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die Schatten der Dinge (eikasſa),
Später dieso Selber innerhalb der
Höhle (pistis). In weiterem Stu-
fengange zu den Dingen außer- .
halb der Höhle (difnoia) und dann
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zu der Licht und Wärmespenden- -
den Sonne gelangt er zur eigent- |
lichen philosophischen Irkennt-
nis, zur Noesis, zum Logos. - 1..:
EK. Hoffmann, D. päd, Gedanke in
Platons IHöhlengleichnis, 31.
Holland besitzt bei einem hohen
Bildungsstand der Bevölkerung
ein gut ausgebautes Schulwesen.
Die allgemeine Schulpflicht dau-
ert vom 6. bis zum 12. Schuljahr,
jedoch verbietet das geltende Ar-
beitsgegetz die Beschäftigung Ju-
gendlicher unter 14 Jahren; tat-
Sächlich ist daher der Schulbe-
Such auch nach dem 12. ].j. Stark,
Die Volkssehule, die 1920 ausge-
baut wurde, ist z. T'. Staatlich
(von weniger als der Hälfte aller
Kinder besucht), z. 'l. privat (in
den Händen der beiden Kirchen).
Ihr gliedern Sich gehobene Klas-
gen mit ſremdsprachlichem Un-
terricht 80wie mittlere Schulen
an. Die höheren Schulen; die 6Gjäh-
rigen (7 ymnasien mit zwei Abtei-
lungen (alt- und neusprachlich),
diedjährigen (realistischen) höhe-
ren Bürgerschulen und die Ly-
zeen, die beide Jehrgänge ver-
einigen, bauen Sich im allgemei-
nen auf das 6. Volksschuljahr auf
und führen (mit gewisgen Lin-
Schränkungen) zum IHochschul-
Studium. Daneben gibt es eine
Reihe 3jähriger Bürgerschulen,
Pachschnlen, Fachseminare uw.
Das Ilochschulwesen umfaßt. 6 Uni-
vergitäten (Groningen, Leiden,
Utrecht, Amsterdam (2), Nim-
wegen), von denen nur die drei
ersten Staatlich Sind, und 6 Hoch-
Schulen: einetechnischel1.(Delſt),
vine tierärztliche H. (Utrecht),

Humanismus

eine Handels-H. (Rotterdam), die
Landbau-H. (Wageningen), die
theolog. (reformierte) 11. (Kam-
pen) und die Militärakademie
(Breda). Öffentliche und private
(kirchliche) Schulen Sind Seit 1920
(auch in bezug auf staatliche Zu-
Schüsse) völlig gleichgestellt, un-
terstehen aber in ihrer Gegamt-
heit. der Staatlichen Oberaufsicht,
-- 1.: (0. Hentzen, D. Lögung d.
Schulproblems in J., 28.
Hönigswald, R. (geb. 1875), Prof.
in Breglau, Vertreter einer philo-
SOphischen Psychologie und Päd.
-- Sehr. : Studien zur Theorie päd.
(Gjrundbegriffe, 13; Über d.Grund-
lagen d. Päd. ? 27; Grundlagen d.
Denkpsychologie, 21; D. phil.
(irundlage d. Päd. Pestalozzis, 27.
Hörstummheit, fehlende Sprech-
fähigkeit bei normalem Gehör.
(iegensatz: Taubstummheit. 5.
Taubstummenbildung.
Humanismus (von lat. Mensch-
lichkeit), 1. Ausforisch: die Über-
tragung klasSisgcher (griech.-röm.)
Bildungsinhalte auf die abend-
ländische Kultur und Erziehung,
zumächst in der Form der klassi-
Schen Beredsamkeit (Quintilian,
5. d.), der latein. Sprache und
der Imitation (s. H. u. Ref.), 80-
dann a