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n. Abteilung. Zur Geschichte des Schulwesens rc.
wünschten Erfolge sicherer in Aussicht stellender Frauenbildung nicht hinlänglich,
nicht deutlich zur Sprache gekommen. Daher hier noch der dringliche Wunsch
Möchten doch die lieben Kollegen bei öffentlichen Bereinsversainmlungen, bezw.
in Konferenzen, gelegentlich die nachfolgenden Themata möglichst eingehend —,
mit Rücksicht auf die bezüglichen Andeutungen und erfahrungsmäßigen Weisungen
in der vorliegenden Abhandlung — erörtern und mit Resultaten solcher Er
örterungen bittend an die betreffenden hohen Behörden herantreten: 1. Durch
führung der Koedukation in allen unsern Schulen. 2. Gründ
lichere Unterweisung in unserer Muttersprache (insbesondere auch
in der Wort- und Stillehre). 3. Beschränkung des (fakultativen!) fremd
sprachlichen Unterrichts. 4. Gründlichere, umfassendere Bibel
lektüre (Anregung zur Privatlektüre der Lutherbibel!). 5. Lektüre der
Kirchenlieder, ca. eine Stunde wöchentlich. 6. Anleitung zur mög
lichst klaren (demutvollen!) Erfassung der hochbedeutsamen
Sonderbegabung und des Sonderberufs unsers Volks und
seiner Frauen — mit Bezugnahme auf Lebensbilder aus der Profan- und
Kirchengeschichte, sowie aus der historischen Pädagogik und unserer dichterischen
Literatur.
Zur Geschichte des Zchul-
wesens. ❖ Biographien.
Korrespondenzen. m
II. Abteilung.
C.9
Lehrproben, m 9» Atz
Erfahrungen aus dem
Schul- und Lehrerleben.
von der Generalversammlung und IahreS-
konferenz des „Vereins evangelischer Lehrer und
Schulfreunde für Rheinland und Westfalen"
in Lärmen am 19. April.
Von L. Schmell-Langerfeld.
Unter reger Beteiligung von nah und fern fand die diesjährige Konferenz
wieder einmal im Wuppertale statt. Es muß dankend hervorgehoben werden,
daß manche treuen Mitglieder ein besonderes Opfer gebracht haben, da sie in den
beiden vorhergehenden Tagen schon der Osterversammlung der „Westdeutschen
Lehrergemeinschaft" beigewohnt und nun noch einen dritten Tag der kurzen Ferien
zeit opferten, um ihr Interesse für die wichtigen Aufgaben des Vereins zu be
kunden. Es war eine reichbesetzte Tagesordnung; sie forderte unsere Zeit und
Aufmerksamkeit am Vor- und Nachmittage wie am Abend, denn da sollte zum
ersten Male analog dem Vorbilde des Evang. Schulkongresses der Versuch gemacht
werden, einen Familienabend abzuhalten mit dem Hauptthema „Das christliche
Haus". Mit Dank gegen Gott dürfen wir auf den Verlauf des Tages zurück
blicken, er hat manches Körnlein ausstreuen dürfen, das wohl nicht ohne Segen
für Haus und Schule, Eltern und Lehrer bleiben wird. Die General-

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