Höheres Lehramt
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Hörstummheit

bringeschulen) und 705 h. Sch.
für Mädchen mit 207 142 Schü-
Jerimnen. An ihnen unterrichte-
ten 28871 festangestellte und
11192nichtfestangestellteLchr-
kräfte. H. Sch. mit begonderen
Aufgaben gind die -> National-
politisgchen BHKrzichungsanstal-
ten und die -+ Adolf-Hitler-
Schulen.
Die Lehrer und Lehrerinnen
an h, Sch, erhalten ihre Aus-
bildung in einem dreijährigen
Hochschulstudinm gowie in ei-
ner anschließenden einjährigen
(bieher zweijährigen) berufs-
Praktischen Anusbildung. Bie
Sind zusammengesgchlossen in
der Reichsfachschaſt I1 des
NSLB.
Ztschr.: Die Deutsche Höhere
vehule (scit 1934), Organ der
Reichsfachschaft II im NSLB.--
L.: Vr. Panlgen, Gegehichte des
gelehrten Unterrichts, 1919 bis
19213; Erz, u, Unt., 1938; Weg-
weiser durch das höhere Schul-
wegen des Deutschen Reiches,
bearb. v.d. Reichsstellef. Schul-
wesen, 6. Jg. 1940 i. Erech.; W.
Oberle, Vaschenbuch für Lehrer
h. Sch. (Weidm. Tasch.), 1939;
A. Homeyer, Die Neuordnung
des höh. Schulwesgens, 19402;
Jahrbuch d. Lohrer d. h. Sch.,
Jährlich; Die Werkstatt d. höh.
Schule (Schriftenroihe).
Höheres Lehramt -- Lehroerbil-
dung, Studienrat.
Wolztechnikum, Lehranstalt für
Holzwirtschaſt, Pachschule zur
Ausbildung von Holztochni-
kern, Holzwerkmeistern, Abtei-
hungsleitern und Betriocbsgleitern.
Die Aufnahme getzt eine zwei-
bis vierjährige praktische Aus-
bildung voraus, Der Lehrgang
dauert zwei Jahre und gschließt
mit einer Prüfung ab. Kin H.
befindet 8ich in Rogenheim
(Bayr. Alpen). Abteilungen für
Holzwirtschaft haben d. Staats-
bauschule zu Gravdenz und die
Staatsgewerbeschule zu Wien-
Mödling.
Hördt, Philipp, * 23. 12. 1890
Weinheim a. d. Beorgstraße,
+T 26. 1. 1933 Heidelberg, Vor-
kämpfer einer volkheitlichen
Brziehung, Schüler und Mit-
arbeiter E. Kriecks, war Lehrer
und Hauptlehrer und g8ecit dem
Jahre 1927 Dozent an der Leh-
rerbildungsanstalt Heidelberg.
Ausgehend von der Aufgabe
der Volkwerdung und der poli-
tischen Willensbildung stellte er
der Erziehung das Ziel, als le-
bendige Bewegung an der poli-
tischen Gegsamtaufgabe mitzu-
wirken. Auch die Schule gsei in
diesen Zusammenhang bhinein-
gebunden und erhalte ihren
vinn durch ihren Beitrag zu der
Krneuerung des staatlich-volk-
lichen Lebens. Grundsätzlich
übergsechreitet H. den Boreich
des Unterrichtlichen, indem er
neben dem Unterricht Arbeit,
Spiel und Foier als Grundfor-
men volkhafter Bildung an-
Sicht, ja wie Krieck die ganze
Lebenswirklichkeit als LKrzie-
hung betrachtet.
Schr.: Muttersprache und
Volkserziehung, 1926; Ge-
gchichte und Geschichtsunter-
richt, 1926; Krnst Krieck, Volk
als Schicksal u. Aufgabe, 1932;
Grundformen volkhafter Bil-
dung, 1932, 19409; Der Durch-
bruch der Volkheit und die
Schule, 1932, 19417; Dio Theorie
der Schule, 1938, 1939.
Wörstummbheit, im Gegengatz
zur => Taubstuimmbheit das
Vehlen der Sprechfähigkeit bei
vorhandenem normalem Gehör.

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