Gegchlechtertrennung
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Geschlechtliche Erziehung

Geschichte und Frzichung,
19393; H. H. Schacht, Volk
und Geschichte, 1938; W.
Gehl, Geschichte, 1939; B.
Kumsteller u. a., Geschichts-
buch für die deutsche Jugend,
1939; W. Hohmann, Volk-
werden der Deutschen, 1939;
Schmitthenner und Tliedner,
Yührer und Völker, 1939; G.
Vrenssen, Der Weg ungeres
Volkes, 1938; K. Plenzat, Ich
hörte ein Heldenlied agen und
gingen. Deutgsche Gegschichte in
Balladen und Liedern, 1938;
Vr. Stieve, Geschichte des deut-
gehen Volkes, 19388; P. Kirn,
Politische Geschichte der deut-
gehen Grenzen, 19382; 1L,. Geß-
ner, Der Zugammenbruch des
2. Reiches, 1937; P. Malthan,
Das 2, Reich, 1938; ders., Das
Werden ungeres Volkes, 1939;
v. d. Goltz und Sticefenhofer,
Unsterbl. Deutschland, 1936;
G. Paul, Die Grundzüge der
Rassen- und Raumgeschichto
des deutschen Volkes, 1940;
A. Krauß, Irrgang deutscher
Königspolitik, 1927; Lehrbü-
cher von Klagges und Fronke,
Kdelmann und Gruenberg u. a,
Geschlechtertrennung in der
Erziehung, allgemeiner Grund-
gatz des öffentlichen Schul- und
Erziehungswesens in Deutsch-
Jand und den meisten Kultur-
ländern. In Deutschland wird
(einheitlich zeit dem Jahre 1933)
eine gemeingame Yrzichung der
Gegschlechter nur in den wenig-
gegliederten Landschulen zuge-
Jasgen und grundsätzlich in den
Volksschulen, den mittleren und
höheren Schulen abgelehnt,
Gleichzeitig wird dio anßer-
gehulische Frziclung in den
Gliederungen der NSDAP.,,
bes, in der HJ., auf der Grund-
Jage der G. durchgeführt. Aus
äußeren Gründen werden in
Kinzelfällen Mädchen zum Un-
terricht an Jungenschulen zu-
gelassen. Die Verschiedenheit
im körperlichen und geclischen
Wachstum zwischen beiden Ge-
gehlechtern, vor allem aber die
Unterschiedlichkeit der Auf-
gaben des Mannes und der
Vrau im politisch-kulturellen
Leben und der daraus gich er-
gebenden erzicherischen Ziele
führen zur G. -> Gegehlechts-
unterschiede, IKocdukation ,
Mädchenerzielhung, Mädchen
an Jdungenschnulen.
Geschlechtliche Erziehung, Er-
ziehung zur Reinheit und
Sauberkeit in Dingen des ge-
gehlechtlichen Lebens, zur Ver-
antwortung vor dem wachsgen-
den Leben, zur Achtung vor
dem anderen Geschlecht und
zum unbedingten Willen, eino
Aufgaben als Ahnherr gegen-
über den kommenden Genera-
tionen zu erfüllen, Kine "Teil«
aufgabe der g.n I. ist die früher
808. 8. „Aufklärung“, d. h. die
geschlechtliche Belehrung. Diese
Setzt Bich 11. a. das Zicl, die Ju-
gend in einwandfreier Weise
mit der Vortpflanzung des Mon-
schen und den mit dem Ge-
gehlechtsleben zusammenhüän-
genden Vorgängen bekanntzu-
machen. Sie dient auf der einen
Seite dem Bostreben, die Ju-
gend über die Gefahren des
Gegehlechtsverkehrs (der Ge-
gehlechtskrankheiten und ihrer
VYolgen) zu unterrichten, auf der
anderen Seite dem Ziel, dem
Kinde von Anfang an die hohe
Bedeutung der Vortpflanzung
für die Yamilie und das Volks-
ganze nahezubringen, es über
das Wegen der Rasse und der

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