Hauswerk
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Hauswirtschaft u. Leibesüb.

Gartenbau- und Blumenpflege,
Purnen und Singspiclen.
Kino Reihe von H. wird vom
BDAL getragen. vie entsprechen
den übrigen öffentlichen H. Ihr
Lehrplan gliedert Sich in Haus-
wirtschaft, weltangehauliche u.
kulturelle Schulung und Sport.
Die Erziehung wird besgonders
nach d. weltanschaulichen Seite
hin vertieft. Aufgenommen wer-
den Mädchen vom 14. Lebens-
Jahr, Sofern gie arischer Ab-
Stammung sind. Zu gegebener
Zeit errichtet der BDAL in Jje-
dem größeren Obergau eine
Schule. -- An zahlreichen H.
werden auf Grund des Erl. d.
REN. vom 1. 12, 1939 zwei-
Jährige Berufsfachlehrgänge zur
Vortbildung von Hausfrauen für
die Aufgaben des Deutschen
Vrauenwerks eingerichtet, die
wöchentlich 5 Stunden erteilen
und gsich auf die folgenden Auf-
gabengebictoe erstrecken: JKo-
chen einschließlich Nahrungs-
mittellchre, Pflege des Hauses,
Behandlung der Wägsche, Nadcel-
arbeit und Werkarbeit, Frnäh-
rung und Gesundheitspflege der
Vamilie, Wirtschaſtslchre des
Hansbhaltes, hauswirtschafſtliche
Berufs- und Vrzichungsfragen
und Reichskunde.
Hauswerk, gegenwärtig ge-
bräuchliche u. in den amtlichen
Richtlinien verwendete JBe-
zeichnung für denjenigen "Teil
des hanswirtschaftlichen Unter-
richts (> Hauswirtschaft), der
das bausfrauliche 'Yun einschl.
der VYürgorge für das leibliche
Wohl der Vamilie (ICochen und
häusliche Arbeiten) u. der Heim-
gestaltung Zz. Gegenstande habt.
->+ Handarboitsunterricht. --
1L.: M. Schreiber, Kleines Hand-
buch für den H,-Unt,, 194113,
Hauswirtsehaft, Unterrichtsfach
in Mädchenschulen, umfaßt
hauptsächlich Kochen, Haus-
und Gartenarbeit. 1%s 8oll das
Mädchen zur Krfüllung geiner
Pflichten als Hausfrau erzieben,
aber gleichzeitig durch Behand-
lung des Zusammenhanges zwi-
Schen Hauswirtschaft u. Volks-
wirtschaft den Blick auf das
Ganze richten und zeigen, „daß
die Leistung ciner vbüchtigen
Hausfrau nicht allein der Fa-
milie, Sondern zugleich der Volks-
wirtschaft zugute kommt“ (Erz.
u. Unt., 1938). H. ist als Unter-
richtsfach an Volks-, Berufs-,
Berufsfach-, Fach-, Haupt-,
Mittel- und Obersgchnulen vertre-
ten, u. zwar in der Volksschule
im 8. Schuljahr (4 Std.), in der
Mittelschule in den Klassen 5
und 6 mit 4 bis 6 Wochenstun-
den (zusammen mit Naturlehre),
in den Oberschulen (hauswirb-
schafſt]. Vorm) in den Klassen 6
bis 8 mib wöchentlich 6 Stun-
den. -> PSrauenfachschulen,
Hanushaltungsschülen usf. --
L.: A. Brendl, Pflege des Haus-
baltes, 1938; Heim und Wolter,
Lebendiger H.3- Unterricht,
1939; M. Sehreiber, Kleines
Handbuch für den Hauswerk-
unterricht, 194113,
JHauswirtsgehatit wü Leibes-
übungen, Lehrerinnen für
den Unterrichtin H. und Ll,,
früher gewöhnlich technische
Lehrerinnen genannt, wurden
in der Vergangenheit uneinheit-
lich in besonderen Seminaren
oder an Hochschulen für Lehrer-
bildung ausgebildet. Durch Erl.
d. REA. vom 20. 6.1939 wurde
für das Reich cinheitlich ein
zweijähriger Lehrgang festge-
sctzb, der mit der Prüfung für
das Lehramt einer Hauswirb-

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