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I. Abteilung. Abhandlungen.
Entdeckung, die ihn einigermaßen beruhigte. Sch.: Er fühlte an dem Druck der
Hand, daß sein Sohn sehr stark sei. L.: Das gab den Ausschlag; also? Sch.:
Der König erteilte seinem Sohne die Erlaubnis, mit dem Riesen zu kämpfen.
L.: Er überreichte dem jungen Helden sein starkes, oft von den Sängern ge
priesenes Schwert und ließ ihn dann ziehen. Einen unglücklichen Ausgang des
Kampfes wollte er nicht überleben; denke an den Schauplatz der Handlung!
Sch.: Wenn sein Sohn fallen sollte, so wollte er sich in die Flut stürzen. L.:
Fasse zusammen! Überschrift? Sch.: Der Königssohn nimmt die Her
ausforderung des Niesen an.
L.: Was that nun der Sohn? Sch.: Er nahm das Schwert des Vaters
und einen Schild, stieg in einen Kahn und fuhr zur Insel hinüber. L.: Der
blinde König lauschte; was hörte er anfangs nur? Sch.: Er hörte das Plät
schern des Wassers, wenn die Ruder in das Meer tauchten. L.: Bald aber
noch etwas anderes. Sch.: Er hörte, wie die Schwerter klirrten. L.: Den
Klang seines eigenen Schwertes erkannte er deutlich; Frage an die Ritter? Sch. :
Was seht Ihr? Ist mein Sohn dem Riesen gewachsen? L.: Die Antwort war
ein lauter Jubelruf der Ritter. Sch.: Der Riese O>ar erschlagen. L.: Für einen
Augenblick verschwand der junge Held. Sch.: Er ging in die Felsenhöhle, um
seine Schwester zu befreien. L.: Fahre fort! Sch.: Bald kam er wieder zum
Vorschein mit Gunilden; beide bestiegen den Kahn, und der Königssohn ruderte
dem Strande zu. Dort wurden sie von dem Könige und allen Anwesenden
mit Freuden begrüßt. L.: Der König war sehr glücklich. Sch.: Er freute sich,
daß seine geliebte Tochter aus den Händen des Riesen befreit war, und stolz
blickte er aus seinen Sohn, der durch seinen Mut und seine Kraft alle Ritter-
beschämt hatte. L.: Doppelt lieb war ihm jetzt sein Schwert, und er wollte sich
selbst im Tode nicht von ihm trennen. Sch.: Es sollte ihm ins Grab gelegt
werden. L.: Und in seinem Grabgesang hoffte er nun eine Stimme nicht zu
vermissen. Sch.: Die Stimme seiner Tochter. L.: Fasse zusammen! Über
schrift? Sch.: Der Königssohn befreit seine Schwester.
L.: Wiederhole die sämtlichen Überschriften! Lies das Gedicht (stilles
Lesen)! Welche Überschriften können wir fallen lassen? Sch.: Die erste und die
zweite. 8.: Verteile die Strophen des Gedichts auf die bleibenden Überschriften!
Sch.: Strophe 1—3: Der -Riese beantwortet die Bitte des Königs, ihm seine
Tochter zurückzugeben, mit einer Herausforderung zum Zweikampf. Strophe 4
und 5: Der Königssohn nimmt die Herausforderung des Riesen au. Strophe
6 — 9: Der Königssohn befreit seine Schwester.
L.: Ersetze die fremdartig klingenden Worte des Gedichts durch bekannte
Ausdrücke! Sch.: Bord - Rand, Strand. Harm - Schmerz, Kummer. Ei
land - Insel. Felsverließ - Felsenhöhle, Felsenkluft. Hünenschwert - Riesen
schwert. Fechter - Ritter. In dir ist edles Mark - du bist stark. Skalden -
Sänger.

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