Kraftfahrzeughandwerkssch.
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Krieck

trieben, und das Amt Deutsches
-+> Volksbildungswerk, das die
Aufgaben dor Erwachgenen-
bildung übernommen hat, 8o0-
weit es gich nicht um die
berufliche Erziehung handelt.
Zu geinen Veranstaltungen ge-
hören Vorträge und Arbeits-
gemeingchaften auf dem Ge-
biete der politischen, küngtle-
riSchen und gonstigen Brzie-
hung. -- Ztschbr.: Arbeitertum
(scit 1931).
Kraftfahrzeughandwerksschule,
Meisterschule des IK.8 in Mann-
beim, Fachschule zur Yort-
bildung von Fachleuten des IS.8
in der Workstoffkunde, Kraft-
fahrzeugkunde und BElektro-
technik. Die Vorbedingung für
die Aufnahme ist eine ab-
geschlossene Berufsausbildung,
eine fünfjährige praktische Tä-
tigkeit 8owie der Besuch der
Berufsschule oder eine Auf-
nahmeprüfung, Die Lehrgänge
dauern 1 Jahr.
Krankheiten -> Gegundheits-
pflege, Kinderkrankheiten.
Kreissportlehrer, zur Förde-
rung der Leibesübungen in
den ländlichen Schulen be-
rufene Lehrkräfte, die dem
Schulrat beigegeben werden und
ihm in allen Yragen der Leibes-
erziehung beratend zur Seite
Btchen. Die XK. wurden ein-
gesctzt durch Erl, d. REM, vom
18. 11. 1987. Sie haben die
Aufgabe, den Stand des "Purn-
unterrichts und die Ucbungs-
gtütbtenverhältnisse zu über-
wachen, die Lehrer, die den
Turnunterricht erteilen, zu be-
raten und durch Wochenend-
lJehrgänge weiterzubilden.
Kretinismus, hoher Grad von
Schwachsinn in Verbindung mit
körperlichen Schäden oder Miß-
bildungen, beruht auf Störungen
des endokrinen Systems. Die
erzieherische Betreuungder Kre-
tinen erfolgt je nach Schwere
der Anomalität in Anstalten
oder in der Familie.
Krieck, Ernst, * 6. 7. 1882
Vögisheim (Baden), Erzieher
und Philosoph, Begründer einer
politischen Pädagogik auf völ-
kischer Grundlage, war zuersb
Lehrer, Seit 1928 Prof. an
den Pädagogischen Akademien
Frankfurt und Dortmund, 1933
Prof. an der Universität Frank-
furt und ist 8cit dem Jahre 1934
Prof. der Pädagogik und Philo-
Sophie an der VUniversitäb
Heidelberg.
K. entwickelte im Gegengsatz
zur „normativen Pädagogik“
eine Brziehungswissenschaſt als
veinslehre, Kr ging aus von der
Erziehung als einer überall in
der menschlichen Gemeinschaft
vorhandenen „„Urfunktion“. Die
Krzichung umfasse daher nicht
allein die bewußten Erzichungs-
maßnahmen, Sondern die Ge-
gamtheit der bewußten u. unbe-
wußten Wirkungen von Mensch
zu Mensch. Sie gei kein
abgegrenzter Bezirk geistigen
Lebens, gondern eine der
Wirkungsformen gemeinschaft-
lichen Seins und daber eine ge-
Schichtsbildende Macht. Gleich-
wohl vollziehe sie Sich in unter-
Schiedlichen Formen: als Unter-
richt (Vebertragung von Wissen
und Bildung), als Werkweise
(Vermittlung praktischen IKön-
nens) und als Scelenkur (Ge-
ginnungsbildung, VHSirzeugung
einer gemeinsamen Haltung).
Die Zuchtwirkung der Gemein-
Schaft 8ei um 80 größer, je ge-
Schlossener ihr BSystem der
Lebensordnungen gei. Das lr-

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