Vührererzichung
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Führung der Jugend

ordnung und den Anspruch,
mit dieser Deutung und mit
diesem Bekenntnis die der cige-
nen Art innewohnenden Kräfte
freizumachen. -> Erziehung. --
L.: A. Kotz, FP. und JYolgen,
1939*- 11,
Führererziehung, wichtige Auf-
gabe der NSDAP. und ihrer
Gliederungen mit dem Ziel der
Bereitstellung eines geeigneten
Nachwuchses für die politischen
Vührungsaufgaben, die zugleich
auch erzicherische Aufgaben
gind, Die Auslese6 des VYührer-
nachwuchses erfolgt in ergter
Linio nach charakterlichen Ge-
gichtspunkten. Neben Vührer-
eigenschaften wie Mut und Fnt-
Schlossenheit, Selbständigkeit
des Auffassens, Denkens und
Handelns goll der politische
VYührer Offenheit und Khrlich-
keit, Ordnungs- und Gemein-
gehaftssinn, Zuverlässigkeit und
vercchtigkeitsgefühl, Pflichtige-
ginmmng und Opferbereitschaft
besitzen und jederzeit in der
Lage gein, gelbstverantwort-
liche Entscheidungen zu treffen.
Außer der gelbstverständlichen
Bewährimng im Dienst der
NSDAP, oder ihrer Gliederun-
gen wird von ihm die Teilnahme
an den Lehrgängen der Gau-
und Reichsführerschnlen ver-
langt, die zugleich der weltan-
gchaulichen Schulung und der
charakterlichen Auglese dienen.
Selbständige FYübrerschulen mit
besonderen Aufgaben gibt es
weiter innerhalb der SS., der
SA., des NSKK. und NSPFICS.
und der übrigen Gliederungen
wid Verbände der NSDAP, Zur
Ausbildung und Frzichung von
+ Jugendführern bestehen zah]l-
reiche Gebiets-, Sonder- und
Reichsschulen der HJ. (> Hit-
Jer-Jugend) und die -+ Akade-
mie für Jugendführung in
Braungschweig. Der frühzeitigen
Auglese und Krzichung des poli-
tischen Yührernachwuchses die-
nen auch die -+ Nationalpoii-
tischen Erzicehungsanstalten u.
die von der HJ. geführten
-> Adolf-Hitler-Schulen. Ihren
Abschluß erhält die VF, in den
NS. + Ordensburgen.
fgührung der Jugend ist eino we-
centliche Aufgabs der Brzie-
hung; ja, in gewissem SINnNe
ist jede echte Erzichung zu-
gleich VF. Der Anspruch, daß die
Jugend geführt werden mügse,
gtcht im Gegengatz zur Päd-
agogik des bloßen Gewährenlas-
gens. Er gründet zich auf die
Notwendigkeit, die Jugend in
die geschichtlich-politigchen u.
die kulturellen Aufgaben des
Volksganzen einzuführen und
gie zu dem gspäüteren Lingatz für
diese Aufgaben fähig und tüch-
tig zu machen. Die IF. der Ju-
gend ist vor allem die Aufgabe
der HJ.
Die Yührererziehung der
HJ. ist aufgebaut auf dem
Grundsgatz, daß Jugend durch
Jugend geführt werden mügse,.
Dementsprechend gehen die
Jugendführer grundsätzlich aus
der Mannschaft hervor und
müggen g8ich in der Vührung
dergselben bewähren. Threr wei-
teren Ausbildung dienen dio
Gebiets- und Reichsführerschu-
Jen. Neben der Reichsjugendfüh-
rergchule in Potsdam, der Ost-
Jandführerschule in Marienwer-
der, den Reichsführerinnenschu-«
Jen in Potsdom und Boyden be-
stchen Reichsschulen für Sport,
Scesport, Schießen, Verwaltung,
weltanschauliche Schulung,
Landdienstführer, Gymnastik,

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