Staatliche Auskunftsstelle
hoheit (z. B. Französ. Revol., All-
em. Landrecht in Preuß., 8. d.).
vr tritt auf als Ausführender und
Garant gewisger kultureller Mäch-
te, übt aber Seine Vollzugsgewalt
gelegentlichauch im Gegensatz zu
diesen, Über die gegenwärtige La-
ge 8. Reichsverfasgung, Schulmo-
nopol, Schulrecht usf. - T..: Nohl-
Pallat a. a. O.
Staatliche Auskunftsstelle, s. Aus-
kunftsstelle,
Staatsbürgerliche Erziehung, ver-
einzelt Schon früher (Dörpfeld,
Kerschensteiner, s. d.) angeregt,
wird erst nach der Staatsumwäl-
zung allgemeiner als Aufgabe der
Schule anerkannt und in der
Reichsverfasgung (Art. 148) goe-
fordert. Der staatsbürgerl. Irzic-
hung dienen: 1, der im Ansehluß
an den Geschichtgsunterrirht zu
erteilende Unterricht in der
Staatsbürgerkunde; 2. der dem
Staotsbürgerl. Geiste entsprechen-
de Unterricht aller Fächer (bes.
der Geschichte, Heimat- und Erd-
kunde, Kultur- und Volkskunde)
und 3, die Betätigung und Erpro-
bung st. Geginnung bei allen Ge-
legenheiten des Schul- und Ge-
192
„Stirner, Max
organisch oder auch neurotisch
bedingt, gelegentlich Begleiter-
Scheinung bei geistig zurückge-
bliebenen Kindern; durch geeig-
nete Erziehung meist zu beheben
oder zu mildern.
Steiner, Rudolf, 5. anthroposo-
phische Erziehung.
Stenographieunterricht, 8. Kurz-
Schriftunterricht.
Stern, William (geb. 1871), Prof.
in Jamburg, PSychologe und Phi-
losoph, Begründer des philoso-
' Phischen Personalismus (8. d.),
meinschaſtslebens. „Das Ziel der '
St. E,. iSt, lebendige Staatsgesin-
nung, Vaterlandsliebe und Ge-
meinsinn zu Schaffen und zu Stär-
ken und auf Grund eines klaren
Verständnisses der Bedingungen,
der Eigenart und der Verſasgung
ungeres Staates zu eigenem Ver-
antwortungsgefühl und zum
Pilichtbewußtsein Seinen Ord-
nungen gegenüber zu erziehen.“
(Richtlinien), - 1,.: (1. Kersehen-
Steiner, 1). Bevuriff d. st. 5. *29;
A. Vierkandt, Staat u. Gesellschaft
in d. Gegenwart, 29.
Staatsmonopol, 8, Schulmonopol,
Stammeln, fehlerhafte Ausspra-
che einzelner Laute oder Wörter;
einer Lehre, die das psychophysi-
Sche Problem überwindet durch
Ausgehen von der psychophysisch
neutralen Person (im Gegensgatz
zur „Sache“), d. h. jener vielteili-
gen, aber nichtsdestoweniger
eigenartigen und eigenwertigen
Kinheit, die „trotz der Vielheit
der Teilfunktionen eine einheit-
liche, zielstrebige Selbsttätigkeit“
besitzt. Pädagogische Bedeutung
besitzt St. vor allem durch Seine
Arbeiten 1, über die Entwicklung
des ſCindes (8. d., u. Konvergenz-
Jehre); 2. über die Probleme der
differentiellen Psychologie ein-
Schließlich Begabung und Bega-
bungsprüfungen (s.d.); 3. über die
Psychologie der Aussage (8. Schü-
leraussage). -- Sehr.: Zur Psycho-
logie d. Aussage, 02; Person u.
Sache, 3 Bde. 2,2, 23-24; D, dif-
ſerentielle Ps