Gesaundheitspflege
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Gegundheitspflege

die Mitwirkung bei Maßnahmen
der Körperpflege und der Lei-
besübungen,. Dine wichtigo Toil-
aufgabe der 6. G. ist die -+ Ju-
gendgegundheitspflege, die dio
G. der Jugend vom 6. bis zum
18. Lobensjahr umfaßt und gich
hauptgächlich in die Schulge-
gundheitspflege und den - Go-
gundheitsdienst der HJ. gliedert.
Die Schulgesundhoits-
pflege richtet gsich 1. auf die
Hygiene der Schuleinrichtungen
und der Schularbeit 8owie deren
Sicherung durch besondere Maß-
nahmen bei Auftreten folgender
Krankheiten: Lepra, Cholera,
Diphtherie, Pleckſieber, epide-
mische Gehirnentzündung, Gelb-
fieber, Genickstarre, Ieuch-
husten, epidemische IKinder-
lähmung, Magern, Papageicn-
krankheit, Pest, Pocken, Rotz,
Rückfallfieber, Ruhr, Schar-
lach, "Typhus, Paratyphus,
Bangsche Krankheit, Favus,
zeschlechtskrankheiten, Grip-
pc, Impetigo contagina, Kör-
nerkrankheit, Krätze, bakte-
rielle Lybensmittelvergiftung,
Malaria, Lungen- und Kehlkopf-
tuberkulosc, Mikrosporie, Milz-
brand, Mumps, Röteln, Tollwut
(Wasserscheu, Lys8a), Trichi-
nose, Tularämie, Verlaugung,
Weilsche Krankheit und Wind-
pocken; 2. auf die Bcaufsichti-
gung der körperlichen Entwick-
Jung des Schulkindes durch den
Jugendarzt; 3. auf begondere
Maßnahmen und LKinrichtungen
zur Betreuung gegundheitlich
gefährdeter inder (Reihen-
unterzuchungen, Waldschulen,
Verienaufenthalt, ITeilstätten,
Sonderschulen usw.); 4. auf
die unterrichtliche Belehrung:
in den allgemeinbildenden Schu-
Jen meist im Anschlß an den
Unterricht in den Naturwissen-
gchaften und Leibegübungen,
als besonderes Vach an Frauen-
bildungsanstalten, Volkspflege-
gchulen u. ühnlichen Anstalten.
In der Schulgesgundheitspflege
haupt- oder nebenamtlich tätige
Ärzte heißen Künftig Jugend-
ärzte, Sie Sollen möglichst zu-
gleich HJ.-Ärzte gein.
Auf Grund des RG. über die
Vereinheitlichung des Gesund-
heitswegens vom 3. 7. 1934 und
der VO. des Reichsinnenmini-
stors vom 1. 4. 1935 hat das
Gegsundheitsamt darüber zu wa-
ehen, daß die Schulgebäude und
ihre BLinrichtungsgegenstände
den Anforderungen der G. ent-
Sprechen, Innerhalb von fünf
Jahren hat der zuständige be-
amtete Arzt jede Schule geines
Bezirks abwechselnd im Som-
mer und Winter auf ihre Bau-
lichkeit und Kinrichtung 80wie
auf den Gesundheitszustand der
Kinder zu prüfen. Der Amts-
arzt wacht weiter darüber, daß
der gehuläcztliche Dienst ein-
gehließlich der Schulzahnpflege
einwandfrei durchgeführt wird.
Das Gesundheitsamt gsorgt da-
für, daß der Verbreitung über-
tragbarer Krankheiten durch
die Schulen nach Möglichkeit
vorgebeugt wird, die Schüler im
Sinne der G. erzogen und über
die Grundgedanken der Brb-
gesundheits- und Rassenpflego
belehrt werden, Zur Seuchen-
bekämpfung durch die Schule
wurden durch Erl. d. Reichs-
innenministers v. 30. 4 1942 u.
d. RKM,. v. 26. 5. 1942 neuoc
Vorschriften erteilt, In den ein-
zeinen Schulen werden für jeden
Schüler in Zusammenarbeit mit
den Gegundheitsämtern reichs-
einheitliche Gegundheitsbogen

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