Aus dem Nachlaß 's F. W. Dörpfelds.
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3. Deshalb, weil aus dem Erfassen
das Was? (Jetzt) und das Woher? (Vergangenheit)
erst der Blick in das Wohin? (Zukunft)
richtig sich erschließt.
So begründet der eine Begriff „genetisch" die Grundzüge der Methode
sowohl A. beim Lehrverfahren (subjektive Seite),
als B. beim Lehrgänge (objektive Seite)
bei solchen Objekten, welche eine Geschichte haben.
4. Inwiefern wurzelt bei Pestalozzi die methodische Auffassung und
Lehandlnng des Unterrichts in der erziehlichen Thätigkeit
als Grundlage?
I. Ziel:
Bezweckte Pestalozzi bloß Kultur?
oder: als höchstes Ziel Erziehung (Gesinnungs- und Charakter
bildung)?
II. Weg:
Wenn Ja'— war der Unterricht durch den Erziehungszweck dirigiert?
(war der Unterricht als erziehender gedacht?) .
Wenn Ja —
1. war das Erziehungsziel richtig und klar gedacht?
a) ob das ethische Ideal?
b) ob der religiöse Bestandteil desselben?
2. waren die Bedingungen (Mittel) des erziehenden Unterrichts
klar gedacht?
A. Lehrplan:
a) ob qualitativ vollständig? (- vielseitiges sachliches
Interesse)
b) ob die.Natur und Stellung der Fächer?
B. Lehrverfahren:
a) ob formal-vollständige Durcharbeitung? (Stadien)
b) ob andere psychologische Bedingungen? (Aufmerksamkeit,
Selbstthätigkeit und Handeln)
NB. 1. ob Regierung? 2. ob Leibespflege?
5. Wie kann der deutsche Sprachunterricht den Keligionsuntcrricht
ergänzen?
E i n l. Diese Frage gehört in das wichtige Kapitel von der Konzentration
des Unterrichts. Die Konzentration fordert
a) eine gegenseitige Unterstützung der Lehrfächer ;

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