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I. Abteilung. Abhandlungen.
politischen und andern Blättern, — um den Blick auf Herbarts psycho
logische Forschungen zu lenken.
IV. Ethik:
a) eine Schrift — enthaltend: Zusammenstellung aller vorgekommenen
Angriffe auf Herbarts Ethik und der ergangenen Erwiderungen (Ver
antwortung), — mit Hinzufügung etwa nötiger Ergänzung dieser
Erwiderungen;
b) eine Fortführung (im großen Stil) der kleinen sehr nützlichen Schrift
Nahlowskys: „Die ethischen Ideen als die waltenden Mächte rc.";
e.) eine kritische und thetische Schrift — enthaltend; Anwendung der
Herbartscheu Ethik auf die S t a a t s - r e s p. Societätswissenschaft,
— also ein Seilenstück resp. Ergänzung zu Thilos trefflichem Werk:
„Die theologisierende Rechts- und Staatslehre Stahls," — jetzt mit
der Spitze wider die eudämonistische (liberalistische) Rechts- und
Staatslehre;
d) eine kritische Schrift — enthaltend: Anwendung der Herbartscheu Ethik
auf die Theologie, — also eine Kritik und Berichtigung der gang
baren theologischen Ethik, — (ähnlich wie Thilos und Flügels
Werke zur^Beleuchtung der metaphysischen Grundlage der angesehensten
neueren theologischen Systeme von Schleiermacher, Rothe, I. Müller rc.);
e) eine Schrift — enthaltend: Anwendung der Herbartschen Ethik auf die
Pädagogik, — und darin eingeschlossen eine kritische Durchmusterung
der ethischen Ansichten in den pädagogischen Schriften von Locke, Rousseau,
Basedow, Campe, Pestalozzi, Niemeyer, Diesterweg, Fröbel, — ferner
der theologisierenden Pädagogen A. H. Francke, H. Zeller, v. Raumer,
Palmer rc.;
f) eine Schrift — enthaltend: Anwendung der Herbartschen Ethik auf die
belletristische Litteratur, — auf Nicolai, Hippel rc., auf Lessing,
Schiller, Goethe, — auf die Romantiker, — auf die späteren und
neusten Romane, Dramen rc.;
g) eine Schrift, — enthaltend: Anwendung der Herbartschen Ethik auf die
K u n st überhaupt.
V. Ästhetik. (Vgl. die neue Schrift von Hostinsky: „Die Ästhetik Herbarts rc.")
2. Die Cijarnhtcrlnlöniig.
I. Begriff:
Charakter = entschiedenes Wollen und Nichtwollen, das unter gleichen
Verhältnissen sich gleich bleibt.
II. Entstehung:
1. Fr.: Woher die Entschiedenheit (Stärke, Festigkeit) des Willens?

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