Title:
Pädagogische Encyclopädie, worinn (in alphabetischer Ordnung) das Nöthigste was Väter, Mütter, Erzieher, Hebammen, Ammen und Wärterinnen, sowohl in Ansetzung der körperlichen Erziehung als Rücksicht der moralischen Bildung der Kinder, von der Geburtsstunde an bis zum erwachsenen Alter, wissen und beobachten sollen, kurz und deutlich erklärt wird
PURL:
https://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0111-bbf-spo-13960846

Wörter ausſpricht, ohne ſie zu verſtehen. Das Aus-
wendiglernen zur Strafe zu maßen, iſt die größte
Thorheit,
BVB.
Haden, das , im roarmen Waſſer muß gleim beym
Eintritte des Kindes -in die Welt vorgenommen wer
den 3; denn das Kind erſcheint unrein z ein weißlicher
zäher Schleim bede>t die Shweißlöcher 3 zuweiten
hängt au< das Häutchen, womit es im Mutterleibe
umgeben iſt, no< an verſchiedenen Theilen des Kör-
pers. Viele , die uns gerne wieder altdeutſc hart haben wollen, verlangen , daß man die Kinder
auch nach altdeutſ gleiH von der erſten LebenÖöſiunde an abhärten ſoll.
Allein, oft iſt das kalte Waſſer ni den zuweilen ſchr feſt au der Haut klebenden heſtis
gen Shmuß wegzunehmen, und wan würde, wenn
man es ja verſuchen wollte, das Kind dabey miß-
handeln müſſen. Auch iſt die Veränderung bey einem
neugebohrnen Kinde, welches an eine ſo ſtarke Wäre
- me, als die menſc man ſeine ganze Oberfläche einer heftigen Kälte aus-
ſeste 3; vielleicht könnte ſie den Tod nach ſich ziehen.
Am beſten iſt es daher, das Kind mit lauem Waſſer
- zu baden, Zu warm darf das Bad auch nicht ſeyn z
denn die zarte Haut ſchrumpft dadurch leicht ein,
und viele Kinder behalten davon zeitlebens eine rothe
ſc

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