Künstlerisches Lehramt
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übender Kümstler, teils auch
der Lehrer für das künstlerische
Lehramt dienen, Staatliche IS,
beatehen in: Borlin (3), Königs-
berg, Breslan, Düssecldorf, Prag,
München (2), Nürnberg, Stutt-
gart, Dresden, Weimar, Karls-
ruhe, Bremen und Wien (2).
In Deutscbhland wurde die
ersto IX. 1662 in Nürnberg ge-
gründet, Zu den Fachgebieten
der XK. gehört heute gewöhnlich
Malen, Zeichnen, Bildhauerei,
Modellieren, graphische Tech-
niken und Kunsthandwerk. Die
Aufnahme sctzt den Nachweis
ausreichenden Kkünstlerischen
Könnens, für das -+ Künstle-
riche Lehramt außerdem das
Reifezeugnis voraus.
Küngstlerisches Lehramt, zusam-
menfassende Bezeichnung des
Lehramts für Kunst- und für
Musgikerziehung an höheren
Schulen. Die Ablegung der
Prüfung für das k. L., 8etzt das
Reifezeugnis und einen gechs-
gomestrigen Hochschulbesuch
voraus und berechtigt nach
Ableistung der berufsprakti-
Schen Ausbildung 80wie der
pädagogischen Prüfung zur Füh-
rung der Amtsbozeichnung Stu-
dienrat. Neben der Lehrbefähi-
gung in den künstlerischen
Vächern müssen die Anwärter
für das k. L. die Lehrbefähigung
in einem weiteren Yach (wissen-
gehaftliches Fach, 'Purnen oder
Nadelarbeit) erwerben. Mine
reichgeinheitliche Neuordnung
der Prüfung ſür das KX. L. er-
folgte durch Erl. d. REM. vom
20. 8. 1940. Zur Durchführung
der Prüfungen wurde bei dem
REM. das künstlerische Prü-
fungsamt eingerichtet.
Kurgunterricht, im Gegengatz
zum -> Kernunterricht meist
Kurzsichtigkeib
wahlfreier Unterricht in be-
Stimmten Pachgruppen ohne
Jahrgangsweise Bindung.
Kurzsehriftunterricht, verbind-
liches oder wahlfreies Fach in
zahlreichen Berufsfach- und
Vachschulen, bes. in Handels-
Schulen, Seit dem Jahre 1925
auch wablfreies Unterrichts-
fach der allgemeinen Schulen,
8cit 1938 bes. in den Mittel-
Schulen vertreten. In allen
Schulen mit Ausnahme ein-
zelner Versuchsklassen darf nur
die i. J. 1936 vereinfachte deut-
Sche Kurzschrift gelchrt werden.
Die Prüfung der Lehrer für den
K. wurde durch Erl. d. REM.
vom 21. 9. 1936 und erneut im
Zusammenhang mit der Prü-
fung für Lohrer des Maschinen-
gchreibens durch Krl. vom 29.7.
1941 reichseinheitlich geregelt.
In Zukunft soll Sowohl die
Kurzschrift als auch das Ma-
Schinenschreiben nach Möglich-
keit nur von geprüften Lehr-
kräften erteilt werden. -- 1.:
Deutsche Kurzschrift, Die kleine
Ausgabe der amtlichen Urkunde
der deutschen Kurzschrift vom
30. 1. 1936, 1936; J. PYriedgen,
Lehrgang der deutschen Kurz-
gehrift, 1936.
Kurzsichtigkeit entsteht meist
auf Grund ciner erblichen Dis-
position, deren Ausprägung je-
doch bei Kindern im Schul-
alter vielfach infolge falscher
Behandlung der Augen (Lesen
bei Schlechter Beleuchtung, Ge-
wöhnung an zu nahes Sehen
usf.) begünstigt wird. Sie wird
in der Reifezeit häufig zu einem
Dauerleiden, wenn nicht geeig-
nete Maßnahmen (auch von
geiten der Schule) ergriffen
werden (Glägser, keine Veboer-
anstrongung usf.).

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