Vorstschulen
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VPortbildungsschule

Linrichtungen zum Studium
der Vorstwissengchaſten befin-
den gich an den Univerzitäten
Vreiburg, Göttingen (früher 1',
H.Hannoversch-Münden), Mün-
chen und an der "Pechnischen
Hochschule Dresden (früher PF,
H. Tharandt). Das Studium
getzt das Reifezeugnis einer
Vollanstalt gowie eino prakti-
gehe „„Vorlehre“ bis zu 12 Mo-
naten voraus, Der Studiengang
dauert sieben Halbjahre und
gehließt mit einer Diplom- bzw.
einer Referendarprüfung ab.
Das Studium der Vorstwissen-
schaft und geine Abschlußprü-
ſungen wurden durch Dr). d.
REM. vom 31. 12. 1939 neuge-
ordnet. Die Abschlußprüfung
verleiht den akademischen Grad
eines „Diplom-PForstwirts“, die
technische Zugatzprüfung für
Vorstwirte den akademischen
Grad „„Diplom-Vorstingenieur“.
PorsStschulen, PVachschulen für
die Ausbildung der Anwärter
für den staatlichen und privaten
Vorstbetricbsdienst. Sie werden
größtenteils vom Reichsnähr-
Stand unterhalten, Dancben be-
tehen auch Heeresfachschulen
für Porst wirtschaft, Die Tv,
unteratehen der Aufsicht des
REM. Ihre Schulbestimmun-
gen, Lehrpläne und Abschluß-
prüfung wurden durch Kr). des
REM. vom 19.9. 1940 einheit
lich geregelt. Der Besuch dauert
etwa ein Jahr und gchließt mit
derfilfsförsterprüfumg ab. Vor-
ausgegetzt wird eine zweijährige
Tehrzeitgowieeineausreichende
Schulbildung. 1". bestchen u. a,
m Bruck a. d. Mur, Haldeons-
leben, Kartlsrahe, Taohr am
Main, Miltenberg, Reichenstein,
Reichsstadt, Schotten, Span-
genberg, Steinbusch (über Wol-
denberg i. d. Neumark), 'Vomp-
lin und Wittlich.
Portbildung des Lehrers ge-
Schicht in erster Linie durch die
weltanschauliche und fachliche
Schulungsarbeit, die der NS.-
Lchrerbundinbesonderen Schu-
Iumgsstätten (Reichsschule und
Gauschnlen) in 8- bis 14tägigen
Lehrgängen durchführt. Sieſim-
det ihre Frgänzung in zahl-
reichen Arbeitsgemeinschaften
pmoerhalb der Reichswaltung,
der Gau- und Kreiswaltungen
des NS.-Lechrerbundes. Für
einzelne Vächer oder TVach-
gruppen (zZ. B. Englisch) veran-
glallet das Deutsche Zoentral-
institut für Yrzichung und Un-
terricht laufend PYortbildungs-
Ichrgänge. Für die berufspral-
Lische Weiterbildung der Schul-
amtsbewerber wurden durch
Frl. d. REM. vom 3. 5. 1937 ein-
heitliche Richtlinien erlassen,
durch die der zuständige Schul-
rat zum Leiter der Vortbildungs-
arbeit bestimmt wird, Er veran-
staltet in jedem Jahre acht bis
zehn ganztägige Arbeitstagun-
gen und führt die Bewerber in
die verschiedenen Schulsysteme
ihres Kreises ein. Die Schul-
amtsbewerber gind für die
Dauer von zwei Jahren zur
Teilnahme an den Verangtal-
tungen verpflichtet.
Portbildungsschule, ältero Be-
zeichnung für > Berufsschule.
Vrage, altes Hilfsmittel des Un-
terrichts, früher vorwiegend
TLehrerfrage, dient 80wohl der
Vortführung des Unterrichts-
ganges (als Entwicklungsfrage)
als auch der Veststellung der
Kenntnisse (als Prüfungsfrage).
Die neuere Unterrichtslehre ver-
langt außerdem die Anwendung
der Schülerfrage. der großer

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