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Phyſiſche Erziehung.
Bei der Erziehung des Kindes iſt die Erhale
tung feiner Exiſtenz und die Geſundheit „die erſte
äußere Bedingung. Auch die Erhaltung der Geſund»
heit des Kindes liegt dem Erzieher ob. ſ. Hinſine
gers Verſuch 2c,

Nicht nur ein großer Theil unſerer Erkennt«
Riſſe und Wirkungen, ſondern überhaupt unſer Ers
denleben iſt an den zweiten Theil unſers Weſens, an
unſern Körper geknüpft. Ohnerächtet freilich auch
in einem kranken Körper oft eine geſunde Seele woh-
nen kann, und eine gewiſſe Zärtlichkeit, Reibbarkeit
und Em findſamkeit , die aber eher für Krankheiten
als für Vorzüge der Seele gelten können, faſt im-
mer mit Nervenſchwäche verbunden ſind: ſo iſt es
doch unwiderſprechlich wahr, daß Geſundheit des Kör»
ers und andere Vorzüge deſſelben zu uaſerer Glück-
Ftigeeit und Vollkommenheit durchaus nöthig ſind.
Eben daher macht die Bildung des Körpers
einen wichtigen Theil der Erziehung aus. Die Be«-
- mühungen des Erziehers müſſen in dieſer Rückſicht
darauf abzweken, nicht nur alle Hinderniſſe wegzu-
räumen , die ſich den wohlthätigen Wirkungen der
Natur zur EntwiFelung und Beförderung des Lebens,
der Lebens - und Körperkräfte entgegen ſtellen können,
ſondern eben dieſe Wirkungen zu unterſtüben, zu er-
weitern und zu dem rechten Zwee zu leiten. Dies
ſer Zwe der körperlichen Bildung erſtre&t ſich aber
auf folgende Punkte: 1) Die Lebenskräfte in ihrer
Entwielung zu unterſtüßen und zu befördern, alles
guf dieſelbe nachtheilig Wirkende zu entfernen, kurz
alles zu thun, was die Geſundheit und gehörie
ge Stärke des, Körpers entwichelt und befeſtigt..

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