte, so könnte er seine Beute nicht fest
halten.
Was für Beine muß der Sperber also haben? Lange, kräftige Beine.
Was für Krallen muß er haben? Starke und spitze.
Warum? Damit er seine Beute gut zerreißen kann.
Warum brauchen seine Zehen nicht so zu stehen, wie beim Specht? Er
braucht nicht zu klettern.
Wie werden also wohl seine Zehen stehen? Drei nach vorn und eine
nach hinten.
Warum dürfen die Zehen nicht alle vier nach vorn gerichtet sein? Dann
könnte er seine Beute und die Äste nicht so gut umklammern.
Was wird er wegen der krummen Zehen und spitzen Krallen nicht so gut
können? Laufen, Hüpfen.
Warum ist das auch nicht nötig? Er braucht seine Nahrung nicht auf dem
Boden zu suchen.
Beine, Zehen, Krallen. Seine Beine sind lang und kräftig. An
jedem Fuße befinden sich vier Zehen, drei stehen nach vorn und eine nach hinten,
damit er sich auf den Zweigen gut festhalten und damit er seine Beute gut um-
') Die Überschriften der Abschnitte werden an die Tafel geschrieben.

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.