VYamilie
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Farbenblindheit

In der Gegschichte des Schul-
wegens ist vielfach der Verguch
gemacht worden, die öffentliche
Krzichung nach dem Muster der
V.n-Krzicehung aufzubauen. So
forderte Pestalozzi für die
Schule die Vorm der „Wohn-
gtubenerzichung“. Dörpfeld er-
strebte den Kingatz der FV. (bzw.
der „Schulgemeinde“) als recht-
lichen Träger der gesamten
Schulorganisation. Die Land-
erzichungsheimbewegung Seit
H. Lietz entwickelte familien-
artige Krzichungskameradschaf-
ten und glich das Leben in den
Heimen vielfach bewußt dem
V,.n-Leben an. Auch die Heim-
erziehung dor Gegenwart Ichnt
gich in mancher Hingicht an die
V. an. Im allgemeinen jedoch
entwickelt die öffentliche Er-
ziehung mit Recht andere For-
men und Maßnahmen als die
V.n-Krzichung, Der Wert der
PV.n-Vrziehung wird. dadurch
nicht berabgesetzt; vielmehr
bildet diese eine wichtige KEr-
gänzung der öffentlichen Kr-
ziehung, bes. für das Kindcg-
alter.
Die Mitwirkung des Kitern-
hauses an der Jugenderzichung
im Deutschen Reich wurde aus-
drücklich gefordert und gewähr-
leistet durch die „Leitgedanken
zur Schulordnung“ dos Reichs-
innenministers vom 20. 1. 1934.
Schule und HJ. haben biernach
„in ihren Ansprüchen an die
Jugend auf die Mitwirkung der
Eltern an der Erziehung und
auf die Erhaltung und Pflege
des Familienlebens verständnig-
volle Rücksicht zu nehmen“,
Die Zugammenarbeit der Schule
mit dem Viternhaus wurde ge-
regelt durch die Kinsetzung der
-> Schulgemeinde, > Iiltern,
L.: Schrifttum über P'., Volk
und Rasse (Beiheft 1 der NS.
Bibliographie), 1938; Mau und
Woischnik, Freude am Kind,
1938; M. Tippelmann, Klein-
kindererziehung in der deut-
gschen P., 1938; H. FB. K. Gün-
ther, Formen und Urgeschichte
der Khe, 1940.
Familienforschung, Erforschung
der Vorfahrenreihe, der Sippen-
zusammenhänge und der JPa-
milieneigentümlichkeiten, ing-
bes. auch des Krbbestandesz
Hilfsmittel der nationalsoziali-
StisSchen Aufbauarbeit und da-
her auch in der Schule zu pfle-
gen oder doch vorzubereiten.
Vor allem kann das Sippen- und
Ahnenbewußtsein gegehärft, der
ptolz auf die Familienzugehö-
rigkeit geweckt und der Wille
gefördert werden, selber als
Ahne die Familie fortzuführen.
Darüber hinans können die
Hilfsmittel der F., z. B. die An-
lage von Tafeln und Karteien,
die Benutzung familienkund-
licher Archive und Literatur
u. & m. behandelt werden. Die
Vamilienpflege und -forschung
gol] nicht in besonderen Unter-
richtsstunden, 80ndern in allen
Fächern gefördert werden. ---
L.: G. vteiner, Lebendige VV,
und Vamiliengeschichte in der
Schule, 1937?.
Parbenblindheit, auf rezessiver,
geschlechtsgebundener Erban-
lage beruhende Unfähigkeit,
einzelne (partielle V., zZ. B. Rot-
Grün-Blindheit) oder alle (totale
VV.) Farben voneinander zu un-
terscheiden, Die F, beeinträch-
tigt gelegentlich die Leistungs-
fähigkeit auf optischem Gebiete
erheblich. Die Prüfung auf PF.
geschicht gewöhnlich dadurch,
daß man auf begonderen 'Taieln

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