Vernunterricht
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Vichto

einer Prüfung ab, deren Able-
gung den Teilnehmern freige-
8tellt ist. Mit den 1, gind häufig
Buch- und Lechrmittelausstel-
lungen verbunden, 1. J. 1939
wurden die 1. in Deutschland
von mehr als 5000 Ausländern
besucht,
Pernunterricht, allgemeinbil-
dende oder berufliche Unter-
weisung mit I1lilfe von Unter-
richtsbriefen oder sgonstigen
Schriften, wobei den Teilneh-
mern in bestimmten zeitlichen
Abständen Aufgaben gestellt,
begutachtet oder verbeszert
werden. PV. in diesem Sinne
wurde biSher auf den ver-
schiedensten Gebieten bes. im
Auslande erteilt. Jr erstreckt
gich auf Ilementarkenntnisse
(Roechnenoder Schreiben), Spra-
chen, berufliche (z. B. kauf-
männische) Kennfnisse usf. In
Deutschland wird 1, unter Vör-
derung durch die DAP. vor
allem innerhalb der Berufs-
erziehungdurchgeführt.Frdient
hier vorwiegend dor Vorbercei-
tung für den Besuch von FVach-
Ichranstalten und beruflichen
L hrgängen. --- Durch Tr). d.
REM. vom 7. 11. 1940 (mit Kr-
gänzungen v. 11.5. 1942) wurde
der FF. unter stnatliche Aufsicht
gestellt. Hiernach darf PV. nur
von bes, geeigneten Peorsonen
erteilt werden. Kr unterstcht
der Aufsicht der zuständigen
Schulaufsichtsbehörde, Der 1i-
ter eines V'.s-Betricbes muß der
BReichsgemeinschaft der deut-
Schen Privatschulen &. V. an-
gehören.
Vertigkeiten, durch Uebung und
Gebrauch entfaltetes Können
auf den verschiedensten Ce-
bieten: manuelle, technische,
künstlerische, sportliche, gei-
etige FP. Die Entwicklung le-
benswichtiger VV, bildet eine we-
gentliche Teilaufgabe der Er-
ziehung, insbes. der Schule und
der Berufserziehung,.
Pibel, Legebuch für den An-
fangsunterricht, entstand aus
den ABO-Büchern des 16. Jhs.,
die im allgemeinen bloße Zu-
gammenstellungen der Alpha-
bete und einige Kirchliche
Texte enthielten, war geit dem
18. Ih. auch unter dem heutigen
Namen im Gebrauch und wollte
das Legenlernen ermöglichen
oder doch erleichtern. Erst 8pä-
ter trat die Absicht der An-
schaummgsvermittlung (18. Jh.),
des Schreibenlehrens (19. Jh.)
und eines methodischen (logi-
chen oder Ppsychologischen)
Aufbaug hinzu,
Die moderne Yibel ist ein
kindertümliches -> Legebuch,
das in Inhalt und Form weit-
gebend von der Vigenarb der
betreffenden kindlichen Alters-
stuſe (6. Lebensjahr) bestimmt
wird. Diesem Gegsichtspunkt
ordnen gsich die mannigfaltigen
und kindertümlichen Bilder, die
lebendigen, zusammenhängen-
den Texte, die Bezugnahme auf
den kindlichen Lebenskreis und
die Heimat unter. Die Anfangs-
schriftart ist die ,„,Normal-
Schrift“. Ueber die Zulasgung v.
Pn entscheidet d. Reichsstello
f. d. Schul- u, Unt.-Schrifttum,
Pichte, Johann Gottlieb, * 19, 5.
1762 Rammenau (Oberlausitz),
T 29. 1. 1814 Berlin, Philosoph
und Frzicher, scit dem Jahre
1793 Prof, in Jena. auf Grund
des Atheismugstreites entlassen,
wurde später Prof. in Erlangen
und i. J. 1810 Prof. und Rektor

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