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TVFamilie

verschieden), andererseits durch
die Notwendigkeiten, unter de-
nen die Frzielhung in der ge-
gehichtlich-politischen Welt
gteht. -- 1..: 1. Reinöhl, Die
Vererbung der geistigen Bega-
bung, 1939?,
Falk, Adalbert, * 10. 8. 1827
Metschkau (Kreis Striegaun), YT
7. 7. 1900 Hamm, war Vor-
tragender Rat im preuß. dJu-
stizministerium, von 1872 bis
1879 preuß. Kultusminister und
gpäter Oberlandesgerichtsprä-
gident in Hamm. 1. vertrat
die Idee der Staatsschule gegen-
über den Konfesgionalisierungs-
bestrebungen, erneuerte das
Volksschult- und Lehrerbildungs-
wegen durch das Schulaufsichts-
gesetz und die > „Allgemeinen
Bestimmungen“ vom Jahre 1872
und verfaßte cin Unterrichts-
gesetz, das aber nicht durch-
gebracht, wurde. -- 1,,; I, VYör-
gter, A. 1“., 1927.
Pamilie, Grundbestandtril und
Keimzelle des volklich-staat-
lichen Lebens und ursprüng-
lichste Krzichungsgemeinschaft,
im römischen, german. und ma,
Leben vielfach in der Vorm der
Croßfamilie nicht nur Bluts-
und Wiärtschaftsgemeinzschaft,
gondern Gesimungs-, ja Kampf-
gemeinschaft. und fast immer
auch Präger der Xrzichung. In
den letzten Jahrhlumderten, bes,
mit der fortschreitenden Indu-
gtrialisierung 8citv dem 19. JIh.,
verlor die 1". ihre ursprüngliche
Stellung, löste gich mehr und
mehr auf und erfüllte cit Jahr-
zehnten auch ihre biologische
Aufgabe nur noch ungenügend,
Eine der Grundaufgaben des
nationalsozialistischen Staates
ist es, der Auflögung der 1", mit
allen Mitteln zu begegnen und
Ihr ihro Bedeutung als Grund-
lage des völkischen Wachstums
und des staatlichen Lebens zu-
rückzugeben. Zahlreiche Maß-
nahmen der Ehe- und Nach-
wuchsförderung, der Erziehung,
und im Schulweosen die Förde-
rung kinderreicher P.n durch
Geschwisterermäßigungen, Aug
bildungsbeihilfen und Preistel-
Jen stehen im Diensto dieser
Aufgabe (> Kinderbeihilfen).
Die PV. ist die erste und natür
liche Brzichungsgemeinschaft,
In der gemeingamen Atmo
sphäre des Y.n-Lobens vollzicht
gich das Ansreifen der ein-
zelnen kindlichen Entwick-
lJungsstufen, das Hineinwachsen
in die Welt der Erwachsenen,
in Brauchtum, Sitte, Muautter-
gprache, Kultur und Volkstum,
Vater und Mutter ergänzen ein-
ander in den erzicherischen
Mittel und Abgsichten. Der
Wert der V.n-Erzichung hängt
allerdings in hohem Maße davon
ab, ob Beschäftigung, Wirt-
gehaftslage und Verständnis der
Kitern eine erzieherische Wir-
kung wahrgscheinlich machen
oder nicht, ob die Eltern fähig
gind, geeignete erzicherische
VYormen zu finden, ob die Zu-
gammenarbeit, mit der öÖffent-
lichen Erziehung durch Schule
und HJ. gestört wird oder ob
gich beide Seiten verständnis-
voll unterstützen usf. Kine be-
Sondere Gefahr auch in erziehe-
rischer Hinsicht liegt in der
Kinderarmut. Einzige Kinder
gind im allgemeinen 8chwerer
zu erzichen und verleugnen hüäu-
fig auch 8päter nicht die Yolgen
der durch das ausschliecßliche
Zugammenleben mit KYrwachse-
nen einscitigen erzieherischen
Wirkung.

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