Expressionist. Pädagogik
101 Pächer, PFächerung

Rechen-, Schreib- und Recht-
gehreibeunterrichts); Meumann
und geine Anhänger erforschten
mehr die psychologischen Be-
dingungen der Erziehung auf
goeiten des Kindes und traten
dadurch in engste Beziehung
zur experiwentellen Psycholo-
gie. In viclen FYällen wurden Ar-
beiten der experimentellen Kin-
derpsychologie einfach als gol-
che der experimentellen Päd-
agogik bezeichnet, In der Gegen-
wart kommt das I. als Hilfs-
mittel bei Prüfungsverfahren
und als Vorschungsexperiment
vor, ohne doch den Gesamtcha-
rakter der HPFrzichungswissen-
gehaſt maßgeblich zu bestim-
men.
L.: W. A. Lay, Experimen-
telle Didaktik, 1903; 17. Mecu-
mann, Vorlegungen zur Kinfüh-
rung in die experimentelle Päd-
agogik, 3 Bde., 1911---14?,
KxpresSionistizche Pädagogik
nannte man die kurz vor und
bes. nachdem 1. Weltkriege bherr-
gehende gefühlsmäßige und gub-
jektivistische Strömung, die die
KErzichung auf IKosten der Zucht
und Ordnung von don Bedürf-
nisgen und Neigungen des Kin-
des abhängig machen wollte.
Pachberater, 1. Yür die Yächer
Handarbeit, Hauswirtschaft,
Kunsterziebung und Leibeger-
ziehung eingesetztoe Berater, die
im Auftrage der zuständigen
vSchulaufsichtsbeamten die
Lohrkräfte beraten, ohne Vor-
gesctzte derselben zu gein; Sie
wurden geit der Zeit nach dem
1. Weltkrieg berufen (in Preußen
durch Erl. vom 3. 4. 1923) und
gind teils haupt-, teils neben-
amtlich tätig. In Fragen der
Mädchenerziehung amtieren P'.-
innen. 2, oStudienräte bei den
Abteilungen für höhere Schulen
bei den Oberprägidenten, die
zur Entlastung der Oberschul-
räte mit fachlichen Gutachten
aller Art beauftragt werden.
3. P.innen für das ländlich-
hauswirtschaftliche Schulwesen
Sind bei den Regierungsprägi-
denten nebenamtlich tätige
Sachbearbeiterinnen der Lan-
degbauernschaften, die gewöhn-
lich für den Dienstbezirk eines
Regierungs- und -+ Landwirt-
Schaftsgchulrates ernannt wer-
den und dessgen Tätigkeit in den
Vragen des hauswirtschaftlichen
Unterrichts und der Mädchen-
erziehung unterstbützen,
Vücher, Yächerung, die mit fort-
gehroeitender Differenzierung des
Schulwesens entstandene äu-
ßere Gliederung des Schulunter-
richts. Sie isb gegenwärtig mit
Ausnahme der ersten Grund-
Schulzeit (> Gesamtunterricht)
die allgemein herrschende Un-
terrichtsform. Kannte auch
die ma. Schule bereits eine
gewisse Gliederung des Unter-
richts, 80 entstand doch der
VWächerreichtum der modernen
Schule erst im Laufe des 18. und
des 19. Jhs. Er führte für die
höhere Schule Seit der Wende
des 18, zum 19. Jh. Schließlich
zu einer fachlichen Arbeitstei-
lung im Lehrkörper und zum
-> PVachlehrergystem. Die geit-
ber immer vielgestaltigere Fä-
cherung wurde in mehreren An-
Sätzen zu überwinden oder
durch cino innere Vereinheit-
lichung zu mildern gesucht.
Hierher gehörte u. 4a. die preuß,
Volksschule der Regulativzeit
(> Regulative) und die neu-
humanistigcehe Gymnasgialre-
form im 19. Jh. Den Versuch
einer Begeitigung der Fächer in

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