Gewerbelchrer
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Glaube und Schönheit

geführt. Für die G. in Kinder-
heimen bestehen begsonders
slrenge Richtlinien. -- Kine eng
mit der G,. verbundene Aufgabe
isb die > Krbgesundhoeitspflege.
Ziüschr.: Der Öffentliche Ge-
gundheitsdienst (Seit 1935).-1L.:
Gegundheitsbüchlein, hg. vom
Reichsgegundheitgamt, 194028,
Gewerbelehrer, auch Gewerbe-
oberlehrer, Lehrer an Berufs-
gchulen, werden an begonderen
Instituten (Berufspädagogische
Institute Berlin, Frankfurta. M.,
München, Straßburg, Ausbil-
dungsstätte für Berufs- u. Ge-
werbeschullchrer Dresden, für
G.innen auch am Pädagogischen
Institut Jena) ausgebildet. Die
Vrrichtung weiterer Institute
isb geplant. Zugelassen werden
Sowohl Lchrpersgonen mib prak-
tischer Vachausbildung, tech-
nische Vach- und Hochschul-
absolventen als auch Praktiker,
Vacharbeiter, Meister usf. mit
genügender allgemeiner Vor-
bildung. Das Studium getzt in
jedem Falle eine praktische
Berufstätigkeib voraus und
davert vier Halbjahre. Die
fachtechnische und praktisch-
pädagogische Ausbildung er-
folgt am Beruſfspädagogischen
Institut, die wissenschaftliche
Erziehung an den örtlichen
Hochschulen. Auf das Stu-
dium folgt eine praktische pä-
dagogische Ausbildung von
einem Jahre. Yür die Anusbil-
dung von Gewerbelehrerinnen
wird an verschiedenen Orten
eine Reihe von Außenstellen
des Borufspäd, Inst. Borlin ein-
gerichtet,
Gewöhnung, 1. die fortschrei-
tende Anpassung an veränderte
Lebensbedingungen auf unbe-
wußtem oder bewußtem Wege,
godann 2. die wachsende Beroeit-
Schaft für dauernde und gich
relativ gleichbleibende Verrich-
tungen durch mehrfache Wie-
derholung derselben. Pädago-
gisch bedeutsam ist die G., 80-
weit sie auf bewußtem Wege
(psychonom) vollzogen wird,
Z. B. als Anpassung an Umwelt-
wirkungen, als G. an Ordnung,
Pünktlichkeit usf. Zum Unter-
schiede von der Uebung wird
bei der G. an die Steigerung der
inneren Bereitschaft und erst in
zweiter Linie an den Leistungs-
zuwachs gedacht. In der HEr-
ziehung spielt Sie eine Rolle vor-
wiegend da, wo es Sich um die
Erzichling von Lebenstüchtig-
keit und Kinordnung in die Ge-
meingchaff handelt, also in der
Bildung typischer Verhaltungs-
weisen. pie isb Hinleitung und
Hilfsmittel zur Charaktererzie-
hung, kann diese indessen nicht
erscetzen. -- 1L.: PV. Zeugner,
Das Problem der G. in der Er-
ziehung, 1929.
Glasfachschule, SehlesiSche, in
Bunzlau, Meisterschule des
deutschen Handwerks zur Aus-
bildung von Glasfachleuten mit
zweijährigen Lehrgängen. Die
Aufnahme getztb ein Aiter von
17 Jahren und eine einjäh-
rige Berufspraxis voraus.
Glaube und Schönheit, BDM.-
Werk „Gl. u. Sch.“, gegründet
1. J. 1938, erfaßt die Jahrgänge
der 17- bis 2ljährigen Mädchen
und hat die Aufgabe, das Mäd-
chen zur „gemeinschaſtsgebun-
denen Persönlichkeit“ zu er-
ziehen. Hierzu gehört im einzel-
nen: die körperliche Durchbil-
dung, die Verpflichtung zur
Körperpflege und gesunden
Lebensweise, die Gewinnung
einer stilvollen, Ppersönlichen

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