Erziehungsberatung
Erzichungswissenschafi,

Kunsterzielung, Leibesübun-
gen, Nationalerzichung, Natio-
nalsozalismus, Politische Päd-
agogik, Schule, Wehrerzichung,
Zucht.
L.: 1. Krieck, Philogophie der
1, zuerst 1922; ders., 1%.8-Phi-
Josophie, 1930; ders,., Menschen-
formung, zuerst 1925, 1930;
ders., Nationalpolitische I.,
zuerst 1932, 19362; ders., Na-
tionalsozialistische 17., zuergst
1935, 19374; A. Baceumler, Poli-
tik und 1., 1937 ; ders., Männer-
bund und Krzichung, 19:406-T8d.;
Ph. Hördt, Grundformen volk-
hafter Bildung, 1940*; B. v.
Schirach, Revolution der I17.,
19392; W. Hehlmann, Wegens-
formung aus gegchichtlicher
Verantwortung, 1936,
Stziehungsherafung dient der
Unterstützung der Kiltern bei
dem Auftreten erzicherischer
Schwierigkeiten, darüber hinaus
aber der gegenseitigen Iilfe
und Zugammenarbeit zwischen
Schule, HJ. und Kiternhaus in
allen erzieherischen Fragen. In
der Schule geschicht die 17. in
den Sprechstunden der Lehrer
und Schulleiter. Bei Auftreten
von Frzichungsschwierigkeiten,
charakterlichen VFehlentwick-
Jungen, psychopathischer Ver-
anlagung u. ä, stehen auch die
Linrichtungen der NSV,.-Ju-
gendhilfe zur Verfügung. Kine
vammelstelle für Vragen der I.
unterhält das Deutsche Zentral-
institut für Yrzichung und Un-
terricht, in Berlin, Potsdamer
Straße 51 und 53, --- 1.: O.
Kersten, Praxis d. X., 1941,
Erziehungsroman + Bildungs-
roman.
Erziehungswissenschaft, die
Wissenschaft von Wegen, Auf-
gabe, Vormen und Bedingungen
der + Frzichung; Hauptauf-
gabenbereich der -> Pädagogik,
vielfach auch mit dieger iden-
tisch. Die Bemühungen um
cine wissenschaftliche Begrün-
dung des pädagogischen Den-
kens begannen im wesentlichen
mit dem Ausgang des Aufklä-
rungszeitalters (Campe, Trapp,
Villaume u. a.) und erreichten
in der philosophischen Pädago-
gik -> Herbarts ihre erste um-
ſassende Anusgestalbung. I.
gründete die Pädagogik auf die
Psychologie und die XYthik als
ihre Grundwissenschaften und
erhob mit ihr den Anspruch, das
erzicherische Geschehen nach
geiner Aufgabe allgemeingültig
zu bestimmen (zu „normieren“).
Die Ueberwindung dieser philo-
8ophisch-normativen Pädagogik
war das Zicl zunächst der pogiti-
visfischen I, des ausgehenden
19. Jhs. (> Pogitivismug) mit
ihrer methodischen und gach-
lichen Beschränkung auf „„Ge-
gebenes“. Auch die nun fol-
gende geisteswisgenschaftliche
Pädagogik hauptsächlich der
Nachfolge W. -+ Diltheys be-
hielt anfangs die naturwissen-
gchaftlich-positivistigche (vor-
aussetzungslose, weltansehau-
ungsfreie) Grundrichtung bei,
um dann aber immer stärker zu
einer neuen, bekenntnismößig
begründeten Frzichungsmeta-
Pphysik fortzuschreiten. Die mit
-> Bacumler, = Hördt und
-> Krieck einsetzende völkisch-
politische I. isb gleichzeitig der
Beginn einer neuen Deutung der
Vrzicehungsgeschichte auf der
Grundlage von Volk und Rasse
und der erzicherischen Aufgaben
im Rahmen des politischen Go-
gamtzieles.
Die EK. umfaßt eine große

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