PVliegertechn. Vorschulen
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Vördernde Berufsgerzichung

Strafe gegriffen werden, nicht
ohne vorherige gorgfältige Prü-
fung, ob Unfleiß oder Versagen
nicht durch häusliche Verhält-
nisse, Unterernährung, Krank-
beit oder die JLeistungsfähigkeit
beeinträchtigende PFrlebniese
hervorgerufen worden gind,
FliegertechnisSche Vorzschulen,
Ausbildungsstätten der H'ft-
waffe für 14- bis ISjährige Jun-
gen, die eine Unterführerlauf-
bahn boi technischen Kinheiten
der Liftwaffe erstreben. Die
Ausbildung erstreckt sich auf
die Erlernung eines technischen
Handwerks wie Flugzeugbauer,
Motorenschlosser, KKlektrome-
ehaniker usf. (gewöhnlich 3?/;
Jahre) 8Owie auf cine mili-
täriszche Vorbereitungszeit (?/s
Jahr). Die Abzolventen ver-
flichten Sich zum Dienst als
nteroffizier in der Lmſtwaffe.
Plugmodellbau, der Bau von
Segelflugmodetlen durch Ju-
gendliche, wird betrieben im
Zeichen- und Werkunterricht
der a)bgemeinbildenden Schu-
len, und zwar insbes. im 6. und
T. Schuljahr, in den DJ.-Ar-
beitsgemeinschaften für 1'., in
Le hrgängender Berufs-, Berufs-
fach- und Fachschulen und des
NSPVK. Der PV. bildet eine Vor-
Stufe der vorflicgerischen Avs-
bildung. fr goll in der männ-
lichen Jugend das Intoresse an
Luftfahrt und YFlugsport wecken
und wachhalten und zugleich in
die flnetechnischen und flüg-
physikalizchen Anfangsgründe
einführen. Für den Unterricht
wurden am 30, 12. 1939 all-
gemeine Richtlinien erlassen,
Ir will die Handfertigkeit för-
dern, zu Ausdauer, (CewisSCh-
haftigkeit und Kameradschaſft
erziehen, Anregung zu cigenem
Arbeiten geben, die Jugend
mit dem Luftfahrtgedanken
durchdringen und bes. befähigte
Jungen für die Modellflug-
arbeitsgemeinschaften des DJ.
auslesen helfen. Methodisch bo-
ginnt der Unterricht im VV. mit
technischen Vorübungen in der
Werkzeug- und Werkstoffbe-
handlung und Schreitet von
loichteren zu sSchwereren MNMo-
dellen fort. Er wird verbunden
mib Unterweisungen jn den
ihooretischen Grundlagen des
Vliegens und mit praktischeon
Modellffugübungen.
ZisSchr.: Deutsche Luftwacht,
Ausgabe Modcllflug. -- 1,.: H.
Winkler, Handbuch des JP'.s,
19.103,
Vörderklassen, Einrichtungen
für untermittelmäßig begabte
Schüler innerhalb der öffent-
Jichen Volksschulen m manchen
Großstüdten, zuerst geschaffen
von A. Sickinger im 80,
„Mannheimer BSchulsystem“.
Celegentlich werden als Y, auch
Sonderklagsen für Hochbegabte
bezeichnet, -- 1.,: A. Sickinger,
Arbeitsunterricht, Kinhveits-
gehule, Mannheimer Schulsy-
81cm, 1920,
Vördernde Berutsgerziehung, die
Gegsamtheit der Maßnahmen der
DAP., den berufstätigen Men-
gehen berufserzicherisch zu be-
treuen, und zwar im einzelnen
1. die Vermitthung von Arbeits-
erfahrungen, -traditionen, «tech-
niken und -können, und damit
die Hinführung zu beruflicher
Höchstleistung, und 2. die welt-
anschauliche Vertiefung des Ar-
beitslecbens, Das Zivl ist die Ver-
einigung von Leistungswillen u.
Vingatzbereitschaft im Beruf,
Von der f. B. zu unterscheiden
ist die > zugätzliche Berufs-

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