Luftfahrt
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Luftschutz

nahme an Scegelflugmodellwett-
bewerben und L.-Lehrgängen
empfohlen. Die Lehrgänge ge-
ben eine allgemeine EKimführung
in das Wegen der L., wollen den
praktischen Unterricht in der
Werkstatt für die L. nutzbar
machen und gegebenenfalls die
Jugend gelbst später der L. zu-
führen. An den technischen
VPachschulen u. verwandten An-
stalten wurden ſugtechnische
Klassen u. Lehrgänge eingerich-
tet u. den Hochschulinstituten
für Leibesübungen Abteilungen
für L. angegliedert. Zur Vergor-
gung der Hochschulen, Fach-
Schulen, Berufsschulen und L.-
Lehrgänge mit Forschungs-,
Lehr- und AÄnschaummngsgeräten
(Soweit diese nicht käuflich zu
erwerben gind) wurde i. J. 1936
eine Lehrmittelstelle für L.-
'Pechnik errichtet. Die Beliefe-
rung erstreckt 8ich vor allem
auf Kilfsmittcl auf dem Gebiete
der Werkstoffe, des Flugzeug-
modellbaus, der Klektrotechnik,
der L.-Medizin, der Luſtwaffen-
technik, auf Instrumente usf.
Zur Durchführung einer wei-
teren planmäßigen Pflege der
L. an Schulen und Hochschulen
in Krieg und Yrieden wurden
am 30. 12. 1939 vom REM. um-
fassende Richtlinien für die
unterrichtliche Ausgestaltung
des physgikalischen, mathema-
tischen, erdkundlichen, biologi-
zchen, Chemischen, ſremd-
sprachlichen u. kunsterzieheri-
schen Unterrichts im Hinblick
auf die L. erlassen. Zugleich
wird der Vlugmodellbau, das
konstruktive Zeichnen und der
Modellfftuig für das 6. und
7. Schnljahr aller Schulen (12.
und 13. Lebensjahr) verbind-
lich gemacht und wo angängig
KTA 04/18
mit dem Werkunterricht ver-
bunden. Die Ausbildung der
Lehrkräfte im Flugmodellbau
erfolgt auf den Flugmodellbau-
gchnlen des REM. und des
NSPK. in besonderen Lehr-
gängen. An Borufs-, Fach- und
höheren Schulen bestehen Lehr-
gänge, die 4 Jahre bei w6-
chentlich 4 Stunden dauern und
gewöhnlich Jungen im Alter
von 14 bis 18 Jahren erfassen.
Die vorfliegerische Ausbil-
dung der Jungen gsetzt Sich nun-
mehr zusammen aus einer zwei-
bis dreijährigen Arbeit in den
DJ.-Arbeitsgemeinschaften und
im Rahmen des Schulunter-
richts (bis zum 13. Leobens-
jahre), der Ausbildung in vier-
jährigen L.-Lehrgängen vom
14. bis zum 18. Lebensjahre und
der anschlicßenden fliegerischen
Ausbildung im -+ NS.-Plieger-
korps.
Ztschr.: L. und Schule (Seit
1935); Lufitsport und Jugend.
--“ 1: Die deutsche L., Jb.
1940; L., eine Kinführung in
das Gegsamtgebiet, hg. vom
Reichginstitut für Berufsbildung
(DATSCH), 19413; K. Metzner,
L., Luftschutz und ihre Behand-
lung im Unterricht, 1937*;
K. Treese, L.-Unterricht in der
Volksschule, 1939; K. Schütt,
Grundriß d. L., 19383.
Luftschutz. Der Gedanke des
Luftschutzes 80ll durch Schul-
leiter und Lehrergchaft in ge-
eigneter Weise gefördert werden
und im Lehrplan und Unter-
richt genügende Berücksichti-
gung finden. Kin Mitglied des
Lehrkörpers jeder Schule wird
als Luftschutzobmann bestellt,
der auch die Mitarbeit älterer
Schüler und Schülerinnen ſür
den Melde-, BSicherheits- und

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