Veite 12»
pädagogische Post.
Nr. 85
Sende noch heute Deine Spende für die Diaspora ein
in Lehrer August Weber in Bochum, Vostscheck-Konto 23672 in Hannover! Keiner darf fehlen!
An die Vorsitzenden der Ortsvereine im Bezirk Arnsberg.
Das bisherige Mitglied des Bezirkslehrerrats. Lehrer Nöllen,
Vorsitzender des Ortsvercins Hombruch Barop, welcher in der
Wahlversammlung am 29. November zu Dortmund emstinrmrg an
voraussichtlich wahlsicherer Stelle unserer Vorschlagsliste wieder zur
Aufstellung kam, hat dem Unterzeichneten mit denn Ausdrucke des
Dankes für das bewiesene Vertrauen erklärt, daß er ein Mandat für
den neuen Bezirkslehrerrat nicht wieder annelMcn werde
Jos. Weidekamp, Ver,bandsoorsitzender.
Gau Sauerland des K. L. V., Provinz Westfalen.
An die Zahlung der Beiträge, der rückständigen und
lausenden, wird unter Hinweis, ans die Beschlüsse der (SJauuer'mmn»
lung in Dkschc-de vom 11. November 1922 und den Bericht in Nr. 79
der Päd. Post (Seite 1181) erinnert Die Zahlungen können auf
Postscheckkonto Nr. 16 376, Lehrer Hugo Schindler in Olpe, beim
Postscheckamt in Dortmund erfolgen. An Beiträgen sind für 1920
und 1921 jährlich 1 Mark, für 1922 10 Mark, iür das erste Viertel,
fahr 1923 zunächst 26 Mark pro Mitglied zu zahlen.
Es wird vom Vorsitzenden erneut dringend um Angabe der an.
geschlossenen Ortsvereine, der Namen der zeitigen Vorsitzenden und
des Kassierers, sowie der genauen Mitglieöerzabl gellten. Die A,n
gaben können, um Porto zu ersparen, au> dem Ab chnitt der Zahl,
karte gemacht werden, w Postkarte vorgezogen wird. H. Schindler.
Erfurt. Beztrkslehrerat. Sitzurrg vom 12. Dezember
1922. 1. Im Anschluß an einen Vortrag über die Bedeutung und
Ausgestaltung eines Lesebuches für die zweite Grundsct-utklafse wird
die Regierung gebeten, die probeweise Einführung der vorliegenden
Lesebücher von Gansberg, von Leineweber und Sander und des noch
im Druck befindlichen Lesebuches für katholische Schulen zu Ostern
1923 zu genehmigen. 2. Ausrückung »stellen an erste und allein»
stehende Lehrer: Solange das V D. G in jetziger Form in Wir
kung ist, ist bet der Auswahl der in Frage kommenden Lehrer der
Kreisschulrat verpflichtet, vor Abagbe seines Gutachtens über tüe
Bewährung den zuständigen Kreisll hrerrat zu Horen. 3. Ein All
trag, den an einer Arbcitsgenreinsck-aft teilnehmenden stellenlosen
oder nur zeittveise beschäftigten Junglehrern (innen) die auf sie
entfalle»'den Gebühren im Unterstübungswege zu gewähren, mußte,
weil nach den ministeriellen Bestimmungen über die Verwendung
der dafür ausgeworfenen Mittel unausführbar, zurückgezogerl wer.
den. 4. V. L. R. wolle sich an den Herrn Minister wenden, damit
für die Abhaltung von Lehrgängen den Negierungen soviel Mittel
tibenvieen »verdcn, daß den Leitern solcher Lehrgänge zeitgemäße
Entschädigungen gezahlt irrenden können. 5. Ein Antrag, wonach
für die Niederschriften besondere Hefte nicht mehr geiordert werden
sollen, wurde durch eine den Zeitverhältnissen Rechnung tränende
Erklärung der Regierung erledigt 6 B. L N ersucht die zustän
digen Großverbände, dahin zu wirken, daß die ministerielle Ber»
fügulig donl 16. September 1922 betr. Beieitigulrg überfüllter
Schulklassen zum Gesetz erhoben werde. 7. Die Negierung möge Er
hebungen anstellen, an welchen Orten (besonders in Kleinstadt'n
und auf dem Lande) Hilfsichulklassen eingerichret werden können
8. Es wird nachgewiesen, wie dringend nötig es ist. daß sich die
Zahl der Bezieher des Amtlichen Schulblattes erhöht 9. Ein An.
Hag betreffend Vertretung eines beurlaubten Kreisschulrats wird
nach den Darlegungen des Regiernngsvertrcters über die bisherige
Praxis als erledigt betrachtet. 10. B. L R möge das Konsistorium
Litten, auf die Geistlichen, soweit sie noch den Vorsitz im Schulvor
stande führen, dahin einzuwirken, daß sie dieses Amt niederlegen.
11. Der Antrag, die Festsetzung deS Nuyungswertes von Dienstlond
betreffend, wird nach Aufklärung durcki den Regierungsvertreter als
erledigt betrachtet. 12. Die Mitteilungen eines Vertreters der
Regierung über den derzeitigen Stand der Besetzung von Konrektor-
stellen veranlassen eingelxnrde Auseinandersetzungen über die Miß-
helligkeiten, die in einem bestimmten Falle durch die Besetzung der
Konrektor stelle mit einem früheren Präparandenlehrer entstanden
sind. 13. Dc»' Jahresbeitrag für 1923, der bis Ostern des kommen
den Jahres, und zvar nur durch dm Kassenwart des zuständigen
Areislehrcrrates einzusenden ist, wird auf 50 Dtark festgesetzt. Der
Vorstand wird ermächtigt, gkgr denen falls eine Umlage zu erheben.
i > Neuhaldensleben. Entschließung zur Konrektor-
I frage. Die Verircterverfammlung des K. L. B. Ncuhaldensleben
hält ? für Ehrenpflicht eine- jeden Lehrer-, Ll>eraN. namentlich in
den Ottznngen der Schuldcpuwb men. Schulvorstande usw. für Ein»
jj&ittm von Korektorfteüen durch Wort und Tat eü^utreterr.
Ehrenpflichtshalber darf daher ein Lehrer unter keinen Umständen
gegen die Einrichtung dieser Stellen sprechen oder, falls er stimm-
berechtigt ist, sich der Abstimmung enthalten oder dagegen stimmen.
Geschieht dies dennoch, so hat er die Folgen zn tragen und mutz auf
Beschluß des Lehrerkollegiums sein ihm von diesem übertragenes
Ehrenamt niederlegen.
Lehrer-Witwen- und Waisenfasse Dortmund-Land
und Hörde.
In der außerordentlichen Generalversammlung am 25. Novem
ber wurde der Antrag des Vorstandes. die Pension auf das Drei
fache, die Sterhenntcrjtützung auf das Fünffache und die Beiträge
auf das Dreifack-c zu erhöhen, einstimmig angenommen. ES
werden also 1923 1200 Mark Pension und 20 000 Mark Sterbegeld
gezahlt. Jedes Mitglied zahlt den dreiiackren Betrag seines Bei
trages von 1922. Der Beschluß gilt nur für das erste Halbjahr 1923,
da die Entwertung des Geides weiter fortschreiten wird und eine
w>eitere UmMstaltimg der Kasse beraten werden soll Zunächst ist
der halbjährliche Beitrag bis spätestens 15. Februar einzu-
senden. — Die Versammlung beschloß ferner, die Unkosten für die
Versaulmlungen des Vorlandes und der Vcrtraueusmänrter du'xh
Umlage in Höhe von 25 Mark pro Mitglied zu erheben. Di-se
25 Mark sind mit dem halbjährlichen Beitrag zu entrichten. Die ».»
der Hauptversammlung am 2-1. Mai ds. Js. festgesetzten Eintritts
gelder sollen bis zum 15. Juli ll^23 beibehalten werden. Mit dem
nluen Geschästtzsabre werden wieder Nachzahlungen erholten Es
ist also jedem Kollegen die Möglichkeit gegeben, ohne große geldliche
Opfer Vtitglied der Kasse werden. Bis beute sind 65 Neuaufnahmen
— darunter ctn-a 20 katholische Kollegen — zn verzeichnen. Wer
Mitglied werden will, wende sich an den Vertrauensmann deS
Bezirkes oder an den Kassinführer Lehrer Lennemann. Dernes
Jeder nestsälische Lehrn kann Mitglied unserer Kasse wenden
Esse«. Lehrer-Unter st ützungskasse. In der Mitglie
derversammlung am 2. Dezember wurde di« neu« Satzung aus eine
einmalige, sofort beim Tode des Mitgliedes fällige Unterstützung von
20 000 M. und eine laufende Witwen- bezw. Waisenrente von 2600 M-
jäbrl ch aufgebaut. Die Unterstützung der jetzigen emviangsberechtig«
ten Hinterbliebenen erhöbt sich obne jode Gegen!« ftung auf 500 M ini
Iadr«. wobei aber die Angleichung an die neuen Sätze erstrebt wirb.
Je nach der künftigen Entwickelung der Verhältnisse sollen die obigen
Beträge geändert werden können. Durch Erleichterung der Aufnahme
bedingungen denkt die Kasse v ele neu« RMglieder zu gewinnen. Bon
der Vorlegung e ncs ärztlichen (Gesundheitszeugnisses wird abgesehen:
an seine Stelle tritt eine gutachtliche Aeußerung des zuständigen Be-
zirksemvfängers. Das Eintrittsböchstalter. im allgemeinen auf 45
Jahre festgesetzt, wird bis zum 1, 7. 1923 auf 55 Jahre ausgedebnt.
Wer mit 25 Jabren e ntritt, zahlt nur ein Eintrittsgeld von 50 M-
Für jede» weitere vollendete Lebensjahr st bis Mitte 1823 eine Nach.
Zahlung von 130 M. bei späterer Anmeldung eine solche von 200 M.
zu leisten. Die Beitrage wurden folgendermaßen geregelt: Ein Mit-
glied. das am 1. 1. 1823. dem Tage, an dem die neue Satzung in Krait
treten soll zwisä>en dem 25. und 30. Jahre steht, oder das in diesem
Alter in die Kasse eintritt, zahlt, wenn unverheiratet. jährlich dauernd
320 M.. wenn verbe.ratet. 400 M Bis zum 35-. 40- 45.. 50 und 60.
Lebensiabrc sind die Jahresbeiträge 198. 480, 560, 610, 720 M bezw.
500. 600. 700. 860. 900 M. Mitglieder, die am 1- 1. 1923 das 60.
Jabr überschritten haben, zahlen 800 bezw. 1000 M.. also Ledige immer
80 Prozent vom Beitrag? der Verheirateten der gleichen Altersstufe.
Die zeitigen Emeriten, die die neue Satzung annehmen, zadlen e neu
um 200 M herabgesetzten Jahresbeitrag als Ersatz nir ihren Verzicht
auf di« bisher bezogene Nudestandsuntersiützung. W e ihnen, io wrrd
es allen bisherigen Mitgliedern freigestellt, bezüglich der Beiträge und
der Kassenleistungen bei der alten Satzung zu kleiden. An alle wird
vor dem 1. 7. 1923 eine dahingehende Anfrage gerichtet werden. Um
d e Uebermiltelunk der Kassennachrichten, die Einladungen zu den
Mitgliederversammlungen einbegriffen, zu vereinfachen, wurde be
schlossen. alle Mitteilungen in Zukunft durch die Pädagogische Post »U
veröffentlichen- Di« an der Versammlung teilnehmenden Richtmit-
glieder meldeten stch zur Aufnahme. Es sei hiermit die Einladung an
alle Kollegen des Bezirks gerichtet, odn« Säumen ibrem Beispiel« »n
folgen, zunächst zur Stärkung der Kasse, die allen dienen will, aber auch
zur Wahrung der eigenen Interessen. Anmeldungen nehmen schon
jetzt entgegen: Jacobs. Rektor. Essen. Rührst/. 108. Vorsitzender;
Rooertz. Lebrer. Essen, Hohlweg 103. Kassenfübrer; Leinen. Ledrer,
Essen-West, Meißener Str. 15. Schriftführer und die Bezrksempfänger:
Krumme. Rektor i. R., Essen-Borbeck. Gasstr. 24: Roth. Lebrer. Essen-
Altenessen. Hövclstr-: Plügge. Rektor. Rottbausen: Goldbach. Hauvti
lebrer i. R.. Kupferdreh. Gierig. Rektor. Mülbeim-Sveldorf; Gor-
mann«. Rektor, Oberbausen. Gneisenaustr. 8; van Leipzig, Rektor,
Sterkrade: Kabmann. Rektor, Hamborn, au der Panlskirche 12; Rosen
baum. Rektor. Duisbur»M«iiderich.
rTTnrrwrriv m mätmmmBmmmaBammmaammmmmt
Die nächste Nummer, bet bas Inhaltsverzeichnis beigefügt wtr^
erscheint a« «. Januar 1»«.

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