Arnhold, Karl
Allanten

Die Erziehung beschränkt gich
für A. nicht auf die Schulc.
Vielmehr will er alle volksbil-
denden Kräfte des Raumes, des
Blutes und der Geschichte, die
Sitten, Bräuche und Volks-
ordnungen in den Dienst der
Frziehung stellen. Bauerntum
und Vamilie bilden die Quell-
punkte dieser Kräfte. Tcier,
Spiel, Wettkampf und körper-
liche Ertüchtigung gind erzie-
herische Formen, in denen die
Kräfte zur Wirksamkeit gelan-
gen. Die Grundlage des Staats-
und Volkslebens ist die Ragsse.
vSchr.: Yragmente über Men-
gehenbildung, 1805---19; Geist
der Zeit, 1806---18; Katechis-
mus für den deutschen Kriegs-
und Wehrmann, 1813; Lieder
für Tentsche, 1813; Auswahl
Seiner Schriften unter dem "Ti-
tel „Volk und Staat“, hg. von
P. Requadt, 19412? (KTA. Bd.
07). --1.:P. Knauer, 4.M. A,
Der große Frzieher der Deut-
gchen, 1935; H. J. Kuhn, A. und
Jahn als völkisch-politische
Denker, 1936; R. VWahrner, A.,
1937; K. Schwarze, KX. M. A.,
1939; P?. Breitenkamp, Das
Leben 1, M. A.s, 1939.
Arnhold, Karl, * 18. 12. 1884
WKlhborfeld, Dr.-Ing. &e. h., Prof.
ander Techn, Hochschule Dres-
den, Schuf 1. d. 1925 das -Y
Dinta, das er auch Jeitoelc,
führt Seit 1935 das Amt für 1%-
rufserziehung und Betrichs-
führung in der DAYP,, ist zu-
gleich Generalreferent ſür Bc-
rüſfzerziehung und Leistungs-
Steigerung im wuichswirt -
Sschaftsministerium und endlich
persönlicher Referent d. Reichs-
organisationsleiters Dr. Ley für
die Berufserzichung. A. erwarb
Sich große Verdienste um den
www am aeh ee 7 a dare armen
Ausbau, die Vertiefung und
Steuerung des gesamten beruf-
lichen und fachlichen Ausbil-
dungs- und Krzichungswesens.
--“ Schr.: Grundsätze nat.-80Z2.
Berufserzichung, 1937; Das Rin-
gen um die Arbeitsidee, 1938;
Vom Gesetz der Gemeinschaſt,
1938; Wehrhafte Arbeit, 1939;
Der deutsche Betrieb, 1939;
»sychische Kräfte im Dienste
de? Berufserzichung und Tiei-
Stwngssteigerung, 1941.
AsSoziation (neulat. Vergesecll-
Schaftung, Verbindung), die
Verknüpfung zweier oder mch-
rerer Bewußtseinsinhalte (Vor-
Stellungen); genauer: die Ven-
denz einer Vorstellung, eine
andere, ſrüher mit ihr zusammen
erlebte wieder bewußt zu ma-
chen. Die A. war ein Grund-
begriff der älteren, 80g. A.S-
Psychologie (G. 1. Müller, "Th.
Ziehen u. a.), die ihre Haupt-
aufgabe in der Krforschung der
A.cn gah. In den A.s-Gesetzen
leitete 8ie die Aen aus der
räumlichen und zeitlichen Be-
rührung, der Kangalität, der
Achnlichkeit und der Kontragt-
wirkung zwischen den erlebten
Inhalten ab, Nach der heutigen
Auffassung verläuft das Denken
zu einem wesentlichen "Teil ge-
rade nicht in Vorm von A.cn,
gondern erfolgt in zentralgesten-
erter und ginnvoller Gerichtet-
heit, z. 1. unabhängig, z. TV. im
(iegensatz zu den Aen, -- 1.:
3. Petermann, Wesensfragen
geclischen Scins, 1938.
Aesthetische Erziehung
Kunsterzichung.
Atlanten, Seit dem 17. Jh. Be-
zeichnung ſür Kartengamm-
lungen. Die A. wurden geit dem
Beginn des 19. Jhs., vor allem
durch A. von Humboldt und

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.