Mannelle Betätigung |
dem Schwacherscheinenwollen. S. |
. (1922) für Knaben mit 5-6, für
Mädchen mit 3-4 Stunden ange-
: Setzt. Die Mädchenmitlelschulen
- haben 3-5, die Knabenmittelschu-
- len 4-6, die höheren Schulen mit
Individualpsychologie.
Manuello Betätigung, s. Handbe-
tätigung.
Marzismus, s. Sozialismus.
Masgchinenbausehule, Vachschule
(8. d.).
Materiale Bildung, 3. Bildung.
Materiallismus (von lat. Stoff),
volkstümlich: das lUaften am
Greifbar-Zweckmäßigen, am, ma-
teriellen“ Nutzen 1.melaphystsch:
Zurückführung allen Seins und
(ieschehens auf Stoffliches; h1s!0-
risch: Ableitung der geschichtli-
lichen, auch der geistig-kulturel-
len Entwicklung aus dem Wirt-
Schaftsgeschehen; 2. didaktisch:
Herrschaft des Stoffprinzips im
Unterricht, die Meinung, daß eine
große Menge vermittelten Wis- '
gens an Sich bildend sei, - 1,.: 1.
Ww. Dörpfeld, D. didaktische M.
11900.
VWathematikunterricht diente in :
den Schulen des frühen Mittelal-
ters (3. d.) fast ausschließlich der
Berechnung des kirchlichen Ka-
lenders, obgleich er den Haupt-
bestandteil des Quadriviums (s.
d.) ausmachte, Die Zeit der Re-
formation, bes. aber der Realis-
mus des 17, Jhs. (s. d.) brachte .
eine Anderung: Der M. hatte jetzt
einen Teilder „nützlichen“ Kennt-
niese zu vermitteln. Demgegen-
über Steht im 19, Jh. das formale
Prinzip im Vordergrund: Mathe- |
matik als formale Selndtung des
Denkens. Erst nach 1900 tritt, |
nnter dem Eindruck der Real- '
Schulentwicklung, der „Meraner
Lehrpläne“ (1905) und des inne-
ren Ausbaus des höheren Schul-
wegens ein gewisser Ausgleich ein,
Seit der Neuordnung nach dem
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Mathematikunterricht

ren Jahrgängen der Volksschule
Ausnahme der Oberrealschule (6)
3-4 Stunden in Jeder Klasse. Der
M. der Grund- und Volksschule
dient ausschließlich den Bedürf-
- nissen des praktlischen Lebens, der
Jer höheren Schulen darüber hin-
aus der wissenschaftlichen Vrzie-
hung, dem Eindringen in die
mathematischen Gesetzmäßigkei-
tenund in den Aufbau derMathe-
matik als Erkenntnisdisziplin, in
ihren philosophischen Gehalt und
ihre geistesgeschichtliche Bedeu-
tung (Preuß. Richtlinien 1925).
Die mittleren Schulen nehmen
auch hier eine Zwischenstel-
Jung ein. Den besonderen Wert
des M.s Sieht man heute 80wohl in
der logischen Schulung als auch
in der Förderung der Rauman-
Schammeg u. ä. Didaktisch-me-
thodische Vorausgetzungen für
den TLehrerſolg Sind: möglichst
glückliche Vereinigung von
Kenntnisaneigznung und selbsftä-
liger (8. d.) Arbeit des Schülers,
enge Verknüpfung des M.3 mit
anderen Vächern wiePhysik, Che-
mie, Erdkunde, aber auch Logik,
Philosophie (s. IConzentration),
begondere Beachtung einzelner
Probleme wie funktionales Den-
ken, geometrische Dargstellung
u.ä. -- T,.: A. Höfler, Didaktik
d. mathe