Mittelschule
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Montaigne

im Vordergrund, 80 verzichtet
gie doch nicht auf die erzieheri-
gehe Wirkung der Schulgemein-
gehaft, veranstaltet Schulfeiern
und -wanderungen, ergänztdivese
durch die Arbeit in einem Schul-
Jandheim und gibt den Schülern
der Abschlußklagse die Möglich-
keit, unter Abschen vom Stun-
denplan mehrwöchige Gesamt-
aufgaben gelbständig zu lögen.
Das Abschlußzeugnis der M.
kann auch von Nichtschülern
nach Ablegung einer Prüfung
auf Grund der Prüfungsordnung
vom 27.1.1940erworben werden,
Die Mn aind gewöhnlich Kin-
richtungen der Gemeinden und
erheben ein Schulgeld von
durchschnittlich 120.-- RM, im
Jahre. Kine Reihe „Jändlicher
Mn“ entstand i. dJ. 1936 durch
Umwandlung der früheren „hö-
heren Landwirtschaftsschnlen“.
1938 bestanden im Altreich
1531 mittlere Schulen. Die
Lehrer an Mn gind zugam-
mengeschlossen in der PVach-
Schaft IIN des NSLB,. In der
Ostmark wurden die Aufgaben
der Mn bisher durch die Haupt-
gehulen, im Sudetengan durch
die Bürgerschulen erſüllt. Seit
dem Jahre 1941 tritt an die
Stelle der Mn zumächst in den
neuen Reichsgauen, zodann
auch in den übrigen Gebieten
des Reiches die neuzverrich-
tende -+ Hauptschule.
Ztschr.: Die M. (cit 1886). --
L.: Bestimmungen über Frzie-
hung und Unterricht in der AL,
1939; Wegweiszer durch das
mittlere Schulwesen des Deut-
geben Reiches, Schuljahr 1937,
bearb. von der Reichsstelle für
Schulwesen, 1938; Die deutsche
M., Handbuch für Mn, hg. von
Pax und Raffauf, 1940,
Mittlere Reife, die durch den
erfolgreichen Besuch einer Mit-
telschule, einer gehobenen Volks»
gehule mit mindestens 10 Klas-
gen oder einer zwei- bis drei-
jährigen Yachschule nachge-
wiesene Reife. Sie wurde durch
Länderabkommen vom Jahre
1931 eingeführt. Seit dem Jahre
1938 besteht die M. R, nicht
mehr.
Mnemotechnik, auch Mnemonik
(griech. Gedächtniskunst), die
Benutzung gachfremder Lern-
hilfen wie Merksprüche, Buch-
gtabenkombinationen u. ä. zum
Kinprägen von Regeln, Vo-
kabeln, Gedankengängen, war
im MA, allgemein verbreitet,
durch ein umfangreiches Schrift-
tum vertreten und wurde als
wichtiges Hilfsmittel der Bil-
dung angeschen. Die M. wird
heute als ernsthaftes Lernver-
fahren abgelchnt, aber vielfach
mehr gspielerigch benutzt,
Modellbau - Vlugmodellbau,
Molkereifachschule, Yachschule
zur Ausbildung von Molkerci-
meistern und -betriebsführern,
Nach praktischer Berufsans-
bildung in einer Molkerei er-
batten hier Lehrlinge, Gehilfen
und Meister im Lehrgängen
von verschiedener Dauer ihre
Schlußausbildung,.
Montaigne, Michel de, * 28. 2,
1533 Schloß Montaigne (Peri-
gord), T 13.9. 1592 das., franzö.
gischer Renaissancephilosoph,
forderte in einen Nssais (1580)
eine Iebendige u. natürlich“, ab«r
individualistieche Frzichung,
verwarf die in den danaligen
Latewschulen übliche Gedächt.
nigüberlastung mit totem Wis-
Bensstoſff und die barbarische
Zucht und empfahl als Untcr-
richtsmethodo das freie Lehr-

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