In der Herderſchen Verlagshandlung zu Freiburg im Breisgaun ſind erſchienen und können
durch alle Buchhandlungen bezogen werden :
Moderne Jugendpflege. Kurze Orientierung über die gegenwärtigen Jugendpflegeprobleme
und den heutigen Stand der Jugendorganiſation in Deutſchland. Von Dr Bernh, Jauch,
Diözeſanpräſes in Freiburg i. Br. Zweite, vollſtändig neu bearbeitete Auflage. gr. 8*
(AI1 u. 300 S.) 2313.80
„ - - Zn der ganzen Darſtellung erweiſt ſich der Verſaſſer nicht bloß als ein ansgezeichneter
Kenner des Jugendproblems, ſondern auc als ein mit großem pädagogiſchen Verſtändnis begabter
Jugendmiſſionär. Was z. B. über das innere Vereinsleben und Vereinsarbeiten, namentlich über
das Hand in Hand arbeiten der Jugendvereine mit Familie, Schnle und Kirche geſagt wird, ſind
ganz vortreſſliche Grundſäßhe und Winke, welche leider oft nicht beachtet werden. Durch die Ver-
wertung der neueſten Statiſtiken über die katholiſchen und nichtkatholiſchen Jugendorganiſationen,
aber no< mehr durch die äußerſt praktiſche Erörterung der Mittel und Wege der Jugendfürſorge
übertriſſt die „Moderne Jugendpflege“ die vorhandenen Schriſten über Jugendpflege. . . ."
(Soziale Revue, Freiburg 1915, 4, Heft (Retzbach).]
Die Gefahr des Buches von Antolin Löpez Peläez, Erzbiſchof von Tarragona. Heraus-
gegeben von Dr Joſef Froberger. 82 (X u. 196 S.) X 2.60; geb. in Lein-
wand 3/ 3.50
„Die vom ſeelſorglichen und pädagogiſchen Standpunkte aus durch
ſpaniſchen Prälaten A. L. Peläez verſaßte Arbeit Los daünos del libro iſt von Agnes Schröder
(Bonn) ins Deutſche überſeht worden, und Joſef Froberger hat ſie jüngſt herausgegeben.
Die beiden letzten Kapitel („Gute und ſchlechte Romane; „Die lyriſche Dichtung“) ſiammen vom
Herausgeber Froberger. . . . Die tragenden Gedanken ſind in der Hauptſache wahr und auch bei
uns jehr beachtenöswert. Beſonders Seelſorger und Lehrer können darin Aut verwendbare
Ausführungen über die Gefahr der ſchlechten Lektüre, namentlich über die Geſahr des ungeregelten
Romanleſens finden. . . .' (Theologie und Glaube, Paderborn 1915, Nr 4.)
Kirchenväter und Klaſſiziömus, Stimmen der Vorzeit über humaniſtiſche Bildung.
Von Jojeph Stiglmayr 8. I. gr. 80 (VII nu. 104 S.) 4/2.20
„Seit mehreren Jahren tobt der Streit um den Wert der humaniſtiſchen Bildung. Man verſucht
das alte Erbe der klaſſiſchen Studien durch moderne Realdiſziplinen zu erſetzen, die Bildung aus
der allgemein philoſophiſchen Sphäre hinüberzuziehen auf das Gebiet der praktiſchen Lebensbedürſniſſe.
Stiglmayr ſührt den Leſer in den Rat der heiligen Väter und läßt ihn vernehmen die lobenden
und tadelnden Meinungen über die antiken ſchönen Künſte, In Gruppen vereinigt, ſprechen die
kirchlichen Schriſtſteller zu uns über den Klaſſiziomus je nach ihren Geiſtesanlagen, ihrer wiſſen-
ſchaſtlichen Vorbildung und Erziehung, ihrer früheren Weltauſſaſſung und Ethik, Mag das End-
reſultat immerhin ein günſtiges Urteil über den Wert der alten Klaſſiker bedeuten, es fehlt doch
auch nicht an eindringenden Warnungen vor den verkehrten Grundſäßen aus der falſchen Lebens-
anſjchanung, die aus dem Heidentum geboren ſind. Das Buch iſt in ruhiger und überzeugender
Weije geſchrieben, die Zitate aus dem Griechiſchen und Lateiniſchen ſind recht geſchickt verdeutſcht "
(Monatsblätter ſür den kathol. Neligionöunterricht an höheren Lehranſtalten, Köln 1914, Heſt 10.)
Über die Erziehung katholiſcher Mädchen von Janet Eröfine Stuart. Aus dem Eng-
liſchen mit Erlaubnis der Verſaſſerin ins Deutſche übertragen. Mit einem Vorwort
von Hofrat Dr Otto Willmann. 8* (XVl u. 2429 S.) 41 2.80; geb. in Leinwand 2 3.50
„. -. Cin Buch, das ſo geiſtvoll und eigenartig anregend geſchrieben iſt und ſo viel ſeinen
Beobachtungsſinn oſſenbart, iſt gewiß eine zeitgemäße Gabe von hohem Werte, Auch bewährten
Erziehern wird es eine Fundgrube von Anregungen, praktiſchen Anweiſungen und dem Zeitbedürfnis
angepaßten Beiſpielen jein. . . . Möge es Eltern und Erziehern, beſonders in katholiſchen Lehr-
anſtalten, hilfreiche Hand leiſten in dem ſchweren, aber verdienſtvollen Werke der Heranbildung
junger Mädchen zu edeln, treſſlichen Frauen.“ (Unitas, Gutin 1914, Nr 6.) “
Unterrichtölehre für Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanſtalten und zum Selbſtſtudium.
Nach Otto Willmanns Werken dargeſtellt von Joſef Zeif und Rudolf Zlabinger. gr. 89
(IV u. 178 S. mit einem Begleitwort von Dr Otto Willman n) M 2.50; geb. in
Leinwand 1 3.--
„“ - - Al3 ſehr geeignet für die Ginführung in das Gedankengebäude der Willmannſchen Pädagogik und
als Borbereitung für das Studium Willmanns ſelbſt, iſt das Buch von Zeif und Zlabinger beſonders den
jungen Lehrern zu empfehlen --- die Verfaſſer beſtimmen es im Titel in erſter Linie für Lehrer» und Lehrerinnen
ſeminare. Nach meiner berzeugung wäre es wirklich ein großer Fortſchritt, wenn e3 in dieſen Eingang
fände. Tas Buch betrachtet nach einer Einleitung den Unterricht a) als Bildung und als Überlieferung, d) als
ordringen zu Tenkinhalten (die Senktätigkeiten, die Denkſormen, die GE ien die Denkoperationen, «c) den
Unterricht als Kunſt, Organiſation des B ldungsinhaltes (Lehrplan), Leitbegriffe der didaktiſchen Formgebung
und Technik, die didaktiſche Formgebung (Lehrgang), die didaktiſche Technik (Lehrverfahren), die Formen des
Unterrichts. Ein Anhang bringt Erklärung und Ableitung der vorkommenden Fremdwörter. Willmann
pricht ſich in einem Begleitwort anerkennend Über das Buch aus, lobt die jedem Kapitel folgenden Zuſammen=-
aſſungen und Übungen. -- Wenn das Buch in den Pädagogikunterricht des Seminars eingeführt iſt, ſ9 wird
er Seminarlehrer natürlich in der Vorbereitung auf die Hauptwerke zurückgreifen. So wird die Einführung
in die Unterrichtslehre auf ein ganz anderes Niveau gehoben werden können... .“
(Germania, Verlin 1918, Beil. Nr 9 [Seminarlehrer J. Schneider, Gſſen).)
den gelehrten und eifrigen

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