TLehrerfortbildung
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TLehrervereinoc

hung. Die Auslese erfolgt in bes.
Musterungslagern.---T,.: Schrif-
tenroeiho: TLeohrerbildung, seit
1942.
Lehrerfortbildung -+ VYortbil-
dung.
Lehrergeminare wurden von den
deutschen Ländern vereinzelt
geit etwa 1700 (Gotha 1698,
Magdeburg 1735, Berlin 1748),
in größerer Zahl im 19. Jh. ge-
gründet. Sie dienten der Aug-
bildung der Volksschullchrer
und umfaßten zuletzteinschließ-
lich der Vorbereitungsanstalten
(Präparandenanstalten) sgecchs
bis Sieben Jahre. In der Zeit
nach dem Weltkriege (in Preu-
Ben 1926) wurden gie nach
und nach in allen deutschen
Ländern aufgehoben und durch
Hochschnulen für Lehrerbildung
ersetzt. Seit 1941 treten an die
Stelle der Hochschulen für Lch-
rerbildung fünfstufige > Leh-
rerbildungsanstalten. -+> Päd-
agogische Seminare, -- L.: G.
Thiele, Geschichte der preuß.
L., 1. Bd., 1938.
Lehrervereine, Vereinigungen
einzelner Lehrergruppen mit
fachpädagogischen u. 8tandes-
Politischen Aufgaben, die ver-
einzeltseit dem YEndedes 18.3h8.,
und zwar zunächst als örtliche
Zugammenschlügge hauptgäch-
Jich von Volksschullchrern ent-
standen. Im 109. Jh. spielten zie
eine Rolle als "Präger von fort-
gehrittlich-liberalen Bildungs-
zielen, erstrebten aber anderer-
geits vielfach eine Vereinheitli-
chung des Schul- u, Volkserzie-
hungswesens auf der Grundlage
des großdeutschen Gedankens,
Seit der Reichsgründung schlos-
gen aich die 1.. zu immer umfasg-
genderenDachverbändenzugam-
men. Darunter waren die be-
deutendsten: der Deutsche Leh-
rervercin (gegr. 1871) als die
Vereinigung der Volksschul-
Ichrer mit zahlreichen Landes-
und Unterverbänden und zu-
letzt mehr als 1560000 Mitglie-
dern; der Allgemeine Deutscho
Lehrerinnenverein (gegr. 1890)
mit Pachvereinigungen für
Volksschullehrerinnen, Philo-
Joginnen usf. und etwa 40000
Mitgliedern und der Deutscho
Philologenverband (gegr. 1903)
mib 30 Landes- und Provinzial-
verbänden und 30000 Ditglie-
dern (der Preuß, Philologen-
verband wurde bereits i. J. 1880
gegründet). Daneben entstan-
den besondere Vereinigungen
ſür Kindergärtnerinnen, Hilfs-
gehullechrer, Berufs- und Pach-
gebullehrer, Mittelschullehrer,
Privatschullebrer usf. und man-
nigfache Zusammenschlügsse mit
gpeziellen erzicherischen oder
unterrichtlichen Zielen. Seit: den
achtziger Jahren traten auch
immer sfärker Kkonfessioncelle,
vor allem kath. 1.. hervor, und
nach dem Weltkriege partei-
politische und nach gewerk-
gehafſt)ichen Grundeätzen ecr-
richtete marxistisch-republika«
nischoe Vereine mit allerdings
verhältnismäßig geringen Mit-
gliederzahlen. Die großen 1.
haben auf die Entwicklung des
Lehrerstandes, die Vertiefung
der pädagogischen Ausbildung
und Fortbildung und die Aus-
gestaltung der Schulpraxis, des
Püdagogischen Denkens u. a. m.
teilweise erheblichen Jinfluß
ausgeübt. Im Zugammenhang
mit ihnen oder auf ihre An-
regung entstanden Vereinigun-
gen, Augschüsse und Institute,
die zich auch wissenschaftliche
(püädagogische, psychologische),

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