Jugendwohnheime
220 Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft

wahrloste Kinder und Jugend-
liche). Die J. wird ausgeübt
durch staatliche Dezernenten
für Jugendpflege und körper-
liche Erziehung bei den Regie-
rungen, Staatlich geprüfte Wohl-
fahrtspfleger(innen),8owie durch
die Organe der NSV. -+ du-
gendhilfe. -- 1..: 17. Stiefel,
Jugendwohlfahrt und Jugend-
gehutz. 1939?,
Jugendwohnheime, Lohrlings-
heime; Heime für Jugendliche,
die in der Berufsausbildung
stehen und nicht im Titern-
hause, bei dem Lohrmeister
oder in einer geeigneten Vamilie
untergebracht und erzogen wer-
den können. Die J. werden vicl-
fach von den Betrieben geführt
und unterhalten. In allen an-
deren Vällen ist ihre Errich-
tung gemeinszame Aufgabe der
NSDAP., des Staates, der Ge-
meinden, der Landkreise und
der Wirtschaft., Kinheitliche
Richtlinien für die Verwaltung
und Krrichtung von nichtbe-
trieblichen In wurden durch
Rund-KErl. der beteiligten Mi-
nisterien und des IFAdDR. vom
2. 12. 1941 geschaffen, Die Kr-
ziehung vnd Betreuung der Ju-
gendlichen und die Unterhal-
tung, Verwaltung und Bewirt-
Schaftung der Heime ist cine
Aufgabe der HJ.
Jungvolk, Deutsches, abgekürzt
DJ., Untergliederung der IJ,
für 10- bis 14jährige Jungen,
Der KLintritt der JO0jährigen er-
folgt am 20, April jeden Jahres,
Sogleich nach dem Bintritt muß
die -+> Pimpfenprobe abgelegt
werden. Hingichtlich Zielstel-
lung und erzieherischer Auf-
gaben bildet das DJ. eine LKin-
heit mit der IIJ. Die Aufgaben
gind jedoch der Joistungsfähig-
keit und der Vigenart des
Pimpfenalters angepaßt.
Kaiser - Wilhelm - Gegellschaft ,
1.3. 1911 anläßlich der Hundert-
jahrfeier der Univergität Berlin
gegründete Gescllschaft zur Vör-
derung der Wissenschaften. Sie
unterhält eine große Reihe von
Vorschungseinrichtungen, die
im Gegengatz zu den Hoch-
gehulinstituten nicht der Lehre,
gondern ausschließlich der wis-
gonschaftlichen Vorschung die-
nen. Die FLinrichtungen der
K.-W.-G. umfassen phygika-
lisSch-chemisch-technische, bio-
Jogisch-medizinische u. geisteg-
wissenschaftliche Institute.
Zu den phygikalisch-che-
migch-technischen Ingti-
vuten gehören: das Institut für
Physik in Berlin-Dahlem, für
Strüömungsforschuing im Göt-
tingen, für Wasserbau und
Wasserkraft in München, das
Höhenobservatorium des Sonn-
blick-Vereins in Wien, für phy-
gikal. und Tilektrochemie in
Berlin-Dahlem, für Chemie in
Berlin-Dahlem, für Metallfor-
gehung in Stuttgart, für Iigen-
orschung in Düsgeldorf, ſür
Silikatforschung in Berlin-Dah-
lem, für Kohlenforgchung in Mül-
heim (Ruhr), das Schles. IKohlen-
forschungsinstitut in Breslau u.
für Lederforschung in Dresden.
Die biologisch-medizini-
8Bchen Institubo gind das In-
atitut für Biologie in Berlin-
Dahlem, für Züchtungsfor-
schung in Müncheberg (Mark),
das Deutsche Entomologische
Institut in Berlin-Dahlem, die
Hydrobiologische Anstalt in
Plön (Holstein), für Scenfor-
schung und Seenbewirtschaf-
tung im Langenargen (Boden-
8CC), die biolog. ptation in Lunz

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