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Pädagogische Post
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Vereinskalender.
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für den Schulaufsichtsdienst
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Festsetzung der Diäten — Regelung der
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statt.
vezirkslrhrrrrat im Regierungsbezirk ArnSberg.
Sitzung . .
hn btadtverordnetensitzungsfaal zu Hagen am Drenstag, 7. Marz,
nachmittags 2^0 Uhr, und Mittwoch. 6, März, vormittags 9^0 Uhr.
Tagesordnung:
1 Anfragen. _
L Lehrerschaft und Regierung (Referent Brocksieper-Einsal).
ü. Die Mitwirkung der Lehrerschaft bei Besetzung von Echulleiter-
t ;llcn (Kaufholo-Dortmund).
tellungnahme zur Anwärte
(Bartram-B ochum).
G. Grundsätzliche Stellungnahme zur Wahl der dritten PrnfungS-
mitglieder (Weidekamp-Hamm).
6. Der 2. Vorsitzende im Schulvorstand (Rohde-Ramsbeck).
7. Vertretung des stellvertretenden Rabbiners (Golöschmidt-Dort-
mnnd).
fl Durchführung des GrundschnlgeseheS (Brinkmann-Dortmunds
r Durchführung des Ministerialerlasses vom 29. 3. 20, bette!
Einrichtung eines schul- und aufgabenfreien Halbtages
sübungcn (Äaufhold-Dortmund).
Zur Frage der Uebernahme von Nebenstunden (Fräulein Jür
aenS, Langerfeld, Kreis Schwelm).
Haftpflicht der Gemeinden bei Schulüiebstählen
stähle), (Bartram-Bochum). ^
HL Kassenbericht
Beiträge.
Zur Sitzung am 8. Marz haben wir die Teilnahme der Regie
rung erbeten. Es werden rmr Anfragen grundsätzlicher Art zuge
lassen. Wir bitten, solche bis zum 1. März an uns einreicheri zu
joollen.
Durch vorstehende Bekanntgabe der Tagesordnung möchten wir
bk Lehrerschaft des Bezirks Arnsberg veranlassen, in allen in obiger
Sitzung zu verhandeliroen Fragen sich mit den betreffenden Refe
renten in Verbindung zu setzen und sie mit entsprechendem Ma
terial für ihr Referat zu versehen.
Der Vorstand im Bezirkslehrerrat.
I. A.: Kaufhold,
Dortmund (Lübeckerstr. 24), Fernruf 7999, den 15. Februar 1922.
Hilders. Rhön. Die wegen Verkehrshindernissen ausgefallene Ver
sinket au: Saulstag, dem 18. Februar cr, in Hilders
Weber, Vorstand.
K-ln Stadt und -Land. Wir erwarten von unsern Mitgliedern voll
zähliges Erscheinen bei der Bezirksversammlung morgen, Sonn
tag, den 19. Februar, nachmitürgs 3 Uhr im Weihen Saale der
Durgergesellschaft. Wer über die Arbeit des Bezirksverbandcs
unterrichtet fern möchte — und das sollte jeder sein — nimmt
auch an der Bertretertagung morgens 9,30 Uhr ebendaselbst teil.
Aachen Land Rord. Mittwoch, den 6. März, 3.15 Uhr bei Fell —
Seilgraben — Aachen Mitgliederversammlung. 1. Jahres
bericht (Rektor Remsort, Bordenberg). 2. vorsümdswayl (Er
satzwahl 2 Mitglieder). 3. Unsere Stellung zum Reichsschul-
aesetz (Lehrer Beißel-Straß). 4. Was wir Lehrer an ländlichen
Fortbildungsschulen erstreben (Hauptlehrer Trafest, Inden).
LieSborn. Montag, den 20. d. Mts , nachmittags 3 Uhr, trifft sich
die A. G. Wadersloh in der Schule zu Liesborn. 1. Phantasie.
2. Märchen. 3. Lesekasten.
Lerne a. L. Versammlung Dienstag, den 21. Februar, nachmittags
4 Uhr. 1. Festsetzung und Zahlung der Beiträge. 2. Wahl eines
Arbeitsschulausschusses. 3. Wahl des Vertreters für die Vertt.-
Versammlung ln Münster.
Ahlen und Umgegend. Mittwoch, den 22. Februar, nachmittags
4 Uhr, Versammlung. 1. Vortrag des Koll. Wleeke, Gütersloh
(Finger-Rechen-Niaschine). 2. Wahl eines Obmannes für die
Verwirklichung der ArbeitSschulidee. 3. Aussprache über Heraus
gabe einer Heimatchronik. 4. Aufstellung eines Arbeitsplanes
für daS vereinsjahr 1922. 5. Anträge für die Vertreterver
sammlung in Münster.
iBmta kath. Organisten und Chordiriaenten der Mark, Sitz Dort
mund. Versammlung Mittwoch, den 22. Februar, nachmittags
4 Uhr. Restauration Berghoff, Dortmund, Körnerplatz. 1. Be
richt der Obmänner über die Durchführung der Besoldungsord
nung vom 1. Oktobe v. Js. 2. Antrag: Auch die Besoldung der
Organisten und Ehordirigenten ist vom 1. April d. Js. ab ent
sprechend den seit 1. Oktober v. IS. erfolgten Gehaltsaufbesse
rungen der Beamten und Geistlichen zu erhöben. 3. Beratung
über die Tagung in Iserlohn. 4. Antrag des Vorstandes: Ein
ladungen zur Versammlung erfolgen in Zukunft nur durch die
P. P. 5. Zahlung des Beitrages. 6. Ergänzung des Vorstandes.
Hüsten und Umgegend. Versammlung Mittwoch, 22. d. Mts., nach
mittags 3.30 Uhr im Gesellenhause zu Hüsten. Die Vertrauens
leute werden gebeten, die Beiträge für daS 1. Vierteljahr (30 M)
einzusammeln.
Lennetal. (Arbeitsgemeinschaft.) Sitzung am Mittwoch, 22. Fe-
" Die ge-
r (Scholz),
trbeitsschulgedankens
in einzelnen Unterrichtsfächern (Kraust).
Mettmann—Velbert 29 d. Zusammenkunft am Mittwoch, 22. Febr.,
nachm. 5 Uhr in Tönisheide, Wirtsckxrft Lange. Aufstellung der
Kandidaten für die Kreislehrerratswahl. Einladungen zu unseren
Versammlungen erfolgen künftig nur durch die Päd.'
Auch die Kollegen von Wülfrath, Hardenberg-Neviges sind
zu obiger Zusammenkunft frcundl. eingeladen.
Knth. Lehrerverei« Eustirärn. Freitag, den 24. Februar, nach-
mittags 4 Uhr, im -Laale Düren. Euskirchen, Vuveustraste. Vor
trag von Frl. Lehrerin Wirtz-Crefetd: „Versuch einer Weg
weisung zu höheren Zielen im Leseunterricht der Volksschule",
Für dre Teilnehmer ist Urlaub für oen bett. Llachmittag erwirkt.
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Vom Büchertisch.
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I. Kranzhoff: „Der Engel des Herrn." Für gemischten Chor.
I. L. Rebberts Verlag. Bochum.
DaS im Balladenstil getraltcne Gedicht von Hedwig Dransfeld
schildert in stetig sich steigernder atmen rau Lc «rder Sensation, wie deS
Müllers Töchterlein, das in den Bach gestürzt ist, nur dana ch vor
doppeltem Tode bewahrt bleibt, dost just im entscheidenden Augenblick
das Aveglöckchen ertönt und das Mühlrad mit jähem Ruck stillsteht.
Diesen zur Vertonung herausfordernden Text hat I. Kranzhofs im
Rahmen des gemischten Chores musilalisch wertvoll und treffsicher
iüusttiert, ohne der Versuchung, in dramatische Theatralik urrd
Effekthascherei zrr verfallen, jemals zu erliegen. Der Komponist ver
steht es, jeder Stimmung liebevoll nachzugehen und das Spezifische
festzuhalten: so gelingt ihm die Tonmalerei des am Lache fröhlich
hinspringenoen Kirrües, des donnernden Mühlrades und des fröh
lichen Wagemutes des rettenden Burschen gleich gut. Gar erregt
wogerr nun auch die Tonwellen, da die Spannung siedend Heist wird:
„schon saßt nach dem Kinde das grausame Rad" und des Tonsetzers
kontrapunklische Kunst bewährt sich hier in kanonischer und freier
Imitation, ohne in fteisledeme trockene Gelahrtheit zu verfallen.
Willkommene Abwechselung und die als Konttast begrüßte Ruhe der
Andacht vermittelt der innig-fromme Kehrreim „O schütze dein
Kindlein, du Engel des Herrn , der zweimal als Halbchor, zuletzt mit
großem Chor, mit einem „Ave Wraria" in rauschender Klangfülle
achtstimmig endigend. jene (»esreiende Wirkung auslöst, die den Zu
hörer restlos befriedigen must Ein überaus dankbares Tongemärde
besonders für unsere großen Chorvereinigungen! Adolf Prümers.
I. K n h l o w: „Mane Tekel, Phares." Für Männerchor. I. L.
Nebberts Verlag, Bochum.
Das Studium der Partitur, die einen ganzen Musiker verrät,
bereitet freudigen Genuß Der schwierige Kunstchor hat bereits seine
Wettstreit-Feuerprobe bestanden; die Tonsprache ist stets interessant,
oft von packender Realistik („Es ilimmert und flackert". „Und schlürft
aus dem Becher" usw.), auch in der Vertonung der bedeutsamen Titel
worte; die Diktion ist überaus fliCfig, die Durcharbeitung der thema
tischen Materials zeugt von großem Fleiße, Wollen und Können;
überall begegnet uns der Praktiker, der im Männergesange vollauf
Bescheid weiß. Da auch die Harmonik Neues und Avartes bringt,
dürfte das Werk wohl aus das rege Interesse weitester Kreise rechnen
können. Adolf Prümers.
GreimerS, H. „Der Leng kam heut nacht." Gedicht von Fr. P.
Kürten. Strater. T. „Der Lenz ist da." Gedicht von Julius Gersdorf,
I. L. Nebberts Verlag. Bochum. Bei Sängern des Lenzes,
besonders bei den ungefiederten, seht man schwungvolle Dik
tion. melodischen Fluß, hohe Singfreudiglert. gepaart mit
hechem Gefühl, ohne weiteres voraus. Wenn Begeisterung die Vor
aussetzung für jede bedeutende Leistung ist. so hat auch in den vorl e-
gcnden Lenzchoren von GrennerL und Strater Begeisterung die Feder
geführt. Es sind wertvolle, klungsatte Lieder, die sich auf jedem an
spruchslos-guten VortvagSplane mit Erfolg behaupten müssen. Grer-
merS' „Der Lenz kam heut nacht" ist das größer angelegte Chorlied,
dessen klarer Aufbau und Schönest der Form von vornherein bestechen.
Di« überaus flüssige Tonsprache im frisch-freudigen '/»-Takt stellt gewisse
Forderungen an die Sänger; Forderungen, deren Erfüllung für viele
Vereine ein Fortschickt in ta^-elfreier leichtbeschwingter Konversation
bedeutet und dem Chorklang jene typische Erdenschwere nimmt, aus der
sich so mancher Chorverein abiolut nicht toszuringen versteht. Ein
kleines gefühlsinniges Barrtonjolo und der jäh vortvärts drängende
Stufengang zum bedeutsam breiten Höhepunkt auf „L-enz" sichrn den»
Chorliede den rn der Praxis schon oft erzielten Erfolg. Straters „Der
Lenz ist da" ragt gle chfalls durch Frische der Melodik und besondere
Zuchtwahl der Harmonien weu über den öden Liedertafelstil hinaus.
An StraterS melodischer Linienführung, die in schönem Ebenmaß
immer neue Gipfel erobert, um im jauchzenden Tralala der Achieltriot«
zu enden, muß der Kenner und der erfahrene Sänger seine Freud»
haben. Da außerdem ein Hatbchor im Mcktelsatze für dynamisch«
Schattierung sorgt und der nachfolgende Ganzchor wirkungsvoll steigern
kann. dürfte hier der Erfolg ebenso gewiß sein. Die beiden Lcrizchüre
müssen sich auch gemeinsam als zu Paar gesungen vorteilhaft aus-
nehmen: «Nur frljch. nur frisch gesungen, und alles wird wieder gut!"
Adolf Prümers.
Nachdem die Theorie'Her neuen Schreibweise msserer Sckinl-
schrift nach jahrelangen Versuchen die Probe auf Sicherbeit und
Tragfähigkeit glänzend bestanden hat. soll nunmehr die allgemeine
Einführung erfolgen. Die Stablsedersabrik Brause & Co.. Iserlohn,
gibt für Lehrer kostenlos Einführungsblätter heraus, ton denen
nunmehr 2 Nrn. vorliegen, die wir aufs wärnrste empfehlen. U. a.
wird die Frage geklärt: Inwiefern ist die Schristfruae ln erster Linie
eine Federsrage? Ter Schreibunterricht greift auf die Schreibgeräte
der Alten, den SthloS und die Kielfeder zurück. Jeale Nachbildungen
dieser klassischen Schreibinstrnmente haben wir in Brauses Kugel-,
Kugelspitz- und Sckml-Rustikaseder. Diese geben ohne Drnckanwerr-
düng ln links- und rechtsgeschrägten Schreibflächen einen Bandzug,
jene einen saftigen Schnurzug

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